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Matt Cutts von Google erklärt fünf SEO-Mythen (Video)

Matt Cutts von Google erklärt fünf SEO-Mythen (Video)

, Chef von Googles Webspam-Team, klärt in einem neuen Video typische Missverständnisse im Zusammenhang mit auf, die ihm 2010 besonders begegnet sind. Kernthemen dabei sind: die Wichtigkeit von Links, beziehungsweise „nofollow“, die Rolle von Meta-Tags und die Arbeit des Webspam Teams.

Matt Cutts von Google erklärt fünf SEO-Mythen (Video)

Mythos Nr. 1: Alle Links zählen fürs Google-Ranking

Cutts beginnt damit, die Wirkung von Links auf das Ranking darzustellen. Es sei eindeutig ein Trugschluss zu glauben, jeder Link verbessere das Ranking. Cutts stellt klar, dass Links, die mit einem „nofollow“-Attribut gekennzeichnet sind, keinen positiven Einfluss haben. Somit gehe die Rechnung nicht auf, sich über eine Vielzahl von „nofollow“-Links, im Ranking hoch zu pushen. Als Beispiel nennt er hier Bewertungs- und Feedbackportale wie GetSatisfaction.

Mythos Nr. 2: Das Google Webspam-Team ist nachlässig geworden

Der Chef des Webspam-Teams macht deutlich, man sei 2010 intensiv mit der Bekämpfung gezielter illegaler Aktivitäten beschäftigt gewesen - auch wenn man das von außen nicht immer so gesehen hat. So habe man sich vornehmlich mit gehackten Websites befasst. Laut Cutts hätten Hacker vermehrt versucht, ihre eigenen Links in fremden Websites unterzubringen, sowie Malware, Viren und Trojaner zu verbreiten. Auf die Beseitigung solcher Aktivitäten habe man den Fokus des Interesses gelegt. Dabei seien viele Mitarbeiter lange Zeit beschäftigt gewesen, sodass fälschlicherweise der Eindruck entstanden sei, man vernachlässige die Arbeit mit normalem Web-Spam. Cutts erklärt, man sei in der Bekämpfung gehackter Websites nun soweit fortgeschritten, das man sich künftig wieder mehr dem „normalen“ Web-Spam widmen werde.

Mythos Nr. 3: Links sind das Ein und Alles in puncto SEO

Diese Ansicht sei ein Trugschluss, erklärt Cutts und weist darauf hin, mehrere Aspekte spielten eine Rolle. Der Google Experte unterstreicht, der Inhalt auf einer Seite sei nach wie vor wichtig. Essentiell seien demzufolge eine gute Websitearchitektur, gute Durchsuchbarkeit und Crawlbarkeit sowie die Verarbeitung der Suchbegriffe im Text ebenso wie gute interne Links.

Mythos Nr. 4: Begriffe im meta-tag: „keywords“ sind gut fürs Google-Ranking

Anknüpfend an die Merkmale einer SEO-technisch guten Website weist Cutts ausdrücklich darauf hin, dass Begriffe, die in meta name: „keywords“ stehen, nicht in Googles Suchranking einbezogen werden. Andere meta-tags zählen sehr wohl für das Google-Ranking.

Mythos Nr. 5: Das Google Webspam Team arbeitet nur manuell oder nur mit Algorithmen

Cutts macht abschließend deutlich, dass Google sowie auch andere Suchmaschinenbetreiber eine Kombination aus beidem bevorzugen. Wenn Spam oder andere Probleme auftreten, behalte sich das Webspam-Team vor, entsprechende Inhalte manuell zu entfernen. Zudem gebe das Team Übungsdaten an Entwickler weiter, damit jenen geholfen wird, besser gegen Spam gewappnet zu sein. Letztendlich beschäftigten sich Entwickler und manuelle Prüfer gleichermaßen mit der Bekämpfung von Webspam.

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7 Antworten
  1. von Stephan am 09.03.2011 (16:33 Uhr)

    Übersetzung fehlerhaft:
    Es ist ein Riesenunterschied, ob wie hier geschrieben: Keywords in Meta Tags sind nicht relevant oder man es so übersetzt wie es Matt Cutts sagt: der Meta-Tag Keyword ist nicht relevant fürs Google Ranking.

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  2. von Jan Tißler am 09.03.2011 (17:39 Uhr)

    @Stephan: Aber genau das steht doch im Text?

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  3. von Stephan am 10.03.2011 (15:49 Uhr)

    Im Text steht, dass Keywords in Meta-Tags nicht in Googles Suchranking einbezogen werden.

    Meta-Tags sind aber auch Description, Title usw... und dort ist es sehr wohl wichtig, dass dort Keywords drin stehen.

    Alles was im Keyword Meta-Tag steht ist für Google nicht mehr relevant.

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  4. von Marcel Seer am 11.03.2011 (10:45 Uhr)

    @Stephan: Vollkommen richtig, ist geändert.

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  5. von Olaf am 11.03.2011 (12:43 Uhr)

    die einschlägigen SEO Klugscheisser hinterlassen wieder ihre Spuren....

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  6. von Fanni am 09.04.2011 (22:03 Uhr)

    "Hauptsache Links" - an diesen Mythos habe ich auch noch nie geglaubt. Die Qualität ist natürlich wichtig. Was mich schon ein wenig erstaunt, ist die Geschichte um die nofollow-Links. Ich dachte immer, Wikipedia-Links, die ja auch no follow sind, seien gut, weil über sie ja auch Traffic generiert wird und Google das doch sicher auch bemerkt, oder? Oder ist das einzige, was man über no follow Links generieren kann, der Traffic?

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  7. von Harald Weber am 11.04.2011 (13:16 Uhr)

    Ach, sind Sie nicht alle smart? Schön, dass Google uns ein wenig an seinem Milliardenwissen teilhaben lässt. Mein Gefühl: Die Zahl derer, die meinen, was bei Google gerade in SEO läuft wird täglich größer. Allerdings werden damit die Such-Ergebnisse nicht besser sondern eher schlechter. Schaun wir mal, wann die Qualität Fuss fasst.
    Grüße
    Harald

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