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Linkbuilding: Was erlaubt Google, was nicht? Hier sind die Antworten

    Linkbuilding: Was erlaubt Google, was nicht? Hier sind die Antworten

Matt Cutts von Google. (Quelle: youtube.com)

Was ist laut Matt Cutts erlaubt und was nicht? Dieser Frage geht Markus Hövener, Gründer der Agentur Bloofusion, auf den Grund. Der aktuelle Stand zu Gastbeiträgen, Artikelverzeichnissen und Backlinks.

Die Google Richtlinien sind ein klarer Leitfaden für Website-Betreiber. Wer gegen sie verstößt, kann mit manuellen Abstrafungen oder algorithmischen Abwertungen rechnen.Diese Richtlinien sind aber eher wie Gesetze, die dann unterschiedlich ausgelegt werden können. Wie sich auch in der juristischen Welt zeigt, müssen immer wieder Einzelfälle betrachtet werden und dann evtl. auch die Richtlinien konkretisiert werden.

SEO Matt Cutts Linkbuilding
Matt Cutts erklärt die Welt aus Googles Sicht.

Einen Teil dieser Arbeit übernimmt Matt Cutts von Google, der das Webspam-Team bei Google leitet. Für diesen Artikel wurden seine wichtigsten Statements der letzten Monate zusammengefasst, um den aktuellen Stand der – vor allem in Bezug auf externe Verlinkungen – aufzuzeigen.

Gastbeiträge: Erlaubt oder verboten?

Gastbeiträge – vor allem natürlich die, bei denen auch Links auf anderen Websites entstehen, sind Matt Cutts schon lange ein Dorn im Auge. Anfang Januar 2014 gab es hierzu schon einen Beitrag in seinem Blog, in dem er auf die Gefahren hinwies. Am 19. März 2014 folgte dann eine Abstrafung des Netzwerks MyBlogGuest, bei der nicht nur die Netzwerk-Website selber abgestraft wurde. Vielmehr traf es wohl auch viele Websites, die das Netzwerk genutzt hatten und dort entweder Beiträge eingestellt oder auf der eigenen Website veröffentlicht hatten, so SearchEngineLand.

Daraus kann man aber nicht unbedingt schlussfolgern, dass Gastbeiträge grundsätzlich gegen Google-Richtlinien verstoßen – auch wenn Matt Cutts das in seinem Blog-Beitrag so formulierte:

„Guest blogging is done; it’s just gotten too spammy. In general I wouldn’t recommend accepting a guest blog post unless you are willing to vouch for someone personally or know them well. Likewise, I wouldn’t recommend relying on guest posting, guest blogging sites, or guest blogging SEO as a linkbuilding strategy.“

Die Form, in der die meisten Website-Betreiber Gastbeiträge zum Linkaufbau nutzen, ist demnach wirklich tot. Wenn es also in dem Gastbeitrag primär darum geht, einen Link aufzubauen (und sich dann in der Regel auch ein recht sinnfreier Keyword-Link in dem Beitrag befindet), ist das wohl ein Verstoß gegen die Richtlinien. Wer aber einen guten, sinnvollen Beitrag auf einem thematisch passenden Portal veröffentlich und zum Beispiel einen Brand-Link in den „Über den Autor“-Bereich einbaut, sollte eher kein Problem haben. Dennoch gilt: Wer auf der absolut sicheren Seite sein will, sollte keine Gastbeiträge mehr veröffentlichen oder akzeptieren – was allerdings auch gleichzeitig sehr schade für Teile der Blogger-Szene wäre.

Links: Wann gelten sie als gekauft?

Dass Google das Kaufen und Verkaufen von Links verbietet, ist ja mittlerweile den meisten Website-Betreibern bekannt. In den meisten Fällen ist es sicherlich eindeutig, da dann für einen Link auf einer anderen Website Geld bezahlt wird. Es gibt aber auch durchaus andere Fälle, in denen es nicht unbedingt diesen eindeutigen Zusammenhang gibt, weil es zwar eine Gegenleistung gibt, aber diese nicht unbedingt in Form einer reinen Geldzuwendung erfolgt.

Einige allgemeine Entscheidungskriterien zeigt Matt Cutts in einem Video auf:

  • Wie hoch ist der Wert der Gegenleistung? Wenn es nur um einen Stift im Wert von einem Euro geht, hat dieser Stift wahrscheinlich keinen Einfluss auf den Linkgeber. Ganz anders ist das sicherlich bei einer Gutscheinkarte im Wert von 200 Euro.
  • Erhält die Gegenseite etwas nur geliehen? Wer einen Blog-Beitrag über ein Produkt schreibt und dieses von der Gegenseite nur zum Testen als Leihgabe erhält, verstößt eher nicht gegen Richtlinien. Wenn der Tester das Produkt allerdings nach dem Test behält, ist das eher ein Indiz dafür, dass Google diesen Link als Verstoß ansehen würde.
  • Was wird mit der Gegenleistung beabsichtigt? Wenn das primäre Ziel einer Aktion darin besteht, dass auch ein Link entsteht, ist das in der Regel grenzwertig. Wer hingegen auf einer Konferenz ein Werbegeschenk mitnimmt und dann in der Folge unaufgefordert darüber berichtet, ist eher auf der sicheren Seite.
  • Ist die Gegenleistung einer Überraschung? Wenn ein Film-Blog über eine DVD berichtet, verwundert es wohl niemanden, dass dem Blog die DVD kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Der entstandene Link ist dann also unproblematisch – in klarer Abgrenzung zu dem Fall, dass der Blogger für diesen Beitrag einen Laptop geschenkt bekommt.

Wie man schon sieht: Eine ganz klare Grenzlinie gibt es hier leider nicht. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte entweder gar keine Gegenleistung akzeptieren oder eben alle ausgehenden Links klar als Nofollow-Links markieren, damit diese von Google ignoriert werden.

Artikelverzeichnisse: Ein zweischneidiges Schwert

Eine andere Möglichkeit, Links aufzubauen, besteht in der Nutzung von Artikelverzeichnissen. Diese sind in der Regel kostenlos, zeichnen sich aber vor allem dadurch aus, dass diese Verzeichnisse oftmals Artikel zu allen möglichen Themen beherbergen und dass sie es auch erlauben, bestimmte Keywords zu verlinken.

Auch hier hat sich Matt Cutts in einem Video relativ eindeutig geäußert. Der Grund für die ablehnende Haltung besteht auch hier wohl wieder in der gelebten Praxis, denn grundsätzlich ist ja gegen kostenlose Artikelverzeichnisse nichts einzuwenden. Aber in der Realität sind diese dann eben doch oft ein Hort schlecht geschriebener Beiträge, die eben viele irrelevante Links enthalten. Und auch wenn Matt Cutts das Wort „Abstrafung“ in seinem Video-Beitrag vermeidet, ist doch davon auszugehen, dass es als ein eher negatives Signal gewertet werden kann, wenn man Artikelverzeichnisse in großen Maßstab nutzt.

Widgets: Klare Ansagen von Matt Cutts

In der Vergangenheit haben viele Websites Widgets benutzt, um bestimmte Keywords zu verlinken. Hierzu wurde anderen Website-Betreibern ein Widget zur Verfügung gestellt, das dann – zum Beispiel über die <noscript>-Sektion und daher für den normalen Besucher einer Website unsichtbar – Dofollow-Links enthielt.

Gegen diese Praxis hat sich Google schon vor einiger Zeit klar ausgesprochen. Es gab hierzu allerdings eine interessante Anpassung der Richtlinien und einen Video-Beitrag von Matt Cutts, schreibt SearchEngineLand. Demnach stellen über Widgets aufgebaute Links nicht zwangsweise einen Verstoß dar. Google ist hier vielmehr gegen „versteckte oder qualitativ minderwertige Links mit harten Ankertexten in Widgets, die auf mehreren Websites verwendet werden“. Wenn also zum Beispiel ein Brand mit einem sichtbaren Link verlinkt wird, könnte das durchaus erlaubt sein. Auch hier gilt aber: Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte auf Widget-Links dann doch eher verzichten.

Texte für die Zielgruppe

Es geht Google aber nicht um externe Verlinkungen. So ist Google auch bemüht, die Qualität von Texten zu erkennen und gute Texte mit guten Rankings zu belohnen. Dass „gut“ dabei nicht immer kompliziert bedeuten muss, hat Matt Cutts in einem Video klargestellt. Dabei geht es um die Frage, welcher Schreibstil grundsätzlich besser ist: „wissenschaftlich“ oder „einfach zu lesen“.

Interessanterweise weist Matt Cutts darauf hin, dass der eher wissenschaftliche geschriebene Inhalt zwar vielleicht detaillierter ist, dass er zeitgleich aber auch bestimmte Leser überfordert. Grundsätzlich sollte ein Inhalt also zur Zielgruppe passen und auch von einem durchschnittlichen Leser („einem Sechstklässler“) erfasst werden können. Beim Erstellen von Inhalten sollte man also grundsätzlich darauf achten, dass dieser eben zur Zielgruppe passt und nicht zu umständlich formuliert ist.

User-Generated-Content

Wer zum Beispiel ein Forum betreibt, kann auch Probleme mit Google bekommen, denn die Inhalte der Nutzer können durchaus gefährlich sein. So gibt es durchaus eine Abstrafung für „User-Generated-Spam“ – wenn auch meistens in der Form, dass nur ein Teil der Website (zum Beispiel das Forum) betroffen ist. Mehr Informationen dazu liefert Matt Cutts in einem weiteren Video.

Matt Cutts hat sich auch zu einer Sorge geäußert, dass zum Beispiel eine Kommentarfunktion der Website schaden kann. Wenn es also einer Seite neben dem eigentlichen Content auch noch Kommentare gibt, die hinsichtlich Grammatik und Rechtschreibung auffällig sind, kann das nach Meinung von Matt Cutts der Seite an sich eher nicht schaden.

Neue vs. alte Websites

Abschließend sei noch auf ein anderes interessantes Statement von Matt Cutts verwiesen. Er hat sich mit der Frage beschäftigt, ob eine noch junge Website überhaupt eine Chance gegen viele ältere Website hat. Laut Matt Cutts ist es aber so, dass viele ältere Sites, die lange Zeit keine Aktualisierung der Inhalte oder der Nutzerführung hatten, durchaus in den Augen Googles nachteilig gesehen werden können. Eine neue Site mit aktuellem Website und frischen Inhalten kann sich dann – zumindest theoretisch – in den Suchergebnissen durchaus gegen den Platzhirsch durchsetzen.

Fazit

Zwischen den Zeilen kann man schon erkennen, dass die Grenze zwischen „erlaubt“ und „verboten“ doch sehr fließend ist und nicht eindeutig gezogen werden kann. Man kann allerdings schon sagen, dass Google grundsätzlich den Nutzer im Blick hat. So ist ein Link, der für einen Nutzer sinnvoll ist, in der Regel auch für Google nicht zu beanstanden. Es gibt aber noch eine andere einfache Zusammenfassung: Wer versucht, über Automatismen, Netzwerke und ähnliches Abkürzungen zu nehmen, um aufwendige Maßnahmen abzukürzen, setzt in der Regel auf das falsche Pferd und setzt sich der Gefahr einer Abstrafung aus.

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15 Reaktionen
Anja Don
Anja Don

Vielen Dank für diese kleine neue Übersicht / Regeln, da kann man sich als Neuling ja schon einmal drauf einstellen wie man weiter macht mit der Website :)

Antworten
danischenker
danischenker

@JenZzzz: Ich weiss natürlich absolut was du meinst.

Aber... Erstens darfst du immer noch ab und zu deine Seite in Foren, Blogs und Verzeichnissen erwähnen. Das ist absolut legitim und schadet nicht. Es muss einfach immer alles in Moderation passieren. Also eben nicht mal schnell 200 Blogkommentare schreiben und gut ist. Sondern, einfach ab und zu, wenn das Thema passend ist und du was interessantes zu kommentieren hast.

Zweitens, Content Marketing funktioniert nicht unbedingt so, wie du es beschreibst. Du musst keineswegs unbedingt über Babydecken schreiben, nur weil du diese verkaufst. Stattdessen musst du über etwas schreiben, was die Leute interessiert, welche schlussendlich eine Babydecke kaufen wollen ;-) Und mal ehrlich, da gibt es kaum ein einfacheres Thema als Babys ;-)

Antworten
JenZzzz
JenZzzz

@Dani: ich sage ja nicht, dass ich nicht aktiv geworden bin im Offpage.

Nur weil ich mir halt die google Richtlinien durchgelesen habe, unterlasse ich Vieles, was ich früher nicht unterlassen habe, wie z.B. das Posten mit URL in Foren, Blogs, Gästebüchern, Shopverzeichnissen, etc.

Aber trotzdem kommt unser Shop nicht aus dem Quark und dümpelt bei rund 20 Besuchern pro Tag vor sich hin - und das jetzt schon seit 2 Jahren. Und für einen Shop (nur mit fast Babydecken und minimalem Budget) kann ich jetzt, finde ich, nicht so wahnsinnig spannenden Content schreiben, vor allem nicht alle naselang. Für einen Blog mag das ja zutreffen, aber für einen Shop?

Ich lese jeden Tag zig verschiedene SEO-Blogs um noch irgendwas zu finden, wo man selbst Links eintragen kann, ohne dass diese als Spam bewertet werden, aber alle schreiben mittlerweile das gleiche wie Du :) Nur wie gesagt, kommt da nicht ständig dieser allseits beliebte "großartige Content" bei rum, den User gerne, freiwillig, irgendwo verlinken.

Antworten
danischenker
danischenker

@JenZzzz: Definitiv die falsche Einstellung. Ohne aktiv zu sein, wird es sicher nichts werden mit dem Offpage SEO. Auch wenn man nicht loszieht und Links kauft oder Artikelverzeichniseinträge macht, heisst das nicht, dass man den Linkaufbau nicht aktiv angehen kann.
Heute bedeutet dies einfach, dass man guten Content erstellt und diesen promotet. Zum Beispiel nach dem erstellen eines guten Guides, Leute welche das Thema interessiert über Twitter und Email anschreiben und aufmerksam machen... und so weiter.

Zweitens. Google hat seine Regeln mit der Zeit sicher angepasst. Dies jedoch nicht drastisch. Die Regeln waren eigentlich immer schon die gleichen.
Der Unterschied liegt darin, dass Google sehr viel besser wurde, automatisch zu erkennen, ob sich jemand an die Regeln hält oder nicht. Dazu scheint es nun ein sehr grosses Team an Leuten zu geben, welche zusätzlich manuell auf Regelverstösse losgehen.

Antworten
Tobias
Tobias

Witzig daran: Links waren mal die große Errungenschaft. Hypertext und freie Verlinkung ist der Kern des Netzes. Dann kam Google und nutzte das Linknetz ohne an die Folgen zu denken. Heute funktioniert ihr altes PageRank-Konzept nicht mehr und sie nutzen Marktmacht, um alle Webmaster zum Aufräumen des Linkgraphs zu verdonnern. Natürlich ehrenamtlich und per gesetzähnlicher AGB (=Qualitätsrichtlinien). In Deutschland vermutlich wettbewerbswidrig, aber wen kümmert es.

Das Problem ist trotzdem nicht Google, sondern die SEOs und Nutzer. Die SEOs müssten eigentlich GEOs heißen, weil sie nur Google kennen und deren Botschaft in jede Chef-Etage tragen. Die Nutzer sind längst entmündigt, weil sie sich ohne Google gar nicht mehr informieren könnten und den ersten 10 Treffern blind vertrauen. Wir zusammen machen Google stark und helfen kräftig dabei, das es so bleibt und die Macht sich in allen möglichen Branchen manifestiert.

Trekkies hier? Es entscheidet sich nun bald, ob wir Mensch, Ferengi, Borg oder Vulkanier sind. Wenn es nach Google geht, sind wir so etwas wie Borg, gedanklich über eine einzige Informationsquelle synchronisiert, ohne Googles permanenten Rat handlungsunfähig, immer mit dem Hive verbunden und auf Schritt und Tritt sozialüberwacht. Wikipedia: "Die Borg-Gesellschaft ist das Modell einer totalitären, aber nicht-hierarchischen Gesellschaft." - willkommen in der Zukunft!

Antworten
JenZzzz
JenZzzz

Lieber Matt Cutts, bitte schreiben Sie doch einfach was alles "erlaubt" (als wenn mir google vorschreiben dürfte, wie ich meine Webseite zu befüllen hätte?!) bzw. von google gewünscht wird. Dann wäre vieles leichter.

Nach allem was ich bis jetzt gelesen habe über googles Richtlinien, sehe ich ehrlich gesagt kaum noch Chancen für selbstständiges Off-Site "optimieren". Man kann quasi nur noch On-Site optimieren und dann hoffen, dass es google schmeckt, so dass die Site hin und wieder in den Ergebnissen angezeigt wird, dann VIELLEICHT mal ein User einen Link setzt usw. bis nach 25 Jahren die Seite genug externe Links von echten Usern hat um gut gefunden zu werden ... Zwar fand ich die Spamerei der SEOs auch zum Kotzen, aber das was da an Regelwerk von google mittlerweile aufgebaut wurde ist auch nicht mehr schön. Kleine Sites, die ähnlichen Content haben wie Andere (z.B. Shops mit zwar individuellen Artikeln, aber letztlich aus einer gängigen Produktgruppe) habens echt schwer nach oben zu kommen ... *seufz*

Oder es war ein Trick von google, am Anfang durfte noch alles in den Index und jetzt ziehen sie das Regelwerk an, so dass man nur noch mit Adwords oben in den Index kommt (jedenfalls als finanzschwache Website) ;)

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Sven
Sven

Google ist ein Unternehmen mit Gewinnzielen. Natürlich muss das primäre Produkt gut sein, aber die Verkaufszahlen müssen auch stimmen. Es ist also ein zweischneidiges Schwert. Am Ende entscheidet wie immer der Verbraucher, also wir.

Antworten
Markus Hövener
Markus Hövener

Ich habe immer ein kleines Problem mit der Denke, dass Google all das macht, um seine eigenen Produkte - vor allem Google AdWords - zu pushen. Google will primär erstmal seine Suche so attraktiv machen, dass sie eben ein hervorragendes Produkt ist. Dann kann man auch AdWords verkaufen. Eine Google-Suche mit viel Spam würde perspektivisch nicht funktionieren.

Und man muss ja wirklich ehrlich sagen, dass die Index-Qualität besser geworden ist. Das lässt dann in der Praxis weniger Luft für SEOs, die billig Links einkaufen und so ein drittklassiges Portal nach vorne bringen.

Die "guten einfachen" Zeiten sind halt leider vorbei. War aber schön, dass wir alle dabei sein durften :)

Antworten
Nadine Schmelter
Nadine Schmelter

Google ist es wichtig, seine Online-Marketing Produkte stärker zu platzieren. Dabei stehen die Einnahmen an erster Stelle...

Antworten
Torsten
Torsten

@danischenker - "Ohne Links funktioniert das Internet nicht und das weiss auch Google. Man muss einfach alles durchdacht machen und nicht übertreiben." - Das ist ja das, was Google erreichen will ;-) Auf einen kompletten Verzicht der Links war auch nicht die Sprache, sondern der Trend der (in meinen Augen auch fragwürdigen) Backlinks.

@Markus - Eine sehr pauschale Aussage. Bisher sehe ich viele Entscheidungen von Google als richtig und wichtig an. Und wenn Webseiten abgestraft werden, hat das gute Gründe. Es fing mit dem Missbrauch von Meta-Keywords an und nun sind die Backlinks betroffen. Würden einige SEO-Agenturen und Online-Markler ihre Arbeit richtig und "ehrlich" machen, würden wir diese Diskussion nicht führen.

Antworten
danischenker
danischenker

Schöne zusammengefasst. Gerade der Abschnitt "Links: Wann gelten sie als gekauft?" zeigt aber mal wieder, dass die Situation sehr schwierig ist.

Denn Google (die Suchmaschine) kann eben diese Vorgaben von Matt Cutts unmöglich erkennen. Wie weiss eine Maschine, ob ein Blogger das neue Tablet von Samsung wieder zurück gegeben hat oder nicht?
Wird man im Zweifelsfall von einem Google Mitarbeiter angerufen? Oder wie wird kontrolliert, ob eine Bezahlung statt fand oder nicht?

Schlussendlich muss man sich folgendes klar machen:
Es sind die Links, welche das Internet von Büchern und Zeitungen unterscheiden.

Ohne Links funktioniert das Internet nicht und das weiss auch Google. Man muss einfach alles durchdacht machen und nicht übertreiben. Dann passt es schon ;-)

Antworten
Tobias
Tobias

Dirk Schiff: ja, Du darfst Links mit Content bezahlen, wenn der Content in der richtigen Onlinezeitung erscheint. Frage beantwortet? ;)

Antworten
Markus
Markus

Wird Zeit,dass Googles Macht gebrochen wird. Hier geht es nur um die Machterhaltung bei der Online-Werbung und darum alle Mitbewerber auszuschalten.

Antworten
estetica_afficionado
estetica_afficionado

lesenswerter Beitrag. Danke vor allem dafür, dass Cutts im Original zitiert wurde.

Antworten
Dirk Schiff
Dirk Schiff

Ist es denn nun erlaubt einen Gastbeitrag in einer renommierten Onlinezeitung zu publizieren, wenn der Link z.B. in der Autorenbiografie eingesetzt ist?

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