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Maru OS macht Android-Smartphones zu Desktop-Rechnern

Maru OS macht Android-Smartphones zu Desktop-Rechnern

Mit Maru OS sollen auch Besitzer von in den Genuss eines Konvergenz-Modus kommen, wie es mit seinem Continuum für seine Lumia-Geräte oder Canonical mit Unbuntu Convergence bietet. Mit einem Display verbunden, verpasst Maru OS einem Android-Gerät eine Desktop-Oberfläche.

Maru OS macht Android-Smartphones zu Desktop-Rechnern

Maru OS (Bild: Maru)

Maru OS:Android für unterwegs, Debian für den Desktop

Maru OS (Bild: Maru)
Maru OS wird ab nächster Woche vorerst nur für das Nexus 5 bereitstehen. (Bild: Maru)

Maru OS besitzt als Software-Basis Android 5.1 Lollipop, das um eine Desktop-Linux-Version ergänzt wurde. Nutzt man das Android-Smartphone, besitzt es eine normale Smartphone-Oberfläche mit einer Auswahl an Apps. Verbindet man es aber mit einem Display per HDMI-Port, wird das auf Debian basierende Linux aktiviert, sodass eine Desktop-Oberfläche mit Fenstern, Apps und allem, was dazugehört, erscheint. Zur Bedienung sind eine Maus und ein Keyboard vonnöten. Die Desktop-Version soll laut Entwickler in weniger als fünf Sekunden bereitstehen. Praktisch: Das Smartphone ist weiterhin benutzbar.

Maru OS. (Bild: Maru)
Android für den Desktop? Fast: Maru OS setzt für große Bildschirme auf Debian. (Bild: Maru)

Die Debian-Instanz besitzt Zugriff auf den Internetzugang und den SD-Speicher des Smartphones, sodass man Fotos und andere Daten des Smartphones auf der Desktop-Oberfläche verwenden und bearbeiten kann. Den Angaben der Entwickler zufolge soll Maru aber vorerst nur für das Nexus 5 angeboten werden, so dass die SD-Speicher-Funktion aber noch gar nicht genutzt werden kann, denn das Nexus 5 besitzt keinen erweiterbaren Speicher. Denkbar wäre aber womöglich der Anschluss eines USB-Sticks per USB-On-the-Go – ob das aber unterstützt wird, ist denkbar, aber unklar.

Maru OS: Windows Continuum meets Android

Maru OS (Bild: Maru)
Maru OS ist keine App, sondern eine Firmware – ersetzt also die auf eurem Android-Gerät installierte Android-Version. (Bild: Maru)

Maru OS ist eine interessante Lösung, um auch als Desktop-PC nutzbar zu machen. Google selbst ist noch nicht so weit, soll aber an einer Lösung arbeiten – hierfür sollen Android und Chrome OS näher aneinander gebracht werden. Andere Unternehmen wie Microsoft und Canonical sind schon etwas weiter. Denn Microsofts Windows Continumm macht aus seinen Smartphones 950 und Lumia 950 XL (Test) einen Desktopersatz, mit Canonicals Ubuntu-Converge-Funktion ist ähnliches – beispielsweise mit dem BQ Aquaris M10 Ubuntu Edition – möglich. Ebenso erwähnenswert ist an dieser Stelle Remix OS, mit dem aus PCs und Macs Rechner auf Android-Basis gezaubert werden können.

Wer Maru OS ausprobieren will, muss sich in die Warteliste eintragen und ein Nexus 5 (Test) zur Verfügung haben. Laut Entwickler soll die erste Maru-OS-Version im Laufe der  nächsten Woche freigegeben werden.

Passend zum Thema: Android für den Desktop: Was schon geht – und was Google noch fixen muss

via www.heise.de

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Eine Antwort
  1. von grep am 08.02.2016 (17:07 Uhr)

    Hallo ...,


    das Maru OS auf Debian und somit auf Linux basiert gefällt mir richtig gut, noch besser gefallen würde mir besagtes OS allerdings würde es auf Devuan aufbauen ...; denn:

    Seit Debian, ebenso wie zahlreiche andere OS den Init-Dienst 'systemd' im (Linux-)Kernel verwurzelt haben fühle ich mich (zeitweilig) wie dazumal unter einem MS OS - 'systemd' ist ein Albtraum.


    Ciao, Sascha.

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