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Megaupload 2.0: Kim Dotcom kündigt „Mega“-Netzwerk an, erhält Mio zurück

Megaupload 2.0: Kim Dotcom kündigt „Mega“-Netzwerk an, erhält Mio zurück

Megaupload-Gründer Kim „Dotcom“ Schmitz kann es nicht lassen. Via hat der Internet-Millionär, gegen den in den USA wegen massiver Urheberrechtsverstöße ermittelt wird, angekündigt, er wolle ein „massives globales Netzwerk“ aufbauen und lade Filehoster außerhalb der USA zur Teilnahme ein. Das neue Netzwerk hört auf den Namen „Mega“.

Megaupload 2.0: Kim Dotcom kündigt „Mega“-Netzwerk an, erhält Mio zurück

„Mega“-Netzwerk: Leistungsstarke API

Kim „Dotcom“ Schmitz twittert wie gewohnt sehr selbstbewusst und lädt Entwickler zum Mitmachen bei „Mega“ ein.

Die „Mega“-API und die Tools des geplanten Netzwerks sollen die Welt verändern, so Kim Dotcom gewohnt lautstark. Entwickler von File-Managern, E-Mail- und Fax-Tools sowie VoIP- und Video-Apps werden aufgerufen, sich unter twitter@kim.com zu melden. Sie sollen dann einen früheren Zugang zur „Mega“-API erhalten, heißt es in einem der Tweets. Offenbar setzt Kim Dotcom bei seinem „Mega“-Netzwerk auf mehr Privatsphäre: „Das neue wird eine One-Click-Verschlüsselung aller Datentransfers bieten – schnell, einfach zu nutzen und kostenlos.”

Kim "Dotcom" Schmitz: Vorschau auf MegaBox

Erst Ende Juni hatte Kim Dotcom angekündigt, mit seinem Projekt MegaBox im Musik-Streaming-Business Fuß fassen zu wollen und per Twitter einen Sneak-Peek für seinen Service MegaBox – eine Art Cloud-Service für Musik – veröffentlicht.

Auch in Sachen Urheberrechtsprozess hat derzeit allen Grund zur Freude. Ein Gericht im neuseeländischen Auckland, wo sich der Megaupload-Gründer derzeit aufhält, hat ihm einen Teil seines konfiszierten Vermögens zugesprochen. Insgesamt habe die zuständige Richterin umgerechnet knapp 3,9 Millionen Euro freigegeben und den Verkauf konfiszierter Autos genehmigt, wie der New Zealand Herald berichtet. Mit dem Geld soll Kim Dotcom seine Lebensunterhalts- und die Anwaltskosten bezahlen können.

Megaupload-Prozess: Anhörung im März

Megaupload-Gründer Kim „Dotcom“ Schmitz war im Januar auf dem Anwesen seiner Familie festgenommen und seine Vermögenswerte beschlagnahmt worden. Die File-Sharing-Website war im Zuge der Aktion vom Netz genommen worden. Der Schaden, der Urheberrechtsinhabern durch Megaupload.com entstanden ist, soll sich auf eine halbe Milliarde US-Dollar belaufen. Kim Dotcom drohen in den USA bis zu 20 Jahre Haft. Die erste Anhörung ist für März 2013 geplant. Im Juli hatte Kim Dotcom angekündigt, sich einem Prozess in den USA stellen zu wollen.

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2 Antworten
  1. von Benny Lava am 29.08.2012 (15:40 Uhr)

    Kim Schmitz ist der Steve Jobs der 2010er. Man kann sagen was man will, aber zieht riesige Projekte einfach mal so durch und läßt sich von irgendwelchen Staatsanwälten nicht beeindrucken. In dem Punkt ist er ein großes Vorbild für mich.

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  2. von Nauglamir am 31.08.2012 (08:33 Uhr)

    Auf der einen Seite hat er Pioniergeist, auf der anderen ein guter Geschäftsmann auch wenn man dafür das Gesetz biegen muss, was der Punkt ist der mich etwas stört. Wobei da auch die Politik und Wirtschaft selber schuld daran sind.

    Schön ist das er auch immer den Großen in den Napf spuckt und nie dem kleinen User, was ich ihm auch wieder guthalte.

    Auf alle Fälle gehört er in die Kategorie Zuckerberg, Assange...

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