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Mega-Trends 2016 – 12 Experten und ihre Prognosen fürs neue Jahr

Mega-Trends 2016 – 12 Experten und ihre Prognosen fürs neue Jahr

Auch im Jahr 2016 haben wir wieder Experten zu den aufkommenden Trends in ihren Fachgebieten gefragt. Das Ergebnis: die Mega-Trends 2016. Was passiert beispielsweise in den Bereichen , , Public Relations und Human Ressources?

E-Commerce: Globaler, mobiler, innovativer – der Online-Handel 2016

Jochen Krisch: „2016 wird zudem das Jahr der Handelshäuser, die online neue Brands entwickeln und vertreiben können!“ (Foto: JK)
Jochen Krisch: „2016 wird zudem das Jahr der Handelshäuser, die online neue Brands entwickeln und vertreiben können!“ (Foto: JK)

Der Online-Handel entwickelt sich gerade auf mehreren Ebenen. Die Großen agieren zunehmend globaler und dringen in Umsatzdimensionen vor, wie sie bisher allenfalls Amazon vorbehalten waren. Die Kleinen müssen sich zunehmend spezialisieren, um sich im Wettbewerb abzuheben. Denn dauerhaft gewinnen auch online nur die, die am besten wissen, was ihre Kunden wollen.

Mobile wird im Online-Handel erst jetzt das zukunftsentscheidende Thema: Wer wird die mobilen Traffic-Ströme im Online-Handel auch in entsprechende Umsätze wandeln können? Welche neuen Ansätze und Konzepte werden dabei entstehen? Welche werden sich durchsetzen? Hier werden 2016 wesentliche Impulse kommen und erste wichtige Weichen gestellt. Denn eines ist gewiss: Mobile wird den Online-Handel nochmal komplett auf den Kopf stellen. Und das nächste Amazon wird garantiert ein Mobile-Pure-Player.

2016 wird zudem das Jahr der Handelshäuser, die online neue Brands entwickeln und vertreiben können. Unternehmen wie Chal-tec, Celexon, KW-Commerce, Lesara und andere weisen hier den Weg. Und zu guter Letzt wird spannend sein zu verfolgen, wie sich die Infrastruktur (Lagerhaltung, Versandlogistik, Lieferkonzepte, etc.) zunehmend an die Online-Bedürfnisse anpasst. Vom Idealzustand, dass das bestellte Produkt den Kunden dann erreicht, wann und wo er es erwartet, sind wir noch weit entfernt.

Jochen Krisch zählt mit Exciting Commerce und den Exchanges-Podcasts zu den Vordenkern im E-Commerce. Seit 5 Jahren lädt er die 500 stärksten Online-Händler, Marken und Hersteller zur K5 Konferenz und hat 2015 den Global Online Retail Fonds auf den Weg gebracht – als Publikumsfonds für den globalen Handel von Morgen.

Social Media: 2016 wird das Jahr der Teilbarkeit

Carline Mohr: „Inhalte müssen von Anfang an neu gedacht werden.“ (Foto: Stefan Beetz)
Carline Mohr: „Inhalte müssen von Anfang an neu gedacht werden.“ (Foto: Stefan Beetz)

Meine Prognose 2016: Es gibt nicht mehr „den Print“ und „das Internet“. Denn das Internet ist nicht nur die Startseite und irgendwas mit Social Media. Das Internet ist heute ein buntes Mosaik aus verschiedenen Plattformen. Die großen Fragen für die Medienhäuser 2016 bleiben bestehen: Auf welchen Plattformen sollten wir sein? Welche Zielgruppen wollen wir ansprechen? Welche Inhalte brauchen wir dafür?

Vor allem braucht jede Plattform eine eigene Definition für Erfolg. Es geht nicht immer nur um Klicks, Klicks, Klicks. Deshalb glaube ich, dass eines der wichtigsten Stichworte 2016 „Shareability“ sein wird. Den analogen „Küchenzuruf“ gab es natürlich schon immer: „Ey, hast du gesehen, was die auf dem Titel haben?“ Um diesen Zuruf geht es nun auch in der digitalen Welt. Menschen müssen sich so sehr für Geschichten begeistern, dass sie sie teilen, verschicken, sich unter Artikeln taggen oder einzelne Elemente zum Weitergeben screenshotten.

Für den digitalen Küchenzuruf ist es übrigens weniger entscheidend, wie viele Fans eine Seite beispielsweise auf Facebook hat. Entscheidend ist, ob eine Geschichte von Anfang an für einzelne Plattformen so gut und passend umgesetzt wurde, dass sie im Netz lebt und sich verbreitet.

Eine gute Geschichte bleibt eine gute Geschichte, klar. Content bleibt King. Immer. Damit das aber auch möglichst viele Menschen auf unterschiedlichen Kanälen merken, müssen Geschichten entsprechend verpackt werden. Je nachdem, ob sie im Print oder online, mobil oder stationär, bei Facebook oder Snapchat erzählt werden soll.

Das Umwandeln einer Klick-Strategie in ein Shareability-Konzept erfordert auch ein Umdenken in der Vermarktung von Inhalten. Immer wieder werden sich Verlage die Frage stellen müssen: Welche Reichweiten lassen sich mit welchen Formaten auf welcher Plattform vermarkten?

Die Häuser, die eine Plattformstrategie ernst meinen, werden deshalb 2016 ihre Workflows ändern: Redaktion, Produkt und Entwicklung gehören nämlich an einen Tisch, um auf die vielen Fragen, die jede neue Plattform aufwirft, gute Antworten zu finden.

Carline Mohr lebt in Berlin. Gemeinsam mit Andreas Rickmann leitet sie das Social-Media-Team bei BILD. Carline liebt das Internet und glaubt daran, dass es der perfekte Ort ist, um Geschichten zu erzählen. Bei Twitter ist sie als @mohrenpost zu finden. Auf ihrem gleichnamigen Blog erzählt sie Geschichten über Tinder, Familie im Netz, besorgte Bürger und die Zukunft des Journalismus. 

SEO: Accelerated Mobile Pages wird das Thema im kommenden Jahr 2016

Raphael Raue: „Es muss endlich Schluss sein mit 23MB großen Seiten, auf die ich dann mit Edge in der Bahn warten soll!“ (Foto: RR)
Raphael Raue: „Es muss endlich Schluss sein mit 23MB großen Seiten, auf die ich dann mit Edge in der Bahn warten soll!“ (Foto: RR)

Ich muss mich nicht prophetisch betätigen, um zu sagen, dass 2016 ein Thema die SEO-Szene ganz besonders beschäftigen wird: Accelerated Mobile Pages (AMP). Schon 2015 waren mobile Seiten, Ladezeiten und eine sinnvolle Mobile User Experience die Themen, die uns umgetrieben haben.

Die Einführung mobiler SERPS im April 2015 war ein klares Zeichen an alle Webmaster, wie ernst es Google mit der mobilen Suche ist – und mit der Ankündigung von AMP wird dieser Weg konsequent weitergeführt. Google war schon immer nutzerzentriert, und deutlich schnellere Ladezeiten durch Vereinheitlichung sind definitiv etwas, auf das ich mich freue. Es muss endlich Schluss sein mit 23MB großen Seiten, auf die ich dann mit Edge in der Bahn warten soll.

Allerdings sind SEO-Trends mit Vorsicht zu genießen. Die Basisarbeit ist wichtiger. Wenn der Crawler keine für ihn verständliche Architektur vorfindet, ständig in Sackgassen läuft, kein sinnvolles Markup oder keine interessanten Inhalte vorhanden sind, dann wird auch AMP keine Seite retten. SEO ist vor allem die kontinuierliche Verbesserung einer Webseite und ihrer technischen sowie inhaltlichen Struktur; das wird sich auch 2016 nicht ändern.

Ein weiteres spannendes Thema könnte die Facebook-Suche sein, falls sie global ausgerollt wird. Hier werden Beiträge von Freunden mit Beiträgen von beliebten Seiten und Publishern angereichert. Alles sehr rudimentär und ich fühle mich an die Zeiten von Altavista erinnert. Social Media und SEO würde so noch enger zusammenrücken. Und wer weiß, vielleicht wäre Facebook dadurch gezwungen, auch an diesem Internet teilzunehmen, weil sie Daten crawlen müssten, um ihre SERPS zu verbessern.

Raphael Raue ist Head of Seo bei Spiegel Online. Als Vermittler zwischen Inhalt und Technik, Webseite und Nutzern, Ästhetik und Daten, ist er der Schnelligkeit des digitalen Wandels verfallen. Er bloggt auf Raue.it und ist ansonsten ständig wartend auf Godot.

Digitale Arbeit: In 2016 wird Digitalisierung zur Chefsache

Lars Klingbeil: „Es braucht mehr als den Internet-Beauftragten auf der dritten Ebene der Firmenhierarchie!“ (Foto: LK)
Lars Klingbeil: „Es braucht mehr als den Internet-Beauftragten auf der dritten Ebene der Firmenhierarchie!“ (Foto: LK)

Kein Vorstand, keine Geschäftsführung wird im Jahr 2016 daran vorbei kommen Digitalisierungskompetenzen in der Führungsebene zu verankern. Es braucht mehr als den Internet-Beauftragten auf der dritten Ebene der Firmenhierarchie oder ein Vorzeigeprojekt mit einem Startup.

Dabei zu sein, entscheidet über Zukunftschancen. Digitalisierung muss und wird 2016 Chefsache werden. Nur von dort können die Umbrüche, die die Digitalisierung in allen Branchen mit sich bringt so gestaltet werden, dass Unternehmen zukunftsfähig sind. Das zeigen viele positive Beispiele der vergangenen Monate.

Der Axel-Springer Verlag führt seit Jahren vor, wie sich Führungspersonal auf die Veränderungen der Digitalisierung einlässt und den Medienkonzern behutsam aber deutlich umbaut. Gisbert Rühl, der CEO des börsennotierten Stahlkonzerns Klöckner & Co. hat zuletzt auf der „hub conference“ eindrucksvoll beschrieben wie Digitalisierung zur Chefsache wird. Und Andrea Nahles hat als Bundesarbeitsministerin den Prozess „Arbeit 4.0“ zur Chefsache im Ministerium erklärt.

In einer Accenture-Studie wurde 2015 offenbart dass nur 16 Prozent der Top-500-Unternehmen der Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle die oberste Priorität geben. Gleichzeitig geben knapp 80 Prozent der Unternehmen aber an, die Bedeutung der Digitalisierung erkannt zu haben.

Diese Lücke wird sich schließen: Die digitale Transformation wird aus der Führungsebene getrieben werden. Gerade der Mittelstand wird dies für sich erkennen müssen. Gleiches gilt aber auch für Politik und Verwaltungen. Auch hier braucht es klare Strukturen und Verantwortlichkeiten, wenn wir die Digitalisierung positiver gestalten wollen.

Lars Klingbeil ist Abgeordneter im deutschen Bundestag, ordentliches Mitglied des Verteidigungsausschusses und netzpolitischer Sprecher der SPD. Im Juli 2011 hat er anhand von sechs Aufgaben an die Sozialdemokratie sein Bild einer „echten sozialdemokratischen Netzpolitik“ zusammen mit Mathias Richel und Martin Oetting formuliert. Auf Twitter ist Klingbeil unter dem @LarsKlingbeil zu finden.

Social-Intranet: Slack- und HipChat-Hype – Jede Firma braucht es!

Andreas Lenz: „2016 wird das Jahr von Kommunikations- sowie Social-Intranet-Lösungen!“ (Foto: AL)
Andreas Lenz: „2016 wird das Jahr von Kommunikations- sowie Social-Intranet-Lösungen!“ (Foto: AL)

Nachdem Messenger wie Slack und HipChat im vergangenen Jahr bereits in aller Munde, vom Nutzerkreis jedoch vornehmlich in Startups und Agenturen anzufinden waren, wird 2016 das Jahr dieser und weiterer Kommunikations- sowie Social-Intranet-Lösungen. Im Zuge der sich immer schneller vollziehenden digitalen Transformation wird kaum ein Unternehmen, fast egal aus welcher Branche, ohne eine derartige Kommunikationszentrale auskommen.

Auch auf Investorenseite scheint dieses B2B-Thema sehr attraktiv zu sein. So setzt HipChat, das zu Atlassian gehört (unter anderem auch Jira und Confluence), unter dem Kürzel „TEAM“ zum fulminanten letzten großen Tech-IPO 2016 an und wird damit zum Milliarden-Player. Das mit 2,8 Mrd. Dollar bewertete Slack rüstet sich ebenfalls für den Sprung auf das Börsenparkett und hat gerade damit begonnen, auch den Massenmarkt mit gelungenen TV-Werbespots anzugreifen.

Um die Anwendungen voranzutreiben, hat Slack neben einem App-Verzeichnis auch einen 80 Millionen Dollar schweren Fonds eingerichtet. Slack will damit die Entwicklung von externen Anwendungen und Schnittstellen noch aktiver befeuern. Weiter soll der zunehmende Wildwuchs um die extrem beliebte Slack-API aufgefangen werden.

Da sich mit Slack und HipChat von Atlassian relativ junge und unabhängige Player den größten Teil des schnell wachsenden Marktes teilen, stellt sich auch in 2016 die Frage einer Big-Player-Übernahme. Lassen Google, Facebook, IBM und Co. das Jahr verstreichen, könnte es in 2017 gegebenenfalls ziemlich teuer werden.

Andreas Lenz ist Mitgründer und Geschäftsführer der yeebase media GmbH , dem Verlag hinter dem t3n-Magazin sowie Co-Gründer der Hardwrk GmbH, einem Hersteller für Apple-Zubehör. Er ist bei t3n für die Bereiche Marketing und Kommunikation verantwortlich und beschäftigt sich tagtäglich mit Zukunftstrends im digitalen Business. Außerdem ist er auf Twitter aktiv.

Human Ressources: Personalmarketing wird 2016 endlich effizient!

Jan Kirchner: „Employer-Branding wird seine volle Wirkung entfalten!“ (Foto: JK)
Jan Kirchner: „Employer-Branding wird seine volle Wirkung entfalten!“ (Foto: JK)

2016 wird das Jahr, in dem die HR-Branche mit Data-Driven-Recruiting und Real-Time-Bidding zwei aus dem Marketing bekannte Entwicklungen für sich erschließt. Zusammengenommen ermöglichen sie der HR-Branche die Automatisierung des Personalmarketings. Treiber dieses Trends ist die Einführung von HR-Web-Analytics, die Arbeitgebern erstmalig einen klaren Überblick über die Effizienz der eingesetzten HR-Budgets und Personalmarketing-Maßnahmen ermöglicht.

Mit diesem Wissen können datenbasierte Personalmarketing-Strategien entwickelt und Karriereseiten auf eine bessere Bewerber-Conversion getrimmt werden. Job-Multiposting nach dem Real-Time-Bidding-Verfahren versorgt die Karriereseiten dann automatisch mit ausreichend vielen potenziellen Bewerbern.

In der Folge kann auch endlich der Employer-Branding-Trend der Vorjahre seine volle Wirkung entfalten, da die Bewerber nicht länger nur über Jobbörsen an den Karriereauftritten der Arbeitgeber vorbei- sondern gezielt darauf hingelenkt werden.

Die Technik steigert im HR zukünftig also nicht nur die Personalmarketing-Effizienz, sondern verhilft auch der Unternehmenskultur und der Arbeitgebermarke zur Blüte. Und wenn die Personaler, die durch die Automatisierung frei werdende Zeit in die direkte Auseinandersetzung mit potenziellen Bewerbern investieren, hat das Ganze vielleicht sogar eine positive Auswirkung auf die nationale Candidate-Experience.

Jan Kirchner ist Partner der Wollmilchsau GmbH, einer auf Employer Branding und Personalmarketing spezialisierten Digitalagentur, die mit der Job-Multiposting-Software Jobspreader ein Vorreiter der Personalmarketing-Automatisierung ist. Zusammen mit den anderen Wollmilchsäuen begleitet er Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Karriereseiten und Recruiting-Kampagnen, hält Vorträge über digitales Personalmarketing und bloggt für mehr Innovation im Recruiting.

Technologie: Virtual Reality wird zur Real Reality

Jan Christe: „VR ist heiß und alle großen Player wollen den Markt früh besetzen!“ (Foto: JC)
Jan Christe: „VR ist heiß und alle großen Player wollen den Markt früh besetzen!“ (Foto: JC)

Als Facebook den VR-Pionier Oculus VR im März  2014 für zwei Milliarden US-Dollar kaufte, stellten viele Beobachter die Frage nach dem „Warum?“. Warum kauft ein Social-Network-Gigant wie Facebook ein Hardware-Startup, das eine VR-Brille herstellt.

Heute arbeiten fast alle großen Tech-Unternehmen an ihrer Vision eines Augmented- oder Virtual-Reality-Gerätes. Sony tüftelt beispielsweise an Morpheus, einer VR-Brille für die PlayStation 4.  Microsoft kündigte Anfang 2015 die HoloLens an, eine AR-Brille für Windows 10 und Xbox One. Und Google hat bereits 2012 mit Google Glass eine Datenbrille vorgestellt.

Das Thema ist heiß und alle großen Player wollen den Markt früh besetzen. Wer selbst einmal eine VR-Brille ausprobiert hat, weiß warum. Sehr schnell bekommt man beim Tragen ein Gefühl dafür, wie sehr die VR-Technologie unsere Wahrnehmung von Dingen und letztlich der Welt verändert wird. Die Gaming-Branche, die Vorreiter bei dem Thema ist, macht dabei nur den Anfang.

Für Unternehmen ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, potenziellen Kunden ihre Produkte zu präsentieren. So experimentieren nahezu alle Autobauer mit dem Thema. Die BMW-Marke Mini produzierte beispielsweise im Rahmen einer weltweiten Marketing-Kampagne Werbe-Kurzfilmen, bei denen sich der Zuschauer frei im Raum umsehen kann. Auch Volvo und Mercedes haben ähnliche Projekte gestartet. Zahlreiche Startups widmen sich dem Thema ebenfalls. So wurde zum Beispiel das deutsche Startup Itizzimo im Rahmen des Pioneers Festival zum „Next Global Player“ gekürt.

Auch im Bereich Journalismus gibt es erste spannende Projekte. Die New York Times hat gemeinsam mit Google das Cardboard-VR-Kit an 1,1 Millionen Abonnenten verschickt. In Kombination mit einer App lassen sich so speziell produzierte Filme betrachten – etwa ein Spaziergang durch New York, bei dem man sich an den besuchten Orten selbst umschauen kann.

Besonders CardBoards senken die Einstiegshürde drastisch. Mit ihnen lässt sich auch ohne teure Datenbrille ein Blick in die Zukunft werfen. 2016 wird das noch mehr Menschen als zuvor begeistern – freut euch drauf!

Jan Christe ist Mitgründer und Chefredakteur von t3n. Ihn fasziniert Technik in allen Facetten, egal ob alt und analog (VW T3 Atlantik) oder neu und digital (Smart-Home-Zentrale Homey). Mehr von ihm gibt es unter anderem bei Twitter.

Marketing: Content-Marketing startet 2016 richtig durch

Klaus Eck: „2016 wollen wir mehr Unique Content sehen und weniger Werbung!“ (Foto: Raimund Verspohl)
Klaus Eck: „2016 wollen wir mehr Unique Content sehen und weniger Werbung!“ (Foto: Raimund Verspohl)

Die Zeit des zaghaften Herantastens an digitale Inhalte ist vorbei. Wer 2016 nicht auf professionelles Content-Marketing setzt, wird das Nachsehen haben. Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, mit schlechten Inhalten an ihren Kunden vorbei zu kommunizieren. Dazu ist der Einsatz von Content längst zu wertvoll geworden. Im kommenden Jahr wollen wir mehr Unique Content sehen und weniger Werbung. Im Kampf um die Aufmerksamkeit der Stakeholder wird es immer wichtiger, relevante Inhalte zur Verfügung zu stellen, die die Zielgruppen zuverlässig erreichen und begeistern.

Deshalb startet Content-Marketing 2016 in die nächste Runde. Wir dürfen gespannt sein, wie sich insbesondere das Visual Storytelling im Content-Marketing entwickelt. Periscope, Vine, Facebook Live und Snapchat bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, die im Rahmen von Corporate-Content noch kaum im Einsatz sind.

Außerdem werden Unternehmen ihre Social Media Aktivitäten im Jahr 2016 zu Recht auf den Prüfstand stellen. Viel Social-Media-Content bringt nicht viel, deshalb werden Unternehmen sich auf das Wesentliche beschränken und dabei bessere, relevante Inhalte anbieten, mit denen sie ihre Stakeholder wirklich auf den richtigen Kanälen erreichen. Es gibt keine Notwendigkeit, alte Social-Media-Kanäle wie Google+ und Facebook zu betreiben, wenn man darüber seine Ziele nicht erreicht. Lieber sollten Marken sich auf einzelne Content-Hubs und Plattformen konzentrieren, die erfolgreich sind. Dafür benötigen Unternehmen eine Content-Strategie mit klaren KPIs und ein Content-Controlling.

Snackable-Content wie ein Tweet hat eine geringe Halbwertzeit von gerade einmal 18 Minuten. Long-Form-Content wird hingegen wichtiger, weil von den flüchtigen Inhalten wenig bleibt, selbst die Erinnerung daran schwindet schnell. Oder wissen Sie noch, wer was vor einer Stunde getwittert hat? Demgegenüber bleiben uns fundierte Blog- oder Fachartikel, aber auch Video- und Audio-Podcasts in Erinnerung. Der Erfolg der Plattform Medium und das Entstehen einiger neuer Online-Magazine zeigt, dass es einen Markt für längere Inhalte gibt.

Klaus Eck ist Geschäftsführer der Eck Consulting Group. Im November 2015 hat er die Content-Marketing-Agentur d.Tales gegründet. Der Berater und Keynotespeaker unterstützt seit mehr als 18 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Außerdem gibt er seit 2004 den PR-Blogger heraus, in dem er sich mit den neuesten Trends in Kommunikation und Marketing auseinandersetzt.

Silicon Valley: Hardware- und Virtual-Reality-Startups sind der heiße Scheiß!

Teresa Hammerl: „VR wird 2016 also verstärkt in den Alltag der Menschen Einzug halten!“ (Foto: Lukas Fittl)
Teresa Hammerl: „VR wird 2016 also verstärkt in den Alltag der Menschen Einzug halten!“ (Foto: Lukas Fittl)

Als „The Next Big Thing“ hier im Valley gelten derzeit vor allem Hardware- und Virtual-Reality-Startups. Der im Silicon Valley angesiedelte Accelerator Y-Combinator holte sich deswegen jüngst sogar Luke Iseman als neuen „Director of Hardware“ zu sich. Iseman schrieb dazu im August: „Wir haben aktuell 22 Firmen in unserem Programm und Nutzer werden viele deren Produkte in den nächsten zwölf Monaten verwenden.”

Auch von „Robo Wunderkind“, einem Robotics- und Coding-Kit für Kinder, wird man im nächsten Jahr hören. Der Auslieferungstermin ist für 2016 festgesetzt. Getroffen habe ich die Köpfe dahinter bereits beim TechCrunch-Disrupt-Event in San Francisco. Ebenso in San Francisco lief ich Katharina Unger über den Weg. Sie arbeitet am Hardware-Startup „Livin Farms“, das 2016 eine essbare Mehlwurm-Farm anbieten wird. Beide Projekte nahmen am Hardware Accelerator HAX teil, der in Shenzhen, China und San Francisco stationiert ist.

Interessant werden wird 2016 vor allem auch im Hinblick auf Facebook-CEO Mark Zuckerberg große Wette, die er im Juni diesen Jahres verlautbarte. Für ihn ist Virtual-Reality „die nächste große Computing- und Kommunikationsplattform”. Das von Facebook gekaufte Startup „Oculus VR“ bringt die Rift-VR-Brille im ersten Quartal 2016 auf den Markt. Dann wird auch Sony seine PlayStation-VR-Lösung ausliefern. Beim kalifornischen Virtual-Reality-Startup „Jaunt“ gab es in der Zwischenzeit im September diesen Jahres gute News – sie konnten eine 65 Million Dollar Finanzierung, unter anderem von Disney, aufstellen.

VR wird 2016 also verstärkt in den Alltag der Menschen Einzug halten. Dort wo ebenso Hardware-Startups smarte Lösungen für den Alltag bieten und nicht nur mit Hilfe von Wearables das Leben erleichtert wird.

Teresa Hammerl ist Silicon-Valley-Korrespondentin, schreibt für unterschiedliche Print- und Online-Medien über Technologie, Startups und Social Networks. Sie ist außerdem Co-Founderin von Fillmore.at, dem Magazin für Wirtschaft, Innovation und Lifestyle, das den Wissensaustausch zwischen dem Silicon Valley und dem deutschsprachigen Raum fördert. Teresa könnt ihr leicht auf Twitter folgen.

Web-Video: Etablierte TV-Sender werden zur Konkurrenz von YouTubern

Manniac: „2016 wird einmal mehr das Jahr aller Videoplattformen – AUSSER für YouTube!“ (Foto: M)
Manniac: „2016 wird einmal mehr das Jahr aller Videoplattformen – AUSSER für YouTube!“ (Foto: M)

2016 wird einmal mehr das Jahr aller Videoplattformen – AUSSER für YouTube. Natürlich wird trotzdem jeder über YouTube reden. Die wirklich interessanten Dinge spielen sich aber an den Fronten ab, die das Unternehmen seit 2012 vernachlässigt: Dort, wo das Spontane passiert. Dort, wo Videos noch viral gehen und wo sie vertikal oder in ungewöhnlichen Formaten laufen. Auch dort, wo Metadaten keine Arbeit mehr erfordern. Aber auch dort, wo Qualität und Produktionsbudget steigen und daher bessere Verdienstmöglichkeiten entstehen.

Nächstes Jahr wird zudem Facebook-Video zeigen müssen, dass sie auch ohne geklaute Videoinhalte echte Reichweite erzielen können, und ich denke, das wird ihnen gelingen – nicht zuletzt, weil die bisherige „Freebooting“-Praxis nur halbherzig verhindert wurde und ihnen dabei half, die Zuschauer und Creator auf sich aufmerksam zu machen. 2016 muss zudem Snapchat zeigen, ob eine Video-Content-App ohne Archiv und integrierter Follower-Suche profitabel sein und gegen garantiert neu auftauchende Konkurrenz bestehen kann.

Etablierte TV-Sender, die erst seit kurzem die Reichweiten der Online-Stars realisiert haben, werden übrigens im kommenden Jahr dank ihrer Infrastrukturen, ihrer Erfahrung im Umgang mit Künstlern und Vermarktungsstrategien sowie aufgrund ihrer einzahlenden Reichweite aus dem linearen Fernsehen, zur ernsthaften Konkurrenz von YouTubern. Schon jetzt sind einige der bekanntesten Online-Stars auch regelmäßige Gäste in Kino- und TV-Produktionen. Gleichzeitig wird es für unbekannte, doch nicht weniger begabte Künstler, immer schwerer, sich einen Platz an der YouTube-Spitze zu erobern. Für sie werden Nischen interessant – beispielsweise auf Snapchat oder auf ganz neuen Videodiensten, die uns 2016 mit unerwarteten Eigenschaften überraschen.

Manniac lebt seit Jahren im Internet. Um davon abzulenken, dass er kein Real Life hat, produziert er lustige Videos und Animationen sowie Kurz-Dokus über Fukushima und Roadtrips durch Australien. Am häufigsten findet man ihn auf YouTube und Twitter, aber man kennt ihn auch von anderen Plattformen wie Snapchat, Facebook, Instagram und Tumblr. Mit über 265.000 Abonnenten gehört sein YouTube-Kanal „Manniacmind“ zu den meist abonnierten in Deutschland. Seine Videos wurden mehr als 20 Millionen mal gesehen.

Journalismus: 2016 wird das Jahr der Rückbesinnung und der Vielfalt

Nadia S. Zaboura: „Wir brauchen den echten, öffentlichen Diskurs – und dafür den ethischen Journalismus als vierte Gewalt!“ (Foto: NSZ)
Nadia S. Zaboura: „Wir brauchen den echten, öffentlichen Diskurs – und dafür den ethischen Journalismus als vierte Gewalt!“ (Foto: NSZ)

Ich sehe vier große Trends für den Journalismus im Jahr 2016. Während sich Verlagsstrategen, Internetplattform-Anbieter und Politiker in Brüssel und Berlin darüber streiten, wer welche Inhalte ausspielen, weiterverwerten und zensieren darf, beobachten wir in 2016 die Rückeroberung des „Journalisten“-Begriffs. Eine neue Klasse von Aufklärern verschreibt sich der Erkenntnis und der eigenen Moral. So werden sich im neuen Jahr Journalisten, die ihren Beruf ethisch verstehen und anpacken, neu zusammenschließen und verbünden – gleich welchen Alters, Geschlechts und Mediums, ob Printler, Blogger, Radiomacher oder TV-Profi.

Im neuen Jahr treiben auch weitere Entlassungswellen zahlreiche Journalisten aus den Verlagen. Einige schließen sich freien Journalistenkollektiven und Recherchebüros wie Correct!v an. Die Finanzierungsformen sind gemischt (Privatinvestoren, Mäzene, Crowd) und die Themen bestimmen die Macher gemeinsam mit den Lesern – meist lebensnah, oft regional. Politische Akteure sind gut beraten, in 2016 die Gemeinnützigkeit des Journalismus für diese Verbünde gesetzlich neu festzuschreiben: klar geregelt und einfach umsetzbar.

Außerdem steht die Story 2016 im Vordergrund, nicht der Kanal. Vorausschauende Medienmarken haben das längst verstanden und ihre Teams mit Talenten ergänzt, die experimentierfreudig sind und plattformübergreifend denken. Die starren Systeme der Öffentlich-Rechtlichen geraten dabei zunehmend unter Druck. Nur wenn diese sich Neudenker und Nachwuchs ins Haus holen und sie mitten im System wirken lassen, können sie die eigene Legitimität aufrecht erhalten und ihren Auftrag erfüllen: die freie Meinungsbildung, die öffentliche Darstellung und Diskussion demokratischer Grundwerte.

Die Zahl der Angriffe auf Journalisten steigt, 2016 werden gemeinsame Schutzstrategien entwickelt werden müssen. Zeitgleich sehen wir vielseitiger besetzte Redaktionen: Journalistinnen und Journalisten mit und ohne Migrationshintergrund werfen einen vielfältigeren Blick auf die Welt, als homogene Gruppen es vermögen. Klar ist: Medienmarken, die Diversität verhindern, sind der Vielschichtigkeit unserer Zeit, unserer Kulturen und unserer Zukunft nicht mehr gewachsen.

VDS, Populismus, TTIP, Klimawandel: Die deutsche Demokratie und Gesamteuropa haben ein herausforderndes Jahr vor sich. Wir brauchen den echten, öffentlichen Diskurs – und dafür den ethischen Journalismus als vierte Gewalt.

Nadia S. Zaboura ist freie Politik- und Kommunikationsberaterin. Zu ihren Kunden zählen Ministerien, Verbände und Unternehmen der Medien- und Kreativwirtschaft. Sie vernetzt themenübergreifend – als Kuratorin,  Referentin und Moderatorin von Kongressen und Fach-Tagungen (SXSW Interactive, Gamescom Congress, CREATIVE.HEALTH). Seit 2012 ist Nadia S. Zaboura Jurorin des „Grimme Online Award“, seit 2013 Jurorin des „Deutschen Radiopreis“, seit 2015 Evaluatorin der Europäischen Kommission. Ihr Portfolio und ihre Texte finden sich unter Zaboura.de.

Public Relations: Alles bleibt wie immer – mit einer extra Portion Relations

Anna-Lena Müller: „Beziehungen gilt es 2016 nachhaltig und strategisch zu pflegen – digital und analog!“ (Foto: ALM)
Anna-Lena Müller: „Beziehungen gilt es 2016 nachhaltig und strategisch zu pflegen – digital und analog!“ (Foto: ALM)

Public Relations funktioniert heute und auch in Zukunft nur auf Basis von Dialog und Beziehungen – einzig wandeln sich die Werkzeuge, Plattformen sowie Ansprechpartner und damit einhergehend die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Pressesprechern.

PR-Manager müssen sich deshalb weiterhin regelmäßig mit internen und externen Zielgruppen austauschen und innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens als kompetenter Botschafter auftreten. Neben klassischer Pressearbeit gehört dazu unter auch das Sichtbarwerden und Interagieren auf branchenfremden Konferenzen und im Social Web. Beschleunigt durch die anhaltende Digitalisierung und neue Plattformen bleibt PR wortwörtlich Public Relations. Diese Beziehungen gilt es 2016 nachhaltig und strategisch zu pflegen – digital und analog!

Innerhalb von Unternehmen geht es für Pressesprecher 2016 deshalb darum, Verständnis für die Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten von Social Media und dem Web zu schaffen und über neue Kommunikationsformen und -formate zu informieren. PRler müssen demnach intern weiter Aufklärungsarbeit leisten, wie Themen kontextbasiert über geeignete Kanäle bei der entsprechenden Zielgruppe ankommen – und zwar nachhaltig. Sie müssen ihre Stakeholder beraten und sie befähigen auf der jeweiligen Plattform angemessen zu kommunizieren.

Daneben werden wir erleben, dass Pressesprecher selbst – anders als früher – verstärkt öffentlich auftreten und wahrgenommen werden. Genauso wie Journalisten und Influencer zu Medienmarken werden, wird sich auch das Berufsbild von Pressesprechern personalisieren. PR-Manager werden künftig über ihre Funktion als Unternehmenssprecher hinaus eine Rolle spielen.

Die Herausforderung von PR liegt bedingt durch die Veränderungen der Kommunikationswelt in der Messbarkeit von Erfolgen sowie in der Abgrenzung von den Maßnahmen der Marketingkollegen, mit denen man sich beispielsweise Social Media Plattformen teilt. Zugegeben, das alles ist nicht der neuste heiße Sch***, aber so schnelllebig und kleinteilig Kommunikation im digitalen Zeitalter ist, umso wichtiger wird es sein, sich mit neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten an die Kernkompetenz von Öffentlichkeitsarbeit zu erinnern, Public Relations.

Anna-Lena Müller pressespricht als Communications-Manager bei Microsoft Deutschland. Sie beschäftigt sich mit den Chancen und Auswirkungen aus dem Neuland für Wirtschaft und Gesellschaft. Als @froileinmueller zwitschert sie unsortiert über Digitales und Analoges, Wesentliches und Unwesentliches.

Übrigens: Wer einmal abgleichen möchte, ob die Experten aus 2015 richtig lagen mit ihren Prognosen, kann gerne auch noch einmal einen Blick in die Mega-Trends 2015 werfen.

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4 Antworten
  1. von Wer hat die Wahl gewonnen ? am 06.01.2016 (12:01 Uhr)

    Die Veränderungen finden doch nur statt weil alte Manager in Rente gehen oder das Boot verlassen oder neue Leute nachwachsen und die Posten übernehmen.

    Rot-Grün verdanken wir den heutigen Zustand des Internets...
    Partizipations-Systeme sehe ich bei den Linken auch keine.
    Und Städte die schon seit Jahrzehnten rot regiert werden haben immer noch Mietraum-Mangel...
    Hatte nicht rot-rot-grün die Wahl gewonnen. Wieso also wird man schwarz-rot regiert ? Na also...

    Antworten Teilen
  2. von Büchler am 06.01.2016 (12:29 Uhr)

    Danke

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  3. von mart-mc-vegan am 09.01.2016 (19:13 Uhr)

    Und es wird weiter personalisiert, bin im Foodbereich gerade auf eine komplett indivudelle Box gestoßen, quasi outfittery für gesunde Snacks. http://www.meinstartup.com/beautiful-bewusster-genuss-aus-kuratierter-superfoodbox/

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  4. von andy.mustermann am 11.01.2016 (06:04 Uhr)

    Ich verstehe nicht, warum deutsche Unternehmen ihre
    Kommunikation an fremde Unternehmen outsourcen und die Kontrolle darüber abgeben. Wie sieht es eigentlich rechtlich aus, dass die Daten in den USA gespeichert werden? Was ist mit Sicherheitslücken oder menschliches Versagen, die massenhafte Wirtschaftsspionage ermöglichen? Slack ist doch ein lukratives Angriffsziel, sowohl von außen als auch von innen.

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