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Marketing

Marketing-Fail: QR-Code auf Heinz-Flaschen leitet auf eine Pornoseite

    Marketing-Fail: QR-Code auf Heinz-Flaschen leitet auf eine Pornoseite

(Foto: Heinz)

„Bad Publicity is better than no publicity“, heißt es ja. Für schlechte PR im Haus der Heinz Company sorgt jetzt einer der wohl größten QR-Code-Fails in der Geschichte. Denn statt auf eine Aktionsseite leitet der Code auf der Ketchupflasche auf eine Pornoseite.

Fail oder kontroverser Marketingstunt?

Der Ketchup-Hersteller Heinz hat sich einen Fail der Extraklasse erlaubt. Ein QR-Code, der auf Heinz-Flaschen gedruckt ist, führt auf eine Porno-Webseite, anstatt auf eine eigene Domain. Ein kontroverser Marketing-Stunt? Wohl kaum. Damit hätte sich das Unternehmen, das eher die Familie als Hauptzielgruppe hat, mächtig in die Nesseln gesetzt. Der Grund für die unglückliche Verlinkung ist wohl schlicht ein Versehen.

QR-code heinz ketchup porno
Unglückliche Verlinkung. Scannt man den QR-Code der Heinzflasche, kommt man auf eine Pornoseite. (Foto: Daniel Korell/ Facebook)
Heinz hatte in der Kampagne „Sag's mit Heinz“ die Kunden dazu aufgerufen, ihr eigenes Etikett zu gestalten und dafür eine Landingpage eingerichtet. Das Problem: Die Domain ist ausgelaufen, bevor alle Flaschen aus dem Sortiment der Supermärkte verschwunden waren. Das an sich wäre nicht weiter wild gewesen, hätte sich nicht der Betreiber einer Pornoseite die entsprechende Domain inzwischen gesichert. Kunden, die jetzt den QR-Code einscannen, gelangen nicht zu einer Webseite von Heinz, sondern auf eine Porno-Webseite, auf der die „Camsex Girls“ ihre Dienste anbieten.

Der Hersteller wurde auf Facebook durch einen Kunden damit konfrontiert. Heinz hat eingeräumt, dass diese peinliche Panne mit einer längerfristigen Sicherung der Domain wohl nicht passiert wäre und entschuldigt sich bei den Nutzern. An den Domainkosten hat das Unternehmen vermutlich zum letzten Mal gespart.

Lest zu diesem Thema auch: „Die 10 verrücktesten QR-Codes

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr 40 kreative Beispiele für gutes Guerilla-Marketing

via www.pcwelt.de

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7 Reaktionen
User123
User123

Eine komplett in die irre leitende Überschrift. Journalismus leider fehlgeschlagen.

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DieWaldfee
DieWaldfee

War wohler eher für den Pornoseiten-Betreiber ein Marketing OneHit der Extraklasse, als ein Marketing-Fail von Heinz.

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Max
Max

Das ist ja heftig (.co)

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Lala
Lala

Finde auch, dass die Überschrift total irreführend und reißerisch ist.

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Kay
Kay

Und wo war jetzt der Marketing-Fail? Das Marketing hat eine Kampange gestartet und diese auch durchgeführt, scheint dabei ja alles gelaufen zu sein. Für die zu kurze Registrierung der Domain war ja sicherlich nicht die Marketing-Abteilung zuständig.

Von der Überschrift und dem Einleitungs-Text würde man meinen, dass der Code die ganze Zeit auf eine Porno-Seite leitet.

Eigentlich müsste also die Überschrift lauten "Marketing-Win-QR-Code ... Porno-Seite sichert sich Ketchup-Aktions-Domain" ;)

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Moritz
Moritz

Der Spruch lautet "There is no bad publicity".

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