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Marketing zum Fingerlecken: KFC macht Tabletts zu Bluetooth-Keyboards

Marketing zum Fingerlecken: KFC macht Tabletts zu Bluetooth-Keyboards

Trotz fettiger Fast-Food-Finger eine Textnachricht verfassen? Ein cleverer Marketing-Gag von KFC soll genau das möglich machen. Wir zeigen euch, was dahinter steckt.

Marketing zum Fingerlecken: KFC macht Tabletts zu Bluetooth-Keyboards

KFC-Bluetooth-Tastatur. (Foto: Serviceplan / KFC)

So geht Marketing für die Smartphone-Generation: Mit dieser Bluetooth-Unterlage könnt ihr auch mit fettigen Fingern noch Nachrichten schreiben. (Foto: Serviceplan / KFC)
So geht Marketing für die Smartphone-Generation: Mit dieser Bluetooth-Unterlage könnt ihr auch mit fettigen Fingern noch Nachrichten schreiben. (Foto: Serviceplan / KFC)

Marketing: KFC macht Tabletts zu Bluetooth-Keyboards

Kennt ihr das? Ihr esst einen Happen in einem Fast-Food-Laden und wollt noch schnell eine Nachricht über den Messenger eurer Wahl absetzen. Leider sind eure Finger vom fettigen Essen so verschmutzt, dass ihr dafür ziemlich eklige Flecken auf eurem Display in Kauf nehmen müsstet. Dass genau das nicht sein muss, zeigt eine interessante Marketing-Aktion von KFC.

Die deutsche Marketing-Agentur Serviceplan hat für das Fast-Food-Unternehmen den sogenannten KFC-Tray-Typer entwickelt. Dabei handelt es sich um eine extrem dünne und wiederaufladbare Bluetooth-Tastatur, die anstelle der üblichen Papierunterlagen auf den Tabletts der amerikanischen Fast-Food-Kette eingesetzt wird. Vor dem Essen schnell mit dem eigenen Smartphone gekoppelt und schon können Nutzer auch beim Essen absetzen oder WhatsApp-Nachrichten schreiben.

Fast-Food-Keyboard: Marketing-Aktion soll gut bei den Kunden angekommen sein

Der KFC-Tray-Typer soll bei Neueröffnungen von KFC-Filialen an alle Kunden ausgeteilt worden sein. Nach Aussage von Regis Watrisse, der für Serviceplan an dem Projekt gearbeitet hat, kam die Aktion sehr gut bei den Kunden an. Laut ihm soll jeder einzelne KFC-Tray-Typer von den Kunden mit nach Hause genommen worden sein. Und auch auf den sozialen Netzen soll es deutlich mehr Austausch über die Fast-Food-Kette gegeben haben.

Die Kampagne zeigt, wie Marken mit spannenden Hightech-Konzepten die Aufmerksamkeit der Smartphone-Generation auf sich ziehen können. Ein ähnliches Beispiel dafür ist eine Levi‘s-Kampagne von 2013, bei der vier antike Gegenstände mithilfe einiger Raspberry-Pis für das soziale Web umgerüstet wurden.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Guerilla-Marketing: 40 kreative Beispiele für etwas andere Werbung“.

via www.theverge.com

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