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Matter.js: Die Physik-Engine für das Web kurz vorgestellt

Matter.js: Die Physik-Engine für das Web kurz vorgestellt

Matter.js ist eine quelloffene Physik-Engine für Web-Projekte. Die aktuelle Alpha-Version läuft bereits recht stabil und unterstützt alle gängigen .

Matter.js: Die Physik-Engine für das Web kurz vorgestellt

Matter.js. (Screenshot: Matter.js)

Matter.js: Das kann die Physik-Engine

Eine Physik-Engine dient dazu, physikalische Prozesse zu simulieren, um beispielsweise in einem Videospiel für realistische Bewegungsabläufe zu sorgen. Ein bekanntes Beispiel für die Verwendung einer solchen Engine ist der Mobile-Hit „Angry Birds“. In dem Game mussten Spieler Vögel mit einem Katapult auf Gegner schleudern. Mit Matter.js gibt es eine Physik-Engine auf JavaScript-Basis, die ihr als Grundlage für ähnliche Spiele nutzen könntet.

Matter.js ist quelloffen und steht unter der freien MIT-Lizenz. Die Engine simuliert die Physik starrer Körper. Unterstützt werden alle aktuellen Versionen von Chrome, Firefox und Safari sowie der Internet Explorer 8 oder höher. Wer sich anschauen möchte, was die Physik-Engine alles kann, der sollte sich die interaktive Demo-Seite von Matter.js anschauen. Hier stehen euch mehr als dreißig Beispiele zur Verfügung.

Matter.js ist eine Physik-Engine für das Web. (Screenshot: Matter.js)
Matter.js ist eine Physik-Engine für das Web. (Screenshot: Matter.js)

Matter.js: Physik-Engine kommt ausführlicher Dokumentation

Eine ausführliche Dokumentation findet ihr auf der offiziellen Projektseite von Matter.js. Der Quellcode könnt ihn euch über GitHub oder über die Paketmanager Bower und npm herunterladen. Die Software befindet sich derzeit noch in einer Alpha-Version, läuft allerdings schon einigermaßen stabil. Der Entwickler von Matter.js, Liam Brummitt, hat außerdem eine lesenswerte Linksammlung zum Thema Spielphysik für Anfänger in englischer Sprache veröffentlicht.

Matter.js eignet sich natürlich als Grundlage für Web-Games aber auch für andere Projekte könnte die Software hilfreich sein, sofern interaktive Elemente mit realistischen Bewegungen benötigt werden.

Wer sich stattdessen für die Spieleprogrammierung für iOS interessiert, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „Swift: Flappy Bird in Apples neuer Programmiersprache nachgebaut“ werfen.

via news.ycombinator.com

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Eine Antwort
  1. von Nerd Wiki am 20.01.2015 (16:03 Uhr)

    Coole Sache das! Besonders natürlich für mobiles, die man drehen und "tilten" und somit ganz neue Spielprinzipien ermöglichen kann, die auf dem heimischen PC nicht möglich sind. Ich denke hier z.B. an Games wie Tilt to Live und dergleichen. Dieses realistische Kollabieren von Objekten ist ja auch genau das, was Angry Birds so addictive gemacht hat :)

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