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Mega-Trends 2009: Die Vorhersagen der Experten (plus Gewinnspiel)

Wir wollten wissen, was die wichtigsten in diesem Jahr rund um Internet, Technologie und Medien sind und haben Experten verschiedenster Gebiete dazu befragt. Heute veröffentlichen wir ihre Vorhersagen. Wer wohl Recht behält? Und für alle Leser wichtig: Wir verlosen zehn Open-Source-T-Shirts und zehn T3N Magazine unter allen, die bis zum nächsten Montag ihre drei Vorhersagen in den Kommentaren hinterlassen.

16 Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen geben hier ihre Vorhersagen für 2009 preis. Auffallend oft spielen dabei Microblogging und Lifestreaming eine Rolle. Und es geht mehrmals um die Frage: Welche Einschränkungen in ihrer persönlichen Freiheit sind die Nutzer noch bereit hinzunehmen? Eine klare Wette scheint das mobile Internet. Das iPhone als Initialzündung taucht immer wieder auf. Nur wie schnell sich das Mobilnetz durchsetzen wird, ist nicht ganz eindeutig: schon 2009 oder doch erst 2010?

Tom Alby

Autor mehrerer Bücher über Suchmaschinen, Web 2.0 und Mobile Web, ist nach Stationen bei mehreren Suchmaschinen heute Head of Search bei der Hamburger Agentur uniquedigital. Twitter: daswesen.

1. Internet-Werbung wird gewinnen, trotz Krise

Gerade bei reduzierten Budgets werden diejenigen Werbekanäle bestehen bleiben und ausgebaut, deren Leistung klar gemessen werden kann. Von der Krise profitieren die Agenturen, die diese Leistung nachweislich optimieren und somit den größten Nutzen aus den Budgets holen können. Dadurch werden Werbeflächen hinsichtlich ihrer Leistung kritischer hinterfragt.

2. SEO wird gesellschaftsfähig und dadurch professioneller

Das Thema SEO ist in Chefetagen angekommen, schließlich will jeder in schwierigen Zeiten vom kostenlosen Traffic profitieren. Wurden SEOs früher heimlich beauftragt, ist heute offensichtlich, dass gute Plätze in den Suchergebnissen nur durch professionelle Arbeit möglich sind. SEO-Dienstleistungen werden dadurch vergleichbarer, was den Druck auf SEO-Anbieter erhöht, sich zu professionalisieren und nicht nur kurzfristige Erfolge zu erzielen.

3. Das Mobile Web kommt (noch) nicht

Die mobile Webnutzung wird bis 2010 nur langsam zunehmen. Die Preise für den mobilen Internetzugang sind zum einen noch nicht tief genug gefallen, UMTS ist zum anderen bisher nur in Großstädten ausgebaut. Zu guter Letzt existieren zu wenige Anwendungen, deren empfundener Nutzen hoch genug ist, dass diese Einschränkungen in Kauf genommen werden. Die gute Nachricht ist, dass ein positiver Trend sichtbar wird.

Markus Beckedahl

Engagierter Kämpfer für die Freiheit des Netzes und für Open Source. Macher von netzpolitik.org. Twitter: netzpolitik.

1. Das Wahljahr im Netz

Jeder halbwegs motivierte Kandidat in einem Wahlkampf wird einen Account bei Facebook und Twitter haben und manchmal auch bei YouTube ins Internet sprechen. Einige werden sich davon absetzen, indem sie die Werkzeuge dialog-orientierter nutzen und auch nach einer Wahl damit nicht aufhören.

2. Blogs werden Mainstream

Spätestens in der heißen Phase des Wahlkampfes werden alle großen Redaktionen in Gruppen-Blogs darüber berichten. Und am Ende des Jahres muss man nicht mehr erklären, was ein Weblog ist.

3. Die Politik entdeckt Open Source

Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Open Source Communities wird auch die Politik erreichen. Die Politik wird über Fördermaßnahmen diskutieren und vielleicht kommt dabei sogar was gutes bei heraus.

Frank Bültge

Entwickler bei der Carl Zeiss AG und Fachmann in Sachen WordPress. Website: bueltge.de. Twitter: bueltge.

1. Touch me

Die Technik der berührungsempfindlichen Bildschirme gibt es schon geraume Zeit., doch seit der Einführung des iPhone hat diese Technik erneut Fahrt aufgenommen und kann auf allen Alltagsgegenständen Einzug halten. Diverse Hersteller experimentieren schon im PC-Markt und 2009 könnte das  Jahr des Durchbruchs dieser Technik sein.

Microsoft will die kommende Windowsversion mit dieser Möglichkeit versehen und HP zeigt erste Rechner im Konsumermarkt, die die Technik nutzen und den Alltag am PC erleichtern und beschleunigen sollen. Die Technologie kann die letzten Ängste abbauen und vielen Nutzern die Möglichkeit des Rechners einfach nahe bringen. Lassen wir uns überraschen, welche Produkte 2009 mit Touch versehen sind.

2. HTML5

Der neue Standard könnte 2009 die Gemüter erhitzen und einen neuen Trend los treten. Leider wird CSS3 das wohl nicht schaffen und daher habe ich dafür keine Hoffung in diesem Jahr. Die Implementierung in diversen Browsern macht Probleme und das wird wohl die größte Hürde für Version 5 sein. Aber HTML5 ist praxistauglich und hat recht spannende Ansätze, die die übergreifende Arbeit und den Zugriff auf das Design einer Website erleichtern können. Die Browser werden auch in diesem Jahr weiterentwickelt und könnten die Webentwickler mit neuen Möglichkeiten versehen. Neben Beschleunigung und Optimierung könnte HTML5 neue Möglichkeiten schaffen und die Standardisierung vorantreiben. In jedem Fall können beide Schlagworte die Diskussion und die Arbeit der Webentwickler beflügeln.

3. Netz der Netze

Noch vor einigen Jahren wurde die Idee des Internet als kleine Möglichkeit mit großen Aufwand gesehen und man gab der Idee nur eine Chance für wenige Nutzer. Mittlerweile stellt das Netz der Netze mehr als nur Informationen dar und frühe Visionen werden Wirklichkeit. Eine Möglichkeit ist die Nutzung der geballten Rechenpower über das Netz. Weg vom Single-Client, hin zu Server-Parks. Die Einzelkraft der Rechner kann über das Internet verteilt genutzt werden und so große und leistungshungrigen Applikationen Ressourcen geben. Damit kommen auch kleine Unternehmen in den Vorzug des „Cloud Computing“. Die einfache Idee kann Ressourcen nutzen, Kosten senken und Innovationen frei setzen.

Klaus Eck

Berater, z.B. in Sachen Online-PR und Online-Reputation-Management. Bekannt als PR-Blogger und auf Twitter unter klauseck.

1. Lifestreaming

Das Angebot an Social Networks für jeden Geschmack wächst jeden Tag weiter. Dadurch gewöhnen sich die Menschen immer mehr daran, mit ihrem eigenen realen Namen online aktiv zu sein und verzichten weitgehend auf Pseudonyme, weil sie sich davon Reputationsvorteile versprechen. Das Lifestreaming via Twitter, Friendfeed und anderen Web-2.0-Tools wird hierbei immer bedeutsamer für das Management sozialer Beziehungen. Verstärkt wird dieser Trend noch durch mobile Applikationen, die das "Always on" unterstützen und es besonders leicht machen, ständig neue Informationen ins Social Web zu stellen. Auf diese Weise digitalisieren wir uns immer mehr und kämpfen (gleichsam Tweet für Tweet) um Aufmerksamkeit und mehr Online-Reputation.

2. Identity Management

Je mehr Informationen ins Web wandern, desto wichtiger wird es für Unternehmen und Human Brands, sich um die eigene digitale Reputation zu kümmern. Wie sehen mich andere, wenn Sie meinen eigenen Namen in die Suchmaschine eingeben? Entspricht dabei meine Eigen- auch der Fremdwahrnehmung? Oder wirkt meine Online-Identität eher diffus, weil es keine klaren Informationen über mich als Human Brand gibt? Immer mehr Dienstleister werden Angebote machen, die es ermöglichen, mit einer klar erkennbaren Online-Identität unterwegs zu sein und sich über einzelne Networks hinaus zu vernetzen.

3. Information Management

Zwar leben Totgesagte (wie auch das Fax) immer länger, doch je stärker die Digital Natives ins Business drängen, desto eher wird die klassische E-Mail in ihrer Bedeutung für die Online-Kommunikation von Social Networks und den dortigen Austauschmöglichkeiten abgelöst.

Zurzeit überfordert das E-Mail-Management viele Anwender. Viele ertrinken nahezu in den Informationsfluten. Die Alternativen sind längst bekannt, aber haben sich bislang nicht wirklich durchsetzen können: Erst wenige kennen und schätzen RSS als Format zur Content-Distribution. Doch die Grenzen des Möglichen sind in der E-Mail-Kommunikation längst erreicht.

Die Social Network Kommunikation basiert viel stärker auf Vertrauen - einer Kontaktbestätigung - und ermöglicht wesentlich einfachere und effektive Filter- und damit Kontrollmöglichkeiten. Aus diesem Grunde setze ich darauf, dass immer mehr Menschen in Zukunft ihre bisherige E-Mail-Kommunikation zugunsten von Twitter, Blogs, Wikis, Skype und Networks reduzieren. Einfacher wird das Information Management dadurch allerdings nicht unbedingt, eher sogar noch komplexer.

Florian Effenberger

Florian Effenberger engagiert sich seit vielen Jahren für Open-Source-Software. Er ist internationaler Marketing Project Co-Lead sowie Ansprechpartner Marketing für den deutschsprachigen Raum bei OpenOffice.org und Mitglied im Vorstand des gemeinnützigen Vereins OpenOffice.org Deutschland e.V. Kontakt unter floeff@openoffice.org. Twitter: floeff.

1. Nutzer entdecken und fordern mehr Freiheit

Den Nutzern wird immer bewusster werden, dass es falsch ist, sich von einzelnen Herstellern und proprietären Lösungen abhängig zu machen. Aktivierungspflichtige Software, DRM-„geschützte“ Inhalte, die auf einmal ihren Dienst verweigern, undokumentierte, patentgeschützte Formate und ähnliche digitale Fesseln werden immer weniger angenommen. Jüngst haben beispielsweise zwei der großen Musikanbieter im Internet angekündigt, künftig nahezu komplett auf DRM zu verzichten - sicherlich der richtige Schritt. Ich bin überzeugt davon, dass im Jahr 2009 noch mehr Menschen erkennen werden, dass sie eine Wahl haben, und dass sie diese Wahl auch nutzen werden.

2. Mehr Menschen engagieren sich gegen rechtliche Beschränkungen

Entgegen den sehr positiven Regelungen, die beispielsweise im Verbraucherschutz auf den Weg gebracht werden, haben wir die letzten Jahre auch eine Vielzahl von Gesetzen gesehen, die im Ergebnis die Rechte des Einzelnen zugunsten von einigen wenigen Großen stark beschränkt haben. Ich denke hier unter anderem an einige Regelungen im Urheberrecht, die meiner Meinung nach weit über das Ziel hinausgeschossen sind. Einschlägig sind aber auch über die fortdauernden Versuche, die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen („Softwarepatente“) auf den Weg zu bringen. Das Medium Internet eröffnet hier gleichzeitig aber auch Möglichkeiten, die Leute zu informieren und auf derlei Missstände aufmerksam zu machen. Deswegen gehe ich davon aus, dass sich im kommenden Jahr noch mehr Menschen ihre eigene Meinung dazu bilden und sensibilisiert werden.

3. Mehr Aufmerksamkeit für das Thema Datenschutz

Das Thema Datenschutz wird eine immer wichtigere Rolle spielen. Nicht nur nach den letzten "Datenskandalen" sind die Leute sensibler in puncto Datenschutz geworden. Auch die aktuelle gesellschaftliche Situation leistet ihren Beitrag dazu, dass sich immer mehr Menschen Gedanken darüber machen, wem sie welche Daten anvertrauen und wo sie welche Spuren hinterlassen. Durch den hohen Wert, den der Datenschutz trotz einiger Gesetze hierzulande hat, werden sich im Jahr 2009 noch mehr Menschen mit der Thematik auseinandersetzen und eine gesunde Portion Skepsis entwickeln.

Lukasz Gadowski

Spreadshirt Gründer. Internet Entrepreneur des Jahres 2007. Inhaber und Geschäftsführer team europe ventures ltd. Redakteur und Besitzer von gruenderszene.de. Seed Investor amiando.de und dawanda.de. Beirat und Gesellschafter studivz.net. Inhaber und Investor brands4friends.com und mymuesli.de. Twitter: lak.

1. Browser im Mittelpunkt

Der Trend geht in den Browser - ob nun bei Spielen oder Software, immer mehr Applikationen brauchen keine Software mehr, die installiert werden muss, sondern lediglich einen der gängigen Webbrowser.

2. Mobile als Massenphänomen

Bessere Geräte, mehr Bandbreite und vor allem günstigere Datentarife machen das mobile Internet schon bald zu einem Massenphänomen. 2009 ist der Auftakt, 2010 sehen wir dann den Durchbruch.

3. Mehr Staat

In den kommenden Jahren werden wir mehr Staat sehen. Die Finanzkrise ist dabei nur einer der Auslöser, die Welt wird wieder ein wenig politischer werden.

Johnny Haeusler

Der Kopf hinter Spreeblick und der Spreeblick Verlag KG. Außerdem beteiligt am Blog-Vermarkter AdNation. Twitter: spreeblick.

1. Das Netz wird mobil. Und Mobil wird offen.

Das klingt ein bisschen (nur Berliner werden mich verstehen) wie "Der Wedding kommt", denn das wird auch seit Jahren versprochen und will einfach nicht eintreffen. Dank iPhone, Android und OpenMoko jedoch halten wir das Netz nun tatsächlich in den Händen und können es vor allem auch unterwegs bestücken. Apple wird das iPhone (etwas) öffnen müssen und Open Source auf mobilen Geräten wird endlich wahr.

2. Ich hab den Kleinsten!

In einem gewagten Selbstversuch habe ich neulich mein MacBook für ein paar Stunden nicht bei mir gehabt und stattdessen nur ein Netbook mitgenommen. Es fühlte sich noch ein bisschen fremdartig an, doch ich habe es ohne größere Schäden überstanden. Meine Schultern bedanken sich beim Trend zum Kleinstgerät, der für Netz-Dauerarbeiter wie gerufen kommt. Netbooks werden schicker und leistungsfähiger und daher teurer, aber noch beliebter und Apple pennt. Diesmal.

3. Blogs werden besser, Lifestreams werden lebendiger

Zugegeben, das ist eher eine Hoffnung: Ich glaube, in den länger existierenden Blogs ist die Phase des Ausprobierens vorbei. Im Vergleich zu einigen US-Blogs sind Blog-Artikel in Deutschland oft unfokussiert, Videocasts schlecht produziert und Podcasts zu langweilig. Vielleicht erkennen viele Blogs dieses Jahr, dass es am Ende darum geht, den Lesern für ihre Aufmerksamkeit gute Unterhaltung zu bieten. Die ernste Themen nicht ausschließt.

Lifestreams, also kombiniertes Mikrobloggen per Text, Links, Videos, Dateien und Bildern, wird weiter zunehmen. Wem das Bloggen zu zeitaufwendig ist, der wird seine Kurzgedanken und Netz-Fundstücke in einem Stream veröffentlichen und denen zur Verfügung stellen, die es interessiert. Denn das geht auch mobil, und damit sind wir wieder bei 1.

Peter Hogenkamp

Gründer des Blognetzwerks Blogwerk (u.a. Netzwertig, Neuerdings, Imgriff). Twitter: phogenkamp.

1. Everything mobile

Ich glaube, dass 2009 für das mobile Internet das Jahr wird, das 2000 für das Web war: das "Peakjahr", in dem die meisten Leute online gehen. Es müssen nicht alle Leute mit dem iPhone machen, aber das iPhone hat hier zweifellos eine Initialzündung bewirkt. Plötzlich gibt es gescheite Tarife, gute Ideen für Applikationen und Mobile Themes bei den Anbietern. Das Resultat ist, dass nach Phase 1 (always on im Büro) und Phase 2 (dito Zuhause) bald Phase 3 kommt, in der die meisten Leute immer online sein werden. Neben den beiden Plattform Android und iPhone OS dürften es die anderen wie Symbian und Windows Mobile schwer haben, denn auf Dauer will sicher niemand für vier Plattformen Anwendungen entwickeln.

2. Everything online

Diesen Trend kann man auf mehrere Arten anschauen, aus Sicht der Infrastruktur (Cloud Computing) oder des Business Modells (SaaS) oder des Zugangs (von überall mit allen Devices, siehe Punkt 1). Die Grenzen zwischen online und offline werden weiter verschwimmen. Bald wird man es als Anachronismus ansehen, wenn man Daten nur auf einer lokalen Festplatte abspeichert.

3. Everything social

Social Networks, Social Shopping, Recommendations, alles wird weiter zunehmen. Vor 15 Jahren hätte ich niemals gedacht, dass ich mal mit meiner Mutter SMS schicken und mit meinem Vater chatten würde, aber beides ist eingetreten. Wer weiß, vielleicht sind meine Eltern und alle ihre Freunde nächstes Jahr bei wer-kennt-wen.

Paul Jozefak

Ehemaliger Investment Director von SAP Ventures Europe. Managing Partner und Inhaber der Venture-Capital-Geber Neuhaus Partners GmbH und u.a. Board Member der Cellity AG und verwandt.de. Twitter: pjozefak.

1. Twitter wird Mainstream und 2009 aufgekauft.

2. Es werden kaum Early-Stage Venture Capitalists in Europa zurück bleiben, Überlebende werden zu Late-Stage Investoren und die wenigen Early-Stage-Überlebenden werden eher Business Angels denn typischen VC-Funds gleichen.

3. StudiVZ wird von Facebook gekauft oder auf große finanzielle Schwierigkeiten treffen und den Betrieb einstellen.

Benedikt Köhler

Benedikt Köhler ist Soziologe und Director Digital Strategy & Research bei der ethority GmbH & Co. KG. Twitter: furukama.

1. Die Politik wird digital.

In Zukunft wird es sich kein Politiker mehr leisten können, nicht über ein Blog oder einen Twitter-Account mit den Wählern in direktem Kontakt zu stehen. Die Zeit, in der Nachrichtenjournale und Tageszeitungen twitternde Politiker und Diplomaten belächeln, ist 2009 endgültig vorbei. Auch die Analyse der Tausenden politischen Kommunikationen, die jeden Tag im Web erscheinen, wird zum unentbehrlichen Bestandteil politischer Kommunikations- und Wahlkampfstrategien.

2. Soziale Netzwerke werden einen großen Teil des Internets stärker integrieren als es je zuvor der Fall war.

Der Trend geht in Richtung möglichst einfacher, unaufdringlicher Formen der Vernetzung –  durch die intelligente Rekonstruktion sozialer Netzwerke durch Softwareanwendungen. Die Social Networks der Zukunft werden wir gar nicht mehr als solche wahrnehmen, wie auch Blogs längst zum allgemeinen Designpattern für Internetinhalte geworden sind. Vielleicht schon 2009 werden die ersten Social Networks an Bedeutung gewinnen, die für den Nutzer nicht mehr als künstliches Interface zwischen ihr/ihm und den Freunden gespürt werden, sondern scheinbar natürliche Kommunikationen zwischen den Nutzern ermöglichen: "Freunde bleiben Freunde, egal ob im Café oder auf Facebook."

3. Zugleich wird das Internet sinnlich immer reichhaltiger.

Schon länger heißt es, der Durchbruch von Videos im Internet stehe unmittelbar bevor. Wahrscheinlich haben YouTube, Sevenload & Co. unsere Sehgewohnheiten und Aufmerksamkeitsstrategien bereits nachhaltiger verändert, als man auf der Oberfläche feststellen kann. Im Übrigen waren die meisten technischen Revolutionen eher schleichende Prozesse als Knalleffekte. Wir leben längst in einer YouTube-Gesellschaft.

Sebastian Küpers

Sebastian Küpers ist Head of Platform Development bei myON-ID Media GmbH. Twitter: pixelsebi.

1. Delegated Authorization

Durch die jüngsten Sicherheitsprobleme bei Twitter gehe ich davon aus, dass wir 2009 immer mehr Dienste sehen werden, die auf den Standard OAuth setzen, damit Nutzer nicht mehr überall ihre Zugangsdaten hinterlassen müssen. Alles andere gefährdet nicht nur den Nutzer, sondern vor allem auch den Diensten selbst.

2. Portable Identity und Identity Hubs Ich denke wir stehen mit Facebook Connect und Google Friend Connect erst am Anfang einer Entwicklung die dahingeht, dass sich Plattformen versuchen werden zu "Identity Hubs" zu entwickeln, um damit den Nutzer die Möglichkeiten zu bieten z.B. ihren Social Graph auch in anderen Kontexten wiederzuverwenden. Hier wird in 2009 sicherlich auch einiges in Deutschland und Europa passieren.

3. Activity Streams

Sind für viele Geeks vielleicht schon eher ein alter Hut, werden aber denke ich in 2009 noch an Bedeutung in der Masse hinzugewinnen und vor allem auch eine stärkere Bedeutung im Kontext von Social Commerce und damit in der Monetarisierung von z.B. Social Networks bekommen.

Andreas Lenz

Mitgründer und Geschäftsführer der yeebase media solutions GbR, dem Verlag hinter dem T3N Magazin. Twitter: andylenz.

1. CTOs sind die neuen Rockstars

Unternehmensgründungen gingen in den vergangenen Jahren oft von BWL- bzw. wirtschaftslastigen Gründern aus, die dann meist auch den Erfolg ernteten. Aus meiner Sicht sind Coder die viel größeren Innovatoren. Sie tragen mit ihren Ideen und Kompetenzen maßgeblich zum Erfolg von Web-2.0-Unternehmen bei und sind im Vergleich zu vielen CEOs die eigentlichen Rockstars. Mithilfe von Open-Source-Software und Frameworks wie Ruby on Rails oder Symphony verursachen die CTOs außer Servern und ihren Gehältern kaum weitere Kosten. CTOs und Open-Source-Software werden in 2009 zum unschlagbaren Team. 2. Krise = Chance für Startups

Dass viele Konzerne, mittelständische Unternehmen und Großverlage unter der Krise leiden werden, sehe ich als Chance für kreative Unternehmer, die aus eigener Kraft eine Nische besetzten möchten. Der Trend zum Long Tail im Zusammenhang mit der andauernden Wirtschaftskrise wird viele alteingesessene Unternehmer ordentlich durchschütteln. Über Jahrzehnte gewachsene Strukturen können nicht mehr bleiben wie sie sind. Die aktuelle Marktlage, der Trend zu Kleinteiligkeit, Nachhaltigkeit, Automatisierung, Internet, freier Information und freier Software begünstigt Unternehmensgründungen.

3. Blogging und Microblogging schlagen durch

"Bloggen ist tot" ist in meinen Augen der größte Witz überhaupt. Erst wenn meine nicht-geekigen Kollegen, Freunde und deren Eltern verstanden haben was Bloggen ist, wo und wie man Blogs findet, bookmarkt und richtig konsumiert, setzt der Hype ein. Microblogging wird 2009 weiter stark wachsen und mithilfe von neuen Services und Mashups für ganz neue soziale Erlebnisse sorgen.

Nico Lumma

Nico Lumma ist heute Berater rund ums Thema Internet, war u.a. Geschäftsführer von mabber.com und shoppero.com. Twitter: nico.

1. Twitter

Twitter wird Infrastruktur für jede Menge Anwendungen, die einen einfachen Feedback-Kanal brauchen und eine Konversation zwischen den Usern ermöglichen wollen.

2. Mobile Gaming im Social Graph

Dank iPhone ist nun klar, dass man mit einem Handy im Internet sein kann und auch Spiele runterladen kann. Die Kombination wird in mobilen Games münden, bei denen man gegeneinander spielen kann, verknüpft mit dem Adressbuch.

3. Inspirationsgesellschaft

Information ist überall, Inspiration ist alles. Wie kaufen wir ein, welche Empfehlungen bekommen wir? Woher wissen wir, welches Buch wir lesen wollen und welcher Film wirklich gut ist? Die Inspiration ist das, was uns antreiben wird, da die Informationen im Überfluss vorhanden sind.

Rico Neitzel

Rico Neitzel ist Magento Community Manager Germany. Website: Magento Commerce. Twitter: riziimtwit.

1. Social Commerce

Trend Nummer eins ist denke ich immer noch User Generated Content. Nichts ist so wertvoll und empfehlungsstark wie eine persönliche Referenz. Gerade das kann im Social Commerce - richtig angewendet - den Umsatz um ein Vielfaches steigern. Viele Shopsysteme bieten schon rudimentäre Funktionen. Das Entwicklungspotenzial ist aber überall noch sehr hoch. Ich denke, hier liegt ganz klar ein Trend im sowieso stetig steigenden E-Commerce.

2. Web Oriented Architecture

Google macht es vor - Weg vom Desktoprechner! Die Verlagerung diverser Abläufe und Funktionalitäten ins Netz bereitet uns langsam auf eine Änderung im täglichen Computerverhalten vor. Die klassische Arbeitsumgebung mit installierten und isolierten Programmen weicht nach und nach einer integrierten virtuellen Umgebung im Netz - Plattformunabhängig einsetzbar von überall auf der Welt.

3. Sicherheit

Ein "alter Hut", der aber nie von der Bildfläche verschwinden wird. Auch 2009 denke ich werden viele Anwendungen weiter verbessert, um noch mehr Scherheit zu bieten. Die Internetkriminalität ist leider stetig steigend, sodass hier dringend permanenter Handlungsbedarf besteht. Gerade im Zuge von Web-oriented Architecture steht Systemsicherheit an oberster Stelle.

Tina Pickhardt

Tina Pickhardt ist Beraterin und arbeitet an einem neuen Startup. Nicht zuletzt ist sie als PickiHH eine feste Größe unter den deutschen Twitter-Nutzern.

1. Microbloggen wird kein Mainstream in Deutschland

Trotz des erfolgreichen Einsatzes von Twitter bei der US-Präsidentschaftswahl und zur Unterstützung der Berichterstattung aus Krisengebieten (durch allerdings überwiegend amerikanische Medien) werden sich die deutschen Print- und TV-Medien auch 2009 nicht mit Online-Innovationen anfreunden und das Risiko eines integrierten Bürgerjournalismus weiterhin scheuen. Die Online-Microbloggingbewegung wird nicht ausreichend sein, um einen Mainstream zu etablieren.

2. Mehr Mashups

Bereits existierende Applikationen zusammenstecken und Mehrwerte schaffen: Die Tools, die dazu benötigt werden haben einen guten Reifegrad erreicht. Ausserdem spart es Geld in der Entwicklung, denn das wird es ja nicht geben 2009 (siehe Finanzkrise).

3. Viele, viele kleine Mini-Startups

Venture Capital wird knapp, Arbeitsplätze auch. Daher wird es eine Menge kleiner Wohnzimmergründungen geben, die versuchen werden, mit wenig bis gar keinem Geld maximalen Output zu erzeugen, wobei allen klar ist, das dieser Output vorerst nicht monetär sein wird.

Bastian Scherbeck

Bastian Scherbeck ist Berater Social Media bei der Hamburger Agentur achtung! kommunikation und Moderator des Social Media PReviews. Twitter: thehartworker.

Über-Trend: Social Media Relations Generell wird die Nutzung der Social Media in der Unternehmenskommunikation auch in 2009 stark zunehmen. Insbesondere wichtig werden hier: 1. Cut & Paste Web

Steve Rubel hat es das "Cut & Paste Web" genannt: Die Möglichkeit für jeden Internet-User selbstständig zu bestimmen, wann und wo er seine Informationen bekommen möchte. 2009 werden die User einen weiteren Schritt in diese Richtung machen - und die Unter-nehmenskommunikation muss mitgehen bzw. vorbereitet sein: Content muss wandern können und so vorbereitet sein, dass er auf/in verschiedensten Kanälen funktioniert.

2. Microblogging

Auch wenn es für die Geeks unter uns schon ein alter Hut ist: In der Unternehmenskommunikation kommt Microblogging extern wie intern gerade erst an - und wird noch nicht immer mit viel Verständnis genutzt. Ich bin mir sicher: Ende 2009 sieht das anders aus. Unternehmen kommen um den digitalen Dialog nicht länger herum. Und der lässt sich mithilfe von Microblogging-Plattformen wie Twitter ganz besonders (kosten-)effizient organisieren.

3. Online-Videos

Auch die Bedeutung von Online-Videos wird 2009 weiterhin stark zunehmen - insbesondere in der Kommunikation mit den Kunden/Konsumenten. Wichtig: Es geht hier nicht unbedingt um "virale Filmchen" sondern um den strategischen Einsatz der Video-Kommunikation im direkten Dialog mit den Kunden.

Eure Vorhersagen? T-Shirts und Magazine zu gewinnen!

Hinterlasst in den Kommentaren jetzt Eure drei Vorhersagen für 2009 und gewinnt eines von 10 Open-Source-T-Shirts oder eines von 10 T3N-Magazinen. Wir verlosen beides unter allen Kommentaren, die bis Montag, 19. Januar, 12:00 Uhr hier abgegeben wurden.

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41 Antworten
  1. von marcoekaabo.de am 12.01.2009 (14:34 Uhr)

    1.) Dataportability

    Die Vielzahl an neuen Diensten lässt den Ruf nach Portierbarkeit lauter werden. Dies gilt vor allem für Kontaktnetzwerke, aber auch für den vom User erstellten Content.

    2.) Blogs

    Der Begriff Homepage wird aussterben. Systeme wie Wordpress werden zur Basiscomponente für jeden Webauftritt werden

    3.) Search

    Google wird vielleicht 1% seines Traffics an eine komplett neu Suchmaschine abgeben.

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  2. von andylenz77 am 12.01.2009 (14:46 Uhr)

    jatis, marcels und roberts top 3 würden mich ja auch sehr interessieren... :) robert hat bestimmt keine zeit wg. zuvielen fernsehinterviews, jati will sie für sich behalten und marcel soll vielleicht nich, weil peter schon hat? ;)

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  3. von Knut O.E. Pankrath am 12.01.2009 (14:49 Uhr)

    1) portable aps

    Da diese als Basis ein (meist bestimmtes) Betriebssystem auf dem genutzten Rechner benötigen, geht der Trend zu online-Diensten bzw. browserfähigen Applikationen weiter. Letztere könnten die neue Stickware werden.

    2) open ID + verschlüsselte E-Mails

    Diese beiden eigentlich netten Dinge dringen nicht in den Massenmarkt, weil beide irgendwie nicht zu Ende gedacht sind. Ein single-sign-on, das zwingend das Funktionieren eines bestimmten Servers irgendwo auf der Welt erfordert, ist ein Risiko, dass inakzeptabel ist. E-Mail Verschlüsselung muss mit einem Klick installierbar und die Schlüsselerzeugung ohne Recherche kinderleicht werden.

    3) open source rules

    Mit herausragenden Projekten wie OpenOffice.Org (Office Suite), Mozilla Firefox (Browser), GIMP (Pixelgrafikeditor) und Inkscape (vektorgrafikeditor) werden gefühlte Monopole kommerzieller Softwareanbieter sichtbar gebrochen.

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  4. von Marcel Bensch am 12.01.2009 (14:50 Uhr)

    1.) GEO-Daten / GIS:
    In Zukunft werden GEO-Daten immer wichtiger. Local Based Services und Geoinformationssysteme werden die Schlagworte 2009.

    2.) Onlinekriminalität:

    Durch immer mehr Personenbezogene Daten wir die Onlinekriminalität meiner Meinung nach ein Zuwachs von mindestens 50% haben.

    3.) Collaborative Work:

    Der Trend zur webbasierten Gruppenarbeit wird rapide steigen. Immer mehr neue Dienste, Techniken und Möglichkeiten bieten dafür die perfekte Grundlage. Es werden immer mehr Firmen gegründet die auschließlich onlinebasiert arbeiten. Die klassischen Büros und Firmengebäude werden mit der Zeit immer mehr abnehmen.

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  5. von Falk Hedemann am 12.01.2009 (15:07 Uhr)

    1. Konsolidierung bei den Social Networks: Anpassung an die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland - weniger Geburten und die Überlebenden leben immer länger.

    2. Microblogging: Es wird einen neuen, gewaltigen und alles andere in den Schatten stellenden Dienst geben, der neue, einfache Funktionen bietet und diese per Freemium monetarisiert.

    3. Es wächst zusammen, was zusammen gehört: Desktop und Web - Web und Mobile: diese Felder werden soweit zusammenwachsen, dass sie nicht mehr getrennt wahrgenommen werden können (und müssen).

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  6. von Kai Nehm am 12.01.2009 (16:00 Uhr)

    1.) weitere Datenschutzunfälle
    nach den Datenschutzpannen 2008 wird noch mindestens ein großer Fall für Aufsehen sorgen und publikumswirksam Schaden hinterlassen.

    2.) Social Graph, Authentification & Activity Streams
    noch mehr Social Networks öffnen sich nach außen (vgl. Facebook Connect) und integrieren die Lifestreams.
    studivz verliert in diesem Rennen aktive Nutzer

    3.) Bundestagswahl bringt Web2.0 in den Mainstream
    Obama hat es vorgemacht, die deutschen Parteien folgen und nach der Wahl sind Blogs erneut ein Thema, diesmal nicht bei Geeks

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  7. von Chris am 12.01.2009 (16:31 Uhr)

    1. Benutzerfreundlichkeit:
    Blogging, Microblogging , Social Networks und alles andere aus dme Inernet wird (weiter) im Mainstream ankommen. Da aber die Zahl der technikaffinen Neuankömmlinge immer geringer wird, wird man gezwungen sein, benutezrfreundliche und einfache Systeme zu veröffentlcihen. So werden meiner Meinung nach z.B. Dienste wie TumblR deutlich stärkeren Zuwachs bekommen als die Verwendung von Wordpress.

    2. Konfigurierbarkeit mit Addons
    Analog zur Notwendigkeit, benutzerfreundlicher werden zu müssen, wird Mozilla-ähnliche Software stark zunehmen. Eine einfache Grundsoftware, die der nicht so Internetaffine versteht, die mit Addons so weit konfigurierbar ist, dass auch der Internetexperte befriedigt ist. Ein Beispiel der jüngeren Zeit sit hierfür Songbird.

    3. Open Source und verstärkt APIs
    Dies wiederrum hängt mit 2. zusammen: Open Source als auch Dienste mit guten APIs machen es Drittentwicklern enorm einfacher, Erweiterungen zu programmieren. Ohnehinw ird man bei immer stärker werdenden Vernetzung des Netzes nciht auf APIs verzichten können.

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  8. von David Decker am 12.01.2009 (16:31 Uhr)

    1.) Fachblogs:
    Thematische Blogs bzw. "Magazine" werden in ihrer Bedeutung weiter zunehmen, auch in Deutschland.

    2.) Mobile Inhalte erzeugen:
    Die Tools zum vernünftigen erzeugen entsprechender Inhalte werden für alle mobilen Plattformen angeboten. Das mobile surfen klappt nun (nicht nur via iPhone), jetzt geht es darum, vom Handy u.ä. besser aktiv werden zu können.

    3.) Geodaten:
    Aufzeichnung und Nutzung der Standortdaten wird noch normaler als es jetzt schon ist, die Verschmelzung von online-Diensten mit "offline-Praxisanwendungen" schreitet weiter voran.

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  9. von Sven Dietrich am 12.01.2009 (16:33 Uhr)

    1. Twitter und Co. bleibt auch 2009 eine Freakshow, wird aber regelmässig in die Presse gehoben Dank Wahlkampf im Jahr 2009.

    2. Der Wahlkampf und die wahrscheinlich oftmals vollkommen verzweifelten und peinliche Versuche der Parteien im Web 2.0 Wähler zu erreichen wird uns zahlreiche User bescheren, die wir gar nicht haben wollten.

    3. Die User, die plötzlich dank des Wahlkamp ständig über Internet in der Zeitung lesen, nutzen dieses Internetz auch auf dem Handy oder dem iPhone. Geht inzwischen einfach, schnell und funktioniert ganz wunderbar.

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  10. von PAMAN am 12.01.2009 (17:36 Uhr)

    1.) Weniger ist mehr: Unfollow, unfriend und block user XYZ.

    2.) Zweitaccounts und die Notwendigkeit zum schnellen Hot Swap zwischen Accounts.

    3.) Clean me up, Scotty: Spurenbeseitigung als lukratives Geschäftsmodell.

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  11. von gomez am 12.01.2009 (21:06 Uhr)

    Mobiles Web
    Der Siegeszug mobiler Geräte wie Netbooks und Smartphones geht weiter.
    OpenID, Friendconnect, etc.
    Services, die es ermöglichen sein Profil zentral zu verwalten und auf verschiedenen Plattformen zu verwenden, werden immer wichtiger.
    Das große Startup-Sterben
    Viele Startups, die keine eigenen Ideen haben und nur darauf setzen Erfolgsmodelle zu kopieren, werden ihre Geldgeber verlieren und damit bedeutungslos.

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  12. von eJamin am 12.01.2009 (23:35 Uhr)

    Hey,

    Googles Brower wird erfolgreicher als der Internet Explorer werden.

    WordPress wird die 2.8 Version raus bringen und kurz danach die 2.8.1.

    Wolfsburg wird Deutscher Fußball Meister.

    Lieben Gruß

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  13. von Florian Hermsdorf am 13.01.2009 (00:27 Uhr)

    Meine 3 x 3 Mobile & M-Commerce-Thesen für 2009 findet ihr hier:

    http://blog.kassenzone.de/2009/01/12/9-mobile-und-m-commerce-thesen-2009/

    Gruß
    Florian

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  14. von Rene Kkellner am 13.01.2009 (06:45 Uhr)

    1) Xing geht pleite. Soziale Netzwerke für Erwachsene erfüllen nicht die Erwartungen.

    2) Myspace und Facebook fusionieren, da sie nebeneinander alleine nicht bestehen können.

    3) Das Portal stickam.com, in dem sich User via Webcam unterhalten können, gewinnt enorme Nutzerzahlen und rennt aufgrund der Webcamfunktionalität allen davon.

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  15. von Dirk am 13.01.2009 (09:06 Uhr)

    1.) Die Politik entdeckt "Web 2.0". Neuwahl in Hessen zeigt erste Ansätze. Bundestagswahlkampf wird vermehrt die neuen Techniken nutzen.

    2.) Touchscreens und Bewegungssensoren werden vermehrt in Unterhaltungselektronik eingesetzt.

    3.) Bürgerjournalismus nimmt stark zu. Einfach zu bedienende Weblogsysteme, günstige Geräte (z.B. Kameras) unterstützen diesen Trend.

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  16. von ulrich am 13.01.2009 (10:13 Uhr)

    1. ODF wird gesellschaftsfähig.
    endlich haben die verantwortlichen geschnallt, dass man im öffentlichen verkehr auf interoperabilität und offene standards setzen muss. ODF erhält endlich einzug in die gemeinden und verdrängt proprietäre lösungen. sofern die nicht schnellstens odf unterstützen.

    2. 2009 merkt endlich auch der DAU, dass es wenig sinn macht seine intimsten geheimnisse in sozialen netzwerken zu verewigen.

    3. CANVAS kommt.

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  17. von Johny am 13.01.2009 (10:24 Uhr)

    So einen mist artikel, hab nur die hälfte gelesen hauptsächlich sinnentlertes gelaber.
    2009 wird das Jahr in dem die Web 2.0 Blase endlich platzt und die leute mich mit ihrem IPhone und MyMüsli dreck endlich in ruhe lassen.

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  18. von Carsten am 13.01.2009 (10:36 Uhr)

    1. Twitter wird mainstream

    Die Personen, die intelligent mit dem Medium umzugehen wussten, werden sich zurückziehen und Twitter wird vorrangig ein Chat für Angestellte u.ä. vorrangig während ihrer Arbeitszeit sein, was von den Wie-holen-wir-Profit-aus-diesem-Web20-Ding-Leuten wieder viel zu spät gesehen wird. Der Hype um andere Soziale Netzwerke wird ebenso abflauen.

    2. Qualitätsabbau bei den Zeitungen

    Zeitungen versuchen mit mehr Popkultur die Lücken zu füllen, die der Qualitätsjournalismus, deren Vertreter weniger zu Wort kommen, hinterlässt, damit Anzeigen weiterhin so gut wie möglich platziert werden können.

    3. Qualitätszunahme von Texten im Internet

    Irgendwo wird Qualität wieder auftauchen. In Sozialen Netzwerken wohl nicht, da spielt man oder tummelt sich in unübersichtlichen Foren. Vielleicht in Blogs, da Wordpress nun wirklich pupi einfach zu bedienen ist und seine Links weit verbreitet. Mögen die Zeitungen noch so spöttisch poltern, im Internet ist Platz für gute Texte, vernachlässigte Themen, und es gibt dafür eine wachsende Anzahl interessierter Zuhörer, die dem Internet diese Form textlicher Verarbeitung zutrauen.

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  19. von Damian am 13.01.2009 (10:42 Uhr)

    1) Media & Applikation Hosting
    Was man heute auf der Festplatte oder auf dem USB Stick mit sich herumschleppt wird dieses Jahr verstärkt auf Onlinedienste verteilt. wua.la oder dropbox.com machen´s vor. Bilder, Musik, Privatdaten verschlüsselt Online lagern und per Share auf dem Desktop verknüpfen. Dies wird erweitert in dem man auch noch Kontakte, Mails und andere Informationen outsourced.

    2) Web 2.0 Markt wird sich bereinigen
    Die in den letzten 3 Jahren gestarteten Web 2.0 Dienste werden sich weiterhin auf einzelne Große populäre Dienste ausdünnen und durch API´s übergreifend nutzen.

    3) Klassische Webhostingpakete sterben aus
    In Zukunft werden immer weniger Leute nur eine einfache Visitenkarte als Webhostingpaket kaufen/bekommen. Der Trend geht immer mehr dahin, Hostingpakete mit vorkonfigurierten Applikationen zum direkten Start ins Web anzubieten:
    CMS, Groupware, e-Commerce Software etc. vom Hoster vorkonfiguriert zum lostarten.

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  20. von Christopher Michl am 13.01.2009 (11:55 Uhr)

    Ersteinmal ein paar kritische Anmerkungen:
    Viele "Trends" der Experten, die hier zitiert werden, sind wohl eher Ausschnitte der Pressemappe des jeweiligen Unternehmens. Bedeutung oder gar Megatrend wird davon wohl nichts! Einen eindeutigen Megatrend im Jahr 2009 wird es auch nicht geben, vielmehr werden sich die angefangenen Entwicklungen wie folgt fortsetzen:

    1) Die Anzahl der Blogs im Netz mag zunehmen, die Bedeutung insgesamt aber, bis auf wenige Ausnahmen, abnehmen. Verstärken wird sich der Trend das wenige Blogs, die von (guten) Journalisten gemacht werden und evtl. von anderen Medien (Print, TV) untestützt werden, an Bedeutung gewinnen.

    2) Die momentane Modeerscheinung Twitter wird als Zeitverschwendung erkannt, die nur von Leuten durchgeführt werden kann die nicht ausgelastet sind oder ihre Technikverliebtheit zum Ausdruck bringen wollen ;-)

    3) Ein Magatrend wir das "lokale Internet". Sei es Georeferenzierung oder Geotagging, GPS gestützte Lokalisierung und Ortung, das Anbieten lokaler Informationen aufgrund der genauen Auswertung der Herkunfts-IP oder des Standortes der Benutzer, all das wird durch mobile Geräte und neue (integrierte) Anwendungen weitere Verbreitung finden.

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  21. von katzi75 am 13.01.2009 (12:11 Uhr)

    @Christopher Michl: Sorry, alles Bullshit außer 3.)

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  22. von Vincent am 13.01.2009 (12:15 Uhr)

    1. Twitter
    Twitter wird entweder komplett aussterben oder vom Mainstream entdeckt. Vielleicht wird auch ein neuer, besserer Microbloggingdienst Twitter verdrängen.

    2. mobiles Internet
    Auch dieses Jahr wird das Internet mobiler werden. Mittlerweile haben die meisten größeren Handyhersteller ein dem iPhone ähnliches Gerät auf dem Markt. Viele Leute entdecken dadurch die Vorteile dieser Geräte. Außerdem wird eine neue Geräteklasse eingeführt, die die Lücke zwischen Netbook und iPhone schließen wird.

    3. Social Networks
    Während viele erst die Welt der Social Networks entdecken, werden diese extreme Finanzierungsprobleme haben. Außerdem verlassen bestehende User diese, weil sie plötzlich keinen Sinn mehr darin sehen. Insgesamt werden daher auch die Besucherzahlen fallen. Kleinere, themenspezifische Social Networks haben dadurch keine Chance mehr haben und die User kommen zu den großen, allgemeinen Diensten.

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  23. von Marcel Wieser am 13.01.2009 (13:56 Uhr)

    1. Microblogging

    Es werden 2009 wahrscheinlich noch einige auf den Twitter-Zug aufspringen und weitere Microbloggingdienste an den Start bringen.

    2. mobiles WWW

    Auch ich denke das durch das iPhone das mobile Internet einen riesen Sprung nach vorne gemacht hat und immer mehr elementarer Bestandteil der Surfer werden wird.

    3. Blogging

    Bloggen ist in. Die Anzahl an Bloggern wird immer größer. Die meisten Blogs werden sich nicht durchsetzen. Es sind einfach zu viele. Entweder werden es immer mehr Blogs mit mehr oder weniger sinnfreiem Content oder aber die Blogszene wird große Einbußen zu verzeichnen haben.

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  24. von Roland am 13.01.2009 (14:37 Uhr)

    Mit vielen der aufgeführten Trends stimme ich überein, vor allem was Mobiles Web und allways online angeht. Es wird jedoch auch eine Menge negative Entwicklungen geben:

    1. Sucht
    Die Internetsucht wird immer verbreiteter. Vor allem junge Menschen können nicht mehr ohne Web (2.0) leben. Alleine zuhause offline, nur mit Fernseher, gilt als Strafe. Ein Konzertbesuch ohne Live-Twitter, HandyCam oder zumindest ein paar SMS geht gar nicht.

    2. Verdummung
    Die Menschen wissen immer weniger. Steht doch alles im Netz, warum sollte man sich was merken.

    3. Hässlichkeit
    Da immer mehr User-Content entsteht, kommt immer mehr Schrott hinzu. Die meisten Kreativen sind jetzt schon online aktiv. Hinzu kommen viele, die lediglich glauben kreativ zu sein.

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  25. von Wolfgang Burmeister am 13.01.2009 (14:48 Uhr)

    Nicht wirklich Offtopic hoffe ich, aber was haltet Ihr von folgendem Trend: ->>> Krawatte tragen wird in 2009 zunehmen peinlich?

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  26. von stooni am 13.01.2009 (17:30 Uhr)

    1. Print to Web. Die Werbung verlagert sich stärker ins Web und es wird immer mehr geschaut wo kann ich das Resultat auf meine Werbung besser sehen?

    2. More Web, Ich denke das auch viele Firmen sich überlegen ob Sie im Web und im Print bereich Erzeugnisse erstellen Katalog und Prospekt und Website, da denke ich dass das Web noch mehr gewinnen wird!

    3. Mashups. Alles wird gemixt und verbunden so gut wie es geht und miteinander integriert!

    Das ist das was ich Denke!

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  27. von suzhi am 13.01.2009 (23:46 Uhr)

    Für mich werden 2009 folgende drei Trends das Rennen machen:

    1) Twitter
    Twitter wird auch in 2009 noch erfolgreicher sein, aber dadurch auch auf immer neue Probleme stoßen: Wie kann man als User den Massen an Tweets noch gut folgen? Welches Geschäftsmodell wird bei Twitter eingesetzt werden und wer wird Twitter kaufen?

    2) Wordpress
    Wordpress wird weiter an Boden gut machen und sich immermehr auch als CMS durchsetzen. Da Webseiten immer interaktiver werden, kommen die Blog-Funktionalitäten wie gerufen.

    3) Social Bookmarking
    Ich denke, dass Yigg weiter an Boden verlieren wird und sich neue Dienste am Markt etablieren wollen, wovon es nur 1-2 schaffen werden, welche ordentliche Unterstützung durch einen großen Geldgeber haben (siehe Webnews). Beim Rest wird das Massensterben eintreten, da niemand gerne auf allen möglichen Plattformen bookmarken möchte.
    Eher werden sich Nischenbookmarkingdienste halten und die Beteiligung der Nutzer am Gewinn, wie etwa bei Infopirat, wird weiter an Bedeutung gewinnen, da Web 2.0 doch nicht so social ist, wie immer behauptet wird (auch: Kommunismus klappt nicht).

    Mal schauen, was wirklich davon eintreten wird ;)

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  28. von Karsten am 14.01.2009 (09:29 Uhr)

    So gut und informativ ich die obigen Erläuterungen finde, so vermisse ich doch zwei wichtige Punkte, die gar nicht angesprochen wurden, die aber nicht nur das Netz besser, sondern auch Zielgruppen erweitern können.

    Eng zusammen stehen die Themen Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit.

    Beide Bereiche werden nach wie vor bei der Masse an Seiten und Angeboten zu wenig berücksichtigt.

    Ob sich das endlich ändern wird?

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  29. von Tim Rohrer am 14.01.2009 (12:36 Uhr)

    Ich für meinen Teil könnte mir u. A. im Rahmen der Finanzkrise auch vorstellen, wieder mehr Zeit im Freien, an der frischen Luft zu verbringen...

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  30. von Stevil am 14.01.2009 (17:56 Uhr)

    1) Smartphone mit allem drum und dran
    Endlich wird es Smartphones mit HSDPA, WLAN, Exchange/BlackBerry Anbindung, Dual Sim und Routenplaner geben.

    2) Marktbereinigung
    Viele kleine ISP werden aufgekauft oder gehen pleite. Die 4 Großen fusionieren zu 3 und es beginnt die reinste Preisschlacht im Festnetz/DSL Markt, zu Lasten der Qualität und des Service.

    3) Ausbau UMTS
    Bundesweit und überall UMTS Zugang, die Benutzer schreien danach! Ebenso werden die letzten GSM Flecken endlich verschwinden.

    4) Netbooks verdrängen Notebooks
    Die kleinen feinen verdrängen MacBook und Co.

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  31. von Christoph Nahm am 14.01.2009 (18:04 Uhr)

    1. Bewusstsein für Datensicherheit steigt
    Das Bewusstsein für Datensicherheit steigt in der Bevölkerung. Unmittelbare Auswirkungen auf die Politik: keine

    2. Anwendungen im Browser im privaten Bereich akzeptiert
    Im privaten und nicht-sensiblen Bereich werden Anwendungen, die über den Browser benutzbar sind immer mehr zunehmen und auch akzeptiert.
    Firmen benötigen die Sicherheit und Vertraulichkeit ihrer Daten. In diesem Bereich werden solche Anwendungen erst akzeptiert, wenn sicher gestellt ist, dass keine Informationen an Dritte gelangen können... Also nie?

    3. Durch 1. und 2. große Chance für Open-Source
    Durch die erhöhte Sensibilität und die Entwicklung im Softwarebereich werden Open-Source-Anwendungen immer mehr akzeptiert und eingesetzt.
    Die Kontrolle der Community und die Möglichkeit selbst auf den Code Einfluss zu nehmen führt zu erhöhter Sicherheit der eigenen Daten - auch bei Anwendungen "im Browser".

    Ich wünsche Allen viel Erfolg und Gesundheit für 2009!

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  32. von Malte am 14.01.2009 (21:06 Uhr)

    1. Mobile Web
    Das mobile Web wird langsam Fahrt aufnehmen. Datentarife werden erschwinglich und die Geräte werden benutzbar. Was man damit aber wirklich machen kann versteht noch keiner so richtig.

    2. Offene Architektur für Userprofile
    Irgendjemand (Google, Facebook) wird eine offene Architektur für Userprofile anbieten und damit die unzähligen Logins auf etlichen Seiten endlich überflüssig machen.

    3. Social Media im Unternehmen
    Mehr Unternehmen erkennen die Möglichkeiten und Notwendigkeiten von Social Media in jeglicher Form und setzen dieses verstärkt ein

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  33. von Ralph am 15.01.2009 (09:08 Uhr)

    Aus den Beiträgen ersehe ich dass Microblogging und Mobilnet in 2009 heiss diskutiert und im Grunde erwartet wird.
    Für Deutschland, aber auch international existieren seit Oktober 2008 zwei neuartige Microblogsysteme ohne Anmeldenotwendigkeit:
    MACHiNKAPUT, universelles Hilfe-Blogsystem
    transMiTTER::blogMACHiN, thematisch generierbares Blogsystem
    Über eine kompetente Einschätzung der Experten würde ich mich sehr freuen.

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  34. von Fix am 15.01.2009 (13:09 Uhr)

    @Christopher Michl

    Ich geb dir da vollkommen recht....
    (von Second Live redet auch keiner mehr)

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  35. von Fladi am 15.01.2009 (15:36 Uhr)

    1) Mehr Microblogging
    Klassische Blogs (der Geeks) sterben mehr und mehr aus und verschieben Ihre "Geschichten" mehr Richtung Microblogging.
    2) Mobile Dienste
    werden zunehmend mehr kommen. Vermischung von Realität mit Internet - Geo-Tagging etc.
    3) Bandbreite
    Mehr Dienste ala Youtube, die mehr Bandbreite benötigen. Wechsel zu "Pseudo"-HD-Material.

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  36. von Kim Korte am 15.01.2009 (17:15 Uhr)

    1) Die semantische Sortierung der Lifestream/Newsfeed-Informationsflut wird von Programmierern als Marktlücke erkannt und Dienste zur intelligenten Verarbeitung der Datenmengen entwickelt.

    2) Aus der Masse der Web 2.0 Startups werden sich Favoriten herausbilden, die durch Sharing-Funktionen dann der breiten Masse präsentiert werden.

    3) Ende 2009 kristallisiert sich ein Leittier im Bereich der Streaming-Verarbeitung heraus und der Personal Friendstream (vgl. FriendFeed) erhält Einzug in die breite Masse der Nutzer.

    siehe auch Artikel in meinem Blog ;)

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  37. von Serfi am 17.01.2009 (12:59 Uhr)

    Ich denke, dass die folgenden Punkte eine wichtige Rolle in 2009 spielen werden:

    1. Regulierung von Internetangeboten durch den Staat , Stärkere Kontrolle von Inhalten.
    2. Suche nach einer Mobile-Alternative zu den aktuellen Geräten -> Usability,...
    3. Entmüllung des Netztes! Vielleicht auch längst überfällige Konsolidierung von doppelten Inhalten! Wer brauch schon alles doppelt und dreifach!

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  38. von Horst Hoffmann am 18.01.2009 (17:36 Uhr)

    Meine Vorhersagen:

    1. Ich glaube das Handy wird für die meisten Menschen immer noch "nur" zum telefonieren genutzt werden
    2. Wir bekommen ein zensiertes und gefiltertes Internet
    3. Bayern München wird Deutschlandmeister

    Wie immer : Alle Angaben ohne Gewähr

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  39. von Jan Tißler am 20.01.2009 (09:12 Uhr)

    Vielen Dank für Eure vielen, spannenden Vorhersagen! Klasse Sache. Wir haben uns übrigens entschieden, nicht zu verlosen, sondern allen Teilnehmern etwas zu schenken. Ob nun T-Shirt oder T3N Magazin, entscheidet Ihr selbst. Jeder, der hier drei Vorhersagen hinterlassen hat, bekommt eine entsprechende E-Mail mit weiteren Infos dazu.

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  40. von Michael am 04.03.2009 (17:38 Uhr)

    Back to the roots.

    1.) Pornografie wird komplett ins Internet verlagert. Alle analogen Produkte sterben aus. Kommerzielle Pornografie verliert. Die gegenseitige Verschenkung an Video und Bild wird das Thema Nr. 1. Erst recht bei der Jugend. Was im virtuellem Leben (Strasse, Alltag, Arbeit, Schule) nicht möglich ist wird im Netz real. Das Virtuelle oder die andressierte Höflichkeitsschicht kommt in den Alltag - die gefühlte Wahrheit ins Internet.

    Internet ist real (keine Maske) - die Strasse (Schutzschicht) virtuell.

    Im Internet kann ich mich profilieren und mich mit GAY kennzeichnen - auf der Strasse kann ich nicht folgenlos mit einem bedrucktem T-Shirt ("GAY" oder "Bin schwul.") spazieren gehen.


    2.) Back to the roots - Email, Newsgroups und P2P kommt wieder zurück - allerdings überall verschlüsselt und anonymisiert.

    3.) Grosse unpersönliche, unüberschaubare Gemeinschaften sind out - kleine Interessengruppen ohne Störenfriede oder anderem ideologischem Strudel von RICHTIG und FALSCH sind in. Foren, Portale mit über 1000 Usern werden gemieden, weil man weiss, dass die Masse die Qualität nicht erhöht - im Gegenteil.

    Glaube an die anonyme Masse geht verloren - Suche nach identischen Kopien (Interessen) seiner selbst wächst.

    Internet bleibt ein "rechtsfreier" Raum.

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  41. von Kerry Kaniewski am 05.08.2011 (14:04 Uhr)

    I do love the way you have framed this concern and it really does give me personally a lot of fodder for consideration. However, through just what I have observed, I just simply wish when the remarks pile on that men and women stay on point and not embark upon a tirade involving the news of the day. Still, thank you for this superb piece and whilst I do not necessarily concur with it in totality, I respect your perspective.

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