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Material Design in Handarbeit: Google zeigt, wie aufwändig die Herstellung der Marshmallow-Wallpaper ist

Material Design in Handarbeit: Google zeigt, wie aufwändig die Herstellung der Marshmallow-Wallpaper ist

Mit dem Start von Android 5.0 Lollipop hatte Google damit begonnen, ein besonderes Augenmerk auf das Erscheinungsbild zu legen, was sich insbesondere durch die Designsprache Material Design mitsamt den Bildschirmhintergründen bemerkbar machte und mit Android 6.0 fortgesetzt wurde. In einem aktuellen Blogpost zeigt Google, wie viel Arbeit und Mühe in die Gestaltung der Wallpaper geflossen ist: Denn viele der knalligen Material Design-Hintergründe sind nicht am Computer, sondern in analoger Handarbeit entstanden.

Material Design in Handarbeit: Google zeigt, wie aufwändig die Herstellung der Marshmallow-Wallpaper ist

(Bild: Google)

Paperscapes: Carl Kleiner „baut“ Material-Design-Wallpaper

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In der Bastelstube: Kleiners Material Design-Wallpaper in der Entstehung. (Bild: Google)

Wer bei den neuen Bildschirmhintergründen zum Launch von Android 6.0 Marshmallow eine schnelle Arbeit per Photoshop erwartet, der liegt falsch. Denn Carl Kleiner, der sich für die besonderen Wallpaper verantwortlich zeigt, setzt auf Papier, Skalpell und knallige Farben. Kleiners Ansatz spiegelt die frühe Entstehungsphase von Googles Material Design wider, in der die verantwortlichen Designer sich mit Ikonografie, den Eigenschaften von natürlichen Schattenwürfen und realistischer Tiefe dreidimensionaler Objekte beschäftigten. Hierfür machten die Designer sich auch handgebastelte Objekte aus Papier und Pappe zunutze.

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Die Materialien und Werkzeuge zur Herstellung der Material Design-Wallpaper: Papier, Skalpell, Wasser und knallige Farben. (Bild: Google)

Die neuen Material-Design-Wallpaper, die Google in Auftrag gegeben hatte, sollten farblich an Googles Markenfarben orientiert sein und zur Auflockerung graue Sprenkel besitzen. Um Räumlichkeit und Tiefe herzustellen, wurden zusätzlich zum Papier Hilfsmittel wie gefärbtes Wasser, um Mulden zu kreieren, und körniges Pulver verwendet, mit dem Pixel angedeutet werden sollen. Die Resultate können sich wahrlich sehen lassen, man erkennt aufgrund der Präzision, mit der Kleiner seine Kunstwerke erstellt hat, kaum dass sie tatsächlich auf dem Basteltisch entstanden sind.

Ihr wollt die Wallpaper auf euer Smartphone bringen? Kein Problem: Google bietet sie direkt zum Download an.

via www.androidcentral.com

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Eine Antwort
  1. von Peter Müller am 23.10.2015 (17:57 Uhr)

    Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

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