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Marketing-Stunt: McDonalds verwandelt seine Happy-Meal-Boxen in VR-Brillen

Marketing-Stunt: McDonalds verwandelt seine Happy-Meal-Boxen in VR-Brillen

In einer gelungenen Marketing-Aktion mischt McDonalds kartonierte VR-Brillen unters Kundenvolk. Eine passende Anwendung für das liefert der Fastfood-Riese gleich mit.

Marketing-Stunt: McDonalds verwandelt seine Happy-Meal-Boxen in VR-Brillen

(Foto: McDonalds)

VR-Brille aus Karton: Ein Happy Meal zum Aufsetzen

Virtual Reality wird in diesem Jahr der lang ersehnte Durchbruch im Massenmarkt vorausgesagt. Dass der Mega-Trend inzwischen auch für große Marken zunehmend an Bedeutung gewinnt, zeigt jetzt das Beispiel McDonalds in Schweden. Der skandinavische Ableger der weltweit größten Fastfood-Kette überrascht mit einer cleveren Marketing-Kampagne.

Als Zielgruppe für die VR-Brillen aus Karton hat sich McDonalds die kleine Kundschaft ausgesucht. (Foto: McDonalds)
Als Zielgruppe für die VR-Brillen aus Karton hat sich McDonalds die kleine Kundschaft ausgesucht. (Foto: McDonalds)

Wenn Kunden in den kommenden Tagen ein Happy Meal bestellen, werden sie schnell merken, dass sie keine gewöhnliche Papiertüte in den Händen halten, sondern eine perforierte und im Handumdrehen in eine vollwertige Virtual-Reality-Brille umfunktionierbare Box aus Pappe.

Technisch folgen die unter dem Namen „Happy Goggles“ vertriebenen Brillen dem bekannten Google-Cardboard-Vorbild. Dabei handelt es sich um eine Halterung für ein Smartphone, das als Display für Virtual-Reality-Inhalte verwendet werden kann. Die den Happy-Meal-Boxen beiliegenden, bikonvexen Linsen erzeugen anschließend den räumlichen Tiefeneffekt. Ein Video veranschaulicht die Bastelei.

McDonalds liefert passendes Spiel gleich mit

Damit die vornehmlich aus Kindern bestehende Zielgruppe die Brille auch richtig ausprobieren kann, liefert McDonalds eine passende Smartphone-Anwendung gleich mit. So wurde mit „Slope Stars“ ein Ski-Spiel entwickelt, das in den kommenden Tagen kostenlos im App Store heruntergeladen werden kann. Hintergrund der Kampagne sind die schwedischen Winterferien.

Viele Familien fahren ab kommender Woche in den Skiurlaub. Die Verfügbarkeit der VR-Headsets ist zeitlich begrenzt. So werden rund 3.500 Exemplare an den Wochenenden am 5. und 12. März in 14 schwedischen Restaurants angeboten. Der Preis für ein Happy Meal beträgt dann rund vier US-Dollar.

via www.adweek.com

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