t3n News Entwicklung

Maschinelles Lernen: Wise.io startet Webdienst für Unternehmen und Entwickler

Maschinelles Lernen: Wise.io startet Webdienst für Unternehmen und Entwickler

Maschinelles Lernen dient Konzernen wie oder zur Optimierung ihrer Produkte. Das US-Startup Wise.io will diese Technologie per Webdienst allen Unternehmen zugänglich machen. Ein hochkomplexes aber spannendes Unterfangen.

Maschinelles Lernen: Wise.io startet Webdienst für Unternehmen und Entwickler

Maschinelles Lernen dient der „Generierung von Wissen aus Erfahrung“, schreibt die Wikipedia. Aus unzähligen Daten gewinnen Experten mittels komplexer Techniken im Idealfall relevante Erkenntnisse. Vieles ist möglich, denn nahezu alle erhobenen Daten lassen sich auswerten um anschließend spannende Rückschlüsse zu ziehen – beispielsweise über die Verkaufsentwicklung eines Online-Shops oder die Markenwahrnehmung auf Twitter.

Wise.io: Maschinelles Lernen für die Massen?

Die verfügbare Software zum Auswerten derartiger Datensätze stößt jedoch schnell an ihre Grenzen, erklärt Joshua Bloom gegenüber TechCrunch. Er ist Gründer von Wise.io und ehemaliger Professor für Astrophysik an der Universität von Kalifornien. Sein Team habe zur Auswertung ehemaliger Forschungsdaten eigene Lösungen entwickelt, die deutlich effizienter arbeiten. Mit Wise.io wolle man diese Lösungen jetzt auch anderen Experten zugänglich machen. Vor wenigen Tagen ist der Webdienst in einer privaten Beta gestartet.

Maschinelles Lernen bietet Unternehmen unendliche Möglichkeiten. (Quelle: © Kobes - Fotolia.com)
Maschinelles Lernen bietet Unternehmen unendliche Möglichkeiten. (Foto: © Kobes – Fotolia.com)

Wise.io dient als zur Auswertung von Daten via Hadoop, MongoDB und anderen Dateiquellen. Der große Vorteil des Webdienstes liegt in der kleineren Personenzahl, die für Auswertungen nötig sind. Aufgrund der Komplexität dieser Thematik richtet sich Wise.io aber dennoch an erfahrene Nutzer, die ähnliche Methoden schon jetzt einsetzen. Unternehmen denen die notwendige Expertise fehlt, sollen über eine Art Marktplatz Zugriff auf entsprechende Experten erhalten. Die hauseigene Enterprise-Lösung ermöglicht Nutzern darüber hinaus, die Technologie auf einer virtuellen Maschine zu hosten. Unternehmen eröffnen sich damit schier unbegrenzte Möglichkeiten.

Weiterführende Links

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Startups
Amazon Launchpad: Raketentriebwerk oder Betonschuhe für Startups?
Amazon Launchpad: Raketentriebwerk oder Betonschuhe für Startups?

Amazon hat gestern den Deutschland-Start seines neuen Startup-Programms Amazon Launchpad verkündet, wir waren für euch vor Ort und haben dem neuen Programm auf den Zahn gefühlt. » weiterlesen

Amazon Echo: Die unerklärliche Trägheit von Google, Apple und Microsoft [Kolumne]
Amazon Echo: Die unerklärliche Trägheit von Google, Apple und Microsoft [Kolumne]

Vor anderthalb Jahren brachte Amazon seine sprechende Smart-Home-Box Echo auf den Markt. Heute gilt sie als absoluter Überraschungshit. Dem Anschein nach hat sie auch Google, Apple und Microsoft … » weiterlesen

„Okay, Drittanbieter!“ – Google öffnet neue Spracherkennungs-API für Entwickler
„Okay, Drittanbieter!“ – Google öffnet neue Spracherkennungs-API für Entwickler

Googles Cloud-Plattform bietet ab sofort eine Spracherkennungs-API an. Damit sollen eure Apps, wie schon Google-Now, an den Lippen eurer Nutzer hängen. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?