WordPress wurde in der Nacht das Ziel einer großen Distributed-Denial-of-Service-Attacke, kurz DDoS. Dabei erreichten die Server abermillionen Datenpakete mit mehreren GB pro Sekunde In der Folge konnten viele WordPress-Backends nicht mehr aufgerufen werden. Die Geschwindigkeit und die Intensität des Angriffs sei ungekannt gewesen, so WordPress-Gründer Matt Mullenweg auf Nachfragen von TechCrunch. Alle drei WordPress-Rechenzentren in Chicago, Dallas und San Antonio seien Ziel der Angriffe geworden. Derweil werden durchaus politische Motive hinter den Angriffen vermutet, es müsse aber noch weiter geforscht werden. WordPress.com ist wieder stabil.

Nach offiziellen Angaben von Automattic werden zehn Prozent der weltweiten Websites per WordPress mit Content gefüllt. Auf automattic können sich alle Status-Updates der betroffenen Dienste einsehen lassen, sollten erneut Probleme auftreten.
Wie auf Twitter bekannt wurde, könne jetzt wieder in Ruhe weiter geblogged werden:

Weiterführende Links:
- WordPress.com Suffers Largest DDoS Attack In Its History - TechCrunch
- @wordpressdotcom - Twitter
- WordPress 3.1 ist fertig – Übersicht der Highlights - t3n News
- SEO für WordPress - t3n News






5 Answers
von blogoscoop » Rund ums Blog (07.03.… 07.03.2011 (08:03Uhr) 1.
[...] Massive DDoS-Attacke auf WordPress.com [...]
von Robert Basic 07.03.2011 (10:16Uhr) 2.
10 % aller Webseiten werden mit Wordpress befeuert? Habts Ihr dazu eine Statistik-Quelle, finde ich erstaunlich hoch...
von Jan Borns 07.03.2011 (10:42Uhr) 3.
@Robert
Ja, ein gesetzter Konjunktiv hätte diese Zahl in ihrer absoluten Aussage etwas entschärft. Jedenfalls: Auf Grundlage von 30 Millionen Websites, die mit WP operieren, ermittelt die Primärquelle TechCrunch diesen Anteil. Quelle hierfür ist ein mit u.a. Mullenweg geführtes Interview im Dezember 2010. Freilich ist diese Zahl vorallem der PR und Werbung dienlich, andere Quellen sprachen von 14-18 Millionen.
Die letzten Zahlen die ich jetzt kurzfristig fand, waren von Anfang 2010 und sprachen von ca. 210 Millionen Websites (kein Hinweis auf aktiv/inaktiv, ob nur Domains oder ob Portale wie Social Networks und dortige Seiten miteinbezogen werden).
Danke jedenfalls für den Hinweis, ich habe es mal entschärft.
von Robert Basic 07.03.2011 (10:50Uhr) 4.
hi Jan, schau mal, in der Zwischenzeit habe ich dies hier finden können: http://w3techs.com/technologies/overview/content_management/all scheint die Annahme zu bestätigen! Danke für Deine Antwort
von Jakob Florian Samstag via facebook 07.03.2011 (16:29Uhr) 5.
Inwiefern hängt ein beliebiger WordPress-Backend mit den drei genannten Rechenzentren zusammen? (Bin kein WP-User, daher meine vielleicht etwas dümmlich anmutende Frage...)