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Megatrend „Harlem Shake“: Ab wann tut Viralität weh? [Kolumne]

Megatrend „Harlem Shake“: Ab wann tut Viralität weh? [Kolumne]

Zu kurzweilig und zu wenig Tiefgang

Der „Harlem Shake“ erfreut das Netz und sorgt eine kurze Zeit lang für Belustigung. Das ist toll, Menschen lieben Entertainment. Mir stellt sich nur die Frage, ob diese Trends in regelmäßigen Abständen sein müssen. Ist es nicht möglich, einen solchen Trend so zu gestalten, dass er von Dauer ist oder sich zumindest für den Urheber in der Form auszahlt, dass er daraus langfristig Kapital schlagen kann.

Geht nicht? Falsch! Justin Bieber hat gezeigt, wie man das Internet mit YouTube, Facebook und allen anderen Elementen aus dem global-digitalen Waffenarsenal nutzt, um langfristig erfolgreich zu sein. Justin Bieber wurde von einem Musikmanager auf YouTube entdeckt, nachdem er dort schon einen gewissen Status erreicht hatte. Und der Rest ist Geschichte. (Wer sich mit Justin Bieber nicht so gut auskennt, Google und Wikipedia sind eure Freunde).

„Harlem Shake“ und „Gangnam Style“ sind gute Beispiele für den Tipping Point und die Ausnutzung des Internets zur Erzeugung von Viralität, um letztendlich ein Produkt bekannt zu machen. Davon kann man sich einiges abgucken. Problem ist und bleibt aber die Tatsache, dass bei den aktuell für den „Harlem Shake“ erreichten Dimensionen die Schmerzgrenze erreicht ist. Sicher, diese Schmerzgrenze ist individuell und bei manchen schneller erreicht.

Soll das Internet ein Abklatsch des TV werden?

Fakt ist, dass es zu einem „Overkill“ gekommen ist. Leute, die den „Harlem Shake“ als Trend etabliert haben, können mittlerweile vermutlich nur noch müde Lächeln über das, was sich jetzt via Facebook und Co. seinen Weg durch das Internet bahnt. Problem: Jeder Trend erzeugt auch immer einen Gegentrend und je mehr das Internet mit solchen Banalitäten verstopft wird, desto eher wird aus dem ehemals für die Informationsbeschaffung geeignetem Medium ein sinnentleerter Abklatsch des TV.

Soweit ist es zum Glück noch nicht gekommen, aber es könnte passieren. Und in diesem Zusammenhang muss man Konzernen wie Google oder YouTube tatsächlich ein Stück weit danken. Durch die ständige Arbeit an ihren Algorithmen sorgen sie dafür, dass wir nicht täglich mit jedem Schwachsinn zugemüllt werden. Denn schon jetzt sind Trendscouts weltweit auf der Suche nach dem nächsten Trend.

Ist der „Harlem Shake“ also einfach nur digitaler Unfug, der die Leitungen verstopft? Als Unterhaltungsmedium ist das Internet mittlerweile nicht mehr das, was es zu seinen Anfangszeiten war. Damals ging es darum, wissenschaftliche Dokumente auszutauschen. Die Kommerzialisierung sorgte dafür, dass wir heute vor genau dem Internet stehen, wie wir es kennen.

Zu viel Nonsens vertreibt die Nutzer

Das muss nicht zwingend schlecht sein. Die massenmediale Trivialisierung des Internets wird aber wahrscheinlich dafür sorgen, dass sich die Nutzergruppen aufspalten und spezialisieren. Leute, die von dem ganzen Nonsens die Nase voll haben, werden künftig eventuell Facebook meiden und sich auf anderen sozialen Netzwerken treffen.

Facebook hat in den USA schon Probleme, seine Nutzer zu halten. Das wird künftig sicher nicht einfacher, wenn die Inhalte immer kurzlebiger und belangloser werden. Eine tickende Zeitbombe.

Das Internet befindet sich in einem ständigen Wandel. Umso wichtiger ist es aus meiner Sicht, nicht zu kurzweilig zu werden und nicht zu sehr darauf zu schielen, welcher Trend aktuell total angesagt ist. Auf Dauer bringt Nachhaltigkeit am meisten und Viralität lässt sich auch dauerhaft aufrecht erhalten.

Dauerhafter Erfolg statt trivialer Schnellschüsse

Auch dafür gibt es in der Musikbranche Beispiele. Jedes Jahr gibt es jede Menge „One Hit Wonders“. Bands und Künstler, die nur einen Hit haben und dann wieder in der Versenkung verschwinden. Eine Person wie zum Beispiel Rihanna bleibt hingegen dauerhaft an der Spitze.

Megatrends wie „Gangnam Style“ oder „Harlem Shake“ sind zur Belustigung der Massen gut geeignet. Einen langfristigen Trend können sie aber nicht erzeugen – einmal abgesehen von der Tatsache, dass mehr und mehr Menschen YouTube als Mulitiplikator einzusetzen versuchen und die sozialen Netzwerke, Foren und Blogs des WWW fluten. Auch hier verhält es sich ähnlich wie in der Musik- und Showbranche: Der schnelle Erfolg ist selten von Dauer.

Wer sich allerdings konzeptionell und strategisch einem echten Ziel verschreibt und den Weg zu diesem Ziel immer wieder mit kreativen und gerne auch spektakulären Elementen spickt, wird langfristig einen echten Trend erzeugen, der dauerhaft anhalten kann. Dazu muss man sich immer wieder neu erfinden - und genau das ist der eigentliche Trend, der im Internet bedient werden sollte.

Über den Autor

lebt in Hamburg und ist seit Ende der 1990er Jahre im Online Marketing aktiv. Er ist Spezialist für Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing und Linkaufbau, bloggt auf seiner Website über aktuelle Online Marketing Themen und hat ein Buch über Google+ geschrieben. Seit 2012 ist er Head of Social Media bei TRG - The Reach Group GmbH in Hamburg und veranstaltet Social Media Seminare, Trainings und Workshops.

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33 Antworten
  1. von Simon am 20.02.2013 (14:38 Uhr)

    Vielen Dank, ich könnte das 1:1 so unterschreiben

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  2. von Robert am 20.02.2013 (15:03 Uhr)

    Völlig unnötiger Beitrag der völlig an der Tatsache vorbeigeht, dass niemand einen zwingt, sich das anzusehen. Ich liebe Harlem Shake Videos und viele andere auch. Wer es nicht mag, guckt es nicht. So einfach, darüber einen Artikel zu schreiben halte ich für unnötig.

    Ich mag Justin Bieber nicht und würde, wenn ich Autor bei t3n wäre keinen Artikel verfassen mit "wann ist es genug".

    Generiert es klicks, mögen Leute es? Schön. So funktioniert Angebot und Nachfrage..

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  3. von Tweak90 am 20.02.2013 (15:03 Uhr)

    Tatsächlich höre ich jetzt das erste mal vom Harlem shake und ich bin jeden Tag viele Stunden im Internet und auch in sozialen Netzwerken unterwegs. Die Videos sehen zum teil schon recht dämlich aus...
    Hätte t3n diesen Trend nicht mit diesem Artikel weiter getragen wäre er wohl komplett an mir vorbei gegangen - ich hätte da kein Problem mit gehabt :P

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  4. von Robert am 20.02.2013 (15:05 Uhr)

    ah und ergänzend: Nachhaltigkeit? Die Frage stand nie zur Debatte. Andersrum also: Wollte irgendwer, dass das nachhaltig ist? Unterhaltung ist einfach nur Unterhaltung. Ich empfehle für die Engstirnigkeit des Autoren ein plugin für chrome oder firefox, welches bestimmte stichwörter blockiert.

    Wow, in 28 Jahren das erste mal, dass ich mich negativ zu einem Autoren äußere...

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  5. von cephei am 20.02.2013 (15:21 Uhr)

    Ich habe ebenfalls nch nie etwas davon gehört. Ich nutze aber auch nur Google+ und in den Kreisen in denen ich mich bewege, werden solche Dinge auch nie gepusht. Und was sagt uns das? Wenn ich social media so nutze, dass mir meine Interessen gezeigt werden von Leuten die ich interessant finde und sich für dieselben Dinge begeistern, fliessen für mich unwichtige Informationen an mir vorbei.
    Das Problem ist nicht, dass wir mit Müll überhäuft werden. Das Problem ist, dass man sich den Müll ansieht. Viele sind mit Social Media total überfordert. Wollen 300 Leuten auf Twitter folgen und auf Facebook keinen Post verpassen. Das ist aber unmöglich. Man kann nicht jeden Tag 500 streams folgen. Man muss halt lernen mit Social Media umzugehen und lernen die Informationsflut des Internet so aufzunehmen, wie man sie auch verarbeiten kann.
    Ganz abgesehn davon finde ich die Beschreibung von "Internet Trends" im Artikel total falsch erklärt. Es startet niemand gezielt einen Trend und Trends hat auch niemand unter kontrolle oder steuert sie aktiv. Trends sind lebendig. Sie wachsen, entwickeln und sterben mit der Masse der User.

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  6. von olaf kopp am 20.02.2013 (15:35 Uhr)

    Danke für den Artikel ...

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  7. von droc777 am 20.02.2013 (15:44 Uhr)

    Ich gebe @Robert vollkommen Recht.
    Dieser Artikel ist total unnötig und in keiner Weise neutral oder informativ geschrieben worden. Ich würde gern mal wissen, was der Autor sich dabei gedacht hat als er über Nachhaltigkeit gesprochen hat. Allein die Tatsache das eine Nachrichtenagentur über solch einen Trend schreibt beweisst doch nur, dass wirklich relevante Themen auf der Welt anscheinend links liegen gelassen werden. Das war das letzte mal, dass ich mir diese Berichterstattung an tue, es war nicht das erste mal. "T3n = pineapple.io with description"!

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  8. von tina am 20.02.2013 (15:48 Uhr)

    ich finde diesen spassbremsen artikel auch unnötig. typisch deutsch und leider sehr ätzend. der autor geht zum lachen in den keller. und zum shaken sicher auch...

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  9. von Markus am 20.02.2013 (15:50 Uhr)

    Ich finde viele der „Harlem Shake“-Videos recht witzig und originell und wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass jemand, der sich den Spaß macht, so ein Video einzustellen, den Wunsch hegt, damit einen neuen Trend zu begründen. Insgesamt finde ich die Kritik sehr dünn und in seiner kulturpessimistischen Haltung unangebracht. Kein gelungener Artikel.

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  10. von Sebastian am 20.02.2013 (16:00 Uhr)

    Ich sage mal voraus, dass Harlem Shake einen nicht unwesentlichen Teil im Youtube Jahresrückblick 2013 einnehmen wird und daher auch wieder in allen Mainstreammedien auftauchen wird.

    Das ist schon mal nachhaltiger, als dieser Artikel zum Thema. Und selbst der macht mittlerweile den Harlem Shake: http://bit.ly/VJJV2M

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  11. von olaf kopp am 20.02.2013 (16:14 Uhr)

    Ich finde den Artikel als Gegenmeinung absolut angebracht. Es gibt nunmal Menschen die finden alles gut was angesagt ist und es gibt den Typus Menschen, die ungerne alles nachmachen was die Masse macht. Das muss man akzeptieren, kann aber durchaus anderer Meinung sein und das gegen den Strom kundtun. Für mich persönlich aber schon erschreckend wieviel Menschen bei einer Aktion auf RTL-Niveau in einem emotionalen Mood auf einen Zug aufspringen. Ganz ehrlich wenn ich ausrasten gehe, dann lasse ich die Kamera lieber aus und bin dabei authentischer als wenn ich mal für die 15 Sekunden Fame oder was auch immer ausraste und sonst in meinem biederen Leben abtauche... Meine Meinung und ich will hier jetzt auch keine Zustimmung.

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  12. von Chriz am 20.02.2013 (16:40 Uhr)

    Muss sowas nachhaltig sein? Ich finde nicht.

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  13. von Georg S. Kuklick am 20.02.2013 (16:49 Uhr)

    Das ist der mit Abstand spiessigste Beitrag den ich hier jemals gelesen habe.

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  14. von Siggi am 20.02.2013 (17:15 Uhr)

    Oh je, da wurde wohl jemand nicht gefragt, ob er auch mal in einem Video mitshaken will ;-)

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  15. von mayogun am 20.02.2013 (17:36 Uhr)

    Hilfe! Nachhaltiges Tanzen in der Disco? Wertschöpfung 24/7? Und es gibt auch nur 2 Sorten Menschen: Die Trendmitmacher und die Nachhaltigen? Feeling very depressed now.

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  16. von Pete am 20.02.2013 (17:50 Uhr)

    Sehr gelungener Beitrag, dem ich mich uneingeschraenkt anschließen möchte, lieber mayogun! DU solltest hier zukuenftig eine Kolumne schreiben dürfen.

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  17. von tril am 20.02.2013 (20:56 Uhr)

    > Hand aufs Herz: Wer hat in den letzten vier Wochen nicht mindestens ein Video gesehen, in dem eine mehr oder weniger verrückte Truppe von Leuten den „Harlem Shake“ tanzte? Die gleichbleibende und erst langsam abebbende Viralität sorgt letztendlich für das ultimativ nervtötende Erlebnis. <
    Ganz ehrlich gemeinte Gegenfrage @Björn: Bist du so abhängig von diesen Medien, dass du nicht einfach mal für ein paar Tage oder Wochen die Finger davon lassen kannst? Dann nervt es dich auch nicht so sehr, dass dort diese "Megatrends" wie sie genannt werden Tage, ja sogar Wochenlang oben gehalten werden? Wenn mich etwas nervt, dann schalte ich einfach ab und mach was anderes, das Leben ist so vielseitig, dass man sich nicht nerven lassen muss.

    Da kann man ich mich nur den Meinungen von @mayogun @Georg S. Kuklick @tina und @Robert anschließen. Vor allem der Kommentar von @tina verdient ein +1

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  18. von chillma am 20.02.2013 (21:12 Uhr)

    Ich find den Beitrag gut. Ich war ja froh dass dieser bekloppte Gangnam Style endlich in der Versenkung verschwunden ist, aber nun kam auch noch der Quatsch. Kann nicht verstehen, warum die Masse sich daran begeistert und als lustig empfinde ich das auch nicht.

    Kann über den Quatsch net lachen, aber vermutlich sind bei einigen auch die Hirnzellen schon abgebrannt. Hoffentlich verschwindet das genauso schnell, wie es kam.

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  19. von Robert am 20.02.2013 (23:23 Uhr)

    @olaf kopp, du kennst RTL auch nur vom bashen oder? Spricht nichts gegen, ist ja wirklich der letzte Scheiß. Aber vermutlich arbeitest du den ganzen Tag und weißt gar nicht mehr, was da läuft. Ich finde es beleidigend den Menschen gegenüber, die sich kreativ tätig zeigen - oder einfach nur Unterhalten wollen mit RTL Niveau zu vergleichen. Total unangebracht. Vielleicht einfach mal die eigenen Humordrüsen untersuchen und wenn alles noch einwandfrei läuft, sich dem Humor widmen, den man mag und nicht so ungemein den Spießer raushängen zu lassen und Dinge beleidigen, die man einfach nicht versteht.


    @chillma, ja bei dir ist auch was abgebrannt, also chill ma.

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  20. von Robert am 20.02.2013 (23:25 Uhr)

    Witzig. Autor des Artikels: SEO-Mensch. Olaf, SEO Agentur. Bestätigt mal ruhig weiter das Klischee dieser Berufsgruppe ... :>

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  21. von olaf kopp am 20.02.2013 (23:42 Uhr)

    Hallo Robert,

    deine Meinung. Ist wahrgenommen ...

    Über Humor lässt sich streiten, deswegen auch dazu keine Diskussionen. Auch über das Thema, ob die Art und Weise der Videos besonders Kreativ sind. Dann frag mal Menschen aus dem künstlerischen und Grafik Bereich, ob sie das besonders kreativ finden. Aber wenn du schon so schlaumeierst und dich über mich informierst, dann informiere dich richtig. Wenn Du meine Vita betrachtest beschäftige ich mich auch schon seit 2005 mit dem Thema Social Media Marketing und habe genau über das hier behandelte Thema Viralität und Buzzmarketing 2006 meine Diplomarbeit geschrieben... Aber denk mal ruhig in Deinen Schubladen weiter und fühl Dich bestätigt.

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  22. von Robert am 21.02.2013 (00:09 Uhr)

    Ich bin Designer und Illustrator. Und kann dir als solcher sagen: es spielt überhaupt keine Rolle, dass ich das bin. Es geht hier einfach um Spaß. Klar, die meisten sind nicht so dolle, aber die Soldaten waren spitze und ein paar andere auch! Schönen Abend dir.

    Aber bei deinen Diplomthemen läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Viralität? Na dann hast du ja bestimmt DEN Trick in der Tasche, um mir morgen 'n Tipp zu geben wie ich übermorgen 10 Millionen klicks habe. Das klingt wie Diplomarbeit über Lottozahlen. Naja, weniger böse gemeint als es klingt. Kann Inhaltlich ja trotzdem Interessant sein. Aber wenn du dich in diesem Bereich so gut auskennst, ist das vielleicht irgendwann Betriebsblindheit, man weiß nie.. vermutlich hättest du diesen Trend nicht erkannt, bevor er nun aufkam :)

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  23. von cephei am 21.02.2013 (04:30 Uhr)

    Also mal um das klar zu stellen: Es geht hier um eine Kolumne.
    Eine Kolumne ist NUR die Meinung eines Autoren. Ob du diese Meinung teilst oder nicht kann dir ja eigentlich egal sein. Aber dass man einen Autoren beleidigen muss, aufgrund einer Kolumne, das ist doch echt niveaulos. In dem Beitrag geht es doch nur um eine persönliche Einstellung und nicht um Tatsachen, sonst würde man das doch nicht Kolumne nennen. Also bitte etwas Respekt. Sagt euch Meinungsfreiheit was?

    Was würdest du sagen, wenn einer deiner Kunden dich an deinem Arbeitsplatz beleidigt, weil ihm deine persönliche Einstellung nicht passt? Vor deinen Kollegen und deinem Chef?
    Mir ist das schon mal passiert, als ich noch nicht in der IT Branche tätig war. Da fand ein Kunde mein T-Shirt unangebracht (Das übrigens ein Produkt promotete, welches wir verkauften). Die Frage an meinen Chef war: Wie er nur so einen einstellen könne.
    1. Ist es das letze, wenn man die Meinung andere Leute nicht respektiert.
    2. Nutzt man die Situation aus, dass sich der Beschuldigte nicht wehren kann, da Arbeitsplatz und Kunde ist König (was übrigens nicht stimmt)

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  24. von chillma am 21.02.2013 (04:47 Uhr)

    @Robert: Für mich hast du den Vogel abgeschossen, als du oben anfingst RTL gewissermaßen zu verteidigen. Für mich, ebenfalls Designer, haben die Videos aber nichts mit Kreativität zu tun. Das ist sinnloses rumgehopse in Kostümen. Was ist daran bitte kreativ? Selbst der Song ist überall der Gleiche. Es geht nur darum, dass das eigene Video möglichst eine andere Situation zeigt und am Besten noch so viele Menschen wie möglich. Hat für mich einfach nix mit Kreativität zu tun und künstlerisch wertvoll ist das schon gar nicht.

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  25. von Jan am 21.02.2013 (09:35 Uhr)

    Kann mir jemand erklären, was an den Harlem Shake Video witzig oder besonders ist?
    Typen in Zentais? Fickbewegungen? Musik?

    Ich kann da leider nix für mich entdecken, egal wie oft ich es gucke, empfinde ich keine Emotion.

    Oder einfach nur so ein Geschmacksding wie Cola oder Pepsi?

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  26. von Jan am 21.02.2013 (09:41 Uhr)

    Achso, anscheinend geht es bei diesem Video ums Ausrasten! Naja, gut. Das erlebe ich hier täglich. Da muss ich mir nicht fremden Menschen für angucken :)

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  27. von Meister Urgestein am 21.02.2013 (09:44 Uhr)

    Ich finde es auch erschreckend was zurzeit los ist.Allgemein ist Musik total emotionslos und unmelodisch geworden.Alle hören nurnoch Dubstep oder House und gehen sich im Club zudröhnen.Ich frage mich wie lange das gut geht.Hoffentlich wird die nächste Generation wieder schlauer viel tiefer kann man ja auch nicht mehr sinken.

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  28. von olaf kopp am 21.02.2013 (10:17 Uhr)

    Das mit der Musik ist nochmal ein anderes Thema :-)

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  29. von Meister Urgestein am 21.02.2013 (10:33 Uhr)

    Es ist ein anderes Thema, hat aber dennoch auch irgendwo einen Zusammenhang dazu (;
    Lieder wie Gangnam Style oder auch Harlem Shake zeigen klischeemässig den derzeitigen Musikgeschmack und Lifestyle der Leute.

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  30. von Michael Seiler-Gerstmann am 21.02.2013 (11:02 Uhr)

    Tolle Kolumne, hatte vorgestern erst eine Diskussion mit einer Kollegin zu dem Thema,

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  31. von Robert am 21.02.2013 (11:23 Uhr)

    @chillma, ich habe das gegenteil getan. Mein Gott, ist doch nicht so schwer zu verstehen. Nochmal: RTL ist Dreck.

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  32. von Sven am 21.02.2013 (16:35 Uhr)

    Hier wird sich über den H Style mega aufgeregt bla bla.
    Ich frage mich wieso t3n dann noch mal einen viralen Schub abgibt?

    Schade das hier der einstige Anspruch und wirklich hilfreiche Themen auf t3n immer mehr zu einem umgeschriebenen heise, spiegel und golem Bild-Style Mischmasch geworden ist.

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  33. von Günter am 22.02.2013 (09:48 Uhr)

    Meine persönliche Meinung, die keiner teilen muss:

    Völlig unnötiger Artikel, der auf t3n nichts zu suchen hat.

    => Wem die Videos gefallen, der soll sie anschauen.
    => Wem die Videos nicht gefallen, der soll es bleiben lassen. Zwingt ihn doch keiner.

    Stichwort Medienkompetenz: Das Web mit den zur Verfügung stehenden Tools ist so weit entwickelt, dass jeder für sich entscheiden kann.

    Die (langatmige) Meinung von Olaf interessiert mich nicht.

    Mist, eigentlich hätte ich ja bereits auf der ersten Seite entscheiden können, nicht weiterzulesen. Und keinen Kommentar schreiben, weil's doch egal ist. Keiner kuckt Dschungelcamp und doch kann jeder was dazu beitragen. Doch nicht so einfach.

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