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Mega: Kim Dotcom veröffentlicht Android-App – iOS und Windows sollen folgen

Kim Dotcoms neuer Cloud-Speicher Mega bekommt eine eigene Android-App. Dateien lassen sich damit einfach hoch- oder runterladen sowie Datei- und Ordner-Links an andere versenden. Einfache Editierfunktionen stehen ebenso zur Verfügung wie die Möglichkeit, mit der Kamera aufgenommene Bilder oder Videos sofort auf Mega zu speichern. Weitere Apps für iOS und Windows sollen folgen.

Mega: Kim Dotcom veröffentlicht Android-App – iOS und Windows sollen folgen

Mega: Android-App ist nicht ganz neu

Mega: Kim Dotcoms Cloud-Speicher gibt es jetzt auch als Android-App. (Bild: Mega)
Mega: Für Kim Dotcoms Cloud-Speicher gibt es jetzt auch eine Android-App. (Bild: Mega)

Während der Prozess um Kim „Dotcom“ Schmitz‘ Firma Megaupload wegen mutmaßlicher Copyrightverletzungen noch im vollen Gange ist, hat der in Neuseeland lebende deutsche Internetunternehmer eine für seinen neuen Cloud-Speicher vorgestellt. Bei der App handelt es sich allem Anschein nach allerdings nicht um eine Neuentwicklung. Vielmehr scheint man eine bereits existierende Mega-App eines Drittanbieters übernommen zu haben. Diese gab es bereits seit Februar 2013 in Googles Play-Store.

Der Funktionsumfang der App entspricht gängigen Standards im Bereich der Cloud-Speicher. Dropbox- oder Google-Drive-Nutzer bekommen mit dieser App nichts, was sie zu einem Umstieg bewegen könnte. Dateien lassen sich hoch- oder herunterladen, man kann Dateinamen ändern, Dateien löschen oder sie in Ordner verschieben. Links zu Ordnern oder einzelnen Dateien lassen sich exportieren und mit anderen teilen. Mit der internen Kamera aufgenommene Bilder oder Videos lassen sich mit dem Mega-Account synchronisieren. Allesamt praktische Features, aber besonders aufregend sind sie nicht.

Mega: So sieht die Android-App aus. (Screenshots: Play Store)
Mega: So sieht die Android-App aus. (Screenshots: Play-Store)

Im Play-Store weist man darauf hin, dass es sich bei der Mega-App um eine frühe Beta-Version handelt – Fehler seien zu erwarten. Man bemühe sich aber um schnellstmögliche Verbesserungen. Außerdem wird um User-Feedback gebeten, um die App um weitere Funktionen zu erweitern. Zur Installation benötigt man Android in der Version 2.3 oder höher.

Kim Dotcom: Mega-Apps für iOS und Windows sollen folgen

In einem Blogbeitrag wurde außerdem bekannt gegeben, dass die Entwicklung entsprechender Windows- und iOS-Apps in der finalen Phase sei und dass diese Apps in absehbarer Zeit veröffentlicht werden sollen. Wann genau, hat die Firma des mehrfach rechtskräftig verurteilten Kim Schmitz allerdings nicht verlauten lassen. Wie legal die Nutzung von Mega ist, damit hat sich das Ratgeber-Portal techfacts.de beschäftigt.

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4 Antworten
  1. von WhiteTapes via facebook am 05.07.2013 (10:38Uhr)

    Oh ja, unbedingt, ich wollte Kim Dotcom schon immer auf mein Smartphone lassen. Nutze auch aus Prinzip Mega nicht ;) (M)

  2. von Rico Weigand am 05.07.2013 (13:54Uhr)

    Ich finde, gerade für Leute die viel mit Grafikprogrammen arbeiten ist Mega eine klasse Sache. Man kann schnell hochladen, kann alle Daten einfach teilen und die Verwaltung klappt euch ganz einfach. Vom großen Speicherplatz ganz zu schweigen

    Trotzdem erschließt sich für mich nicht die Finanzierung hinter dem Projekt. Der Hoster instra, der das Projekt zum teil mitfinanziert hat ja auch keinen geldscheißer.

  3. von Bestandsdatenauskunft, Bildersuche bei B… am 05.07.2013 (16:48Uhr)

    [...] Mega, der Cloudservice, der vor allem mit seiner sicheren Verschlüsselung wirbt, hat seine eigene Android-App bekommen. Persönliche Daten würde ich dem Unternehmen zwar nicht anvertrauen, aber 50GB [...]

  4. von Mega: Kim Dotcom plant verschlüsselte C… am 15.07.2013 (16:46Uhr)

    [...] Mega: Kim Dotcom veröffentlicht Android-App – iOS und Windows sollen folgen [...]

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