„Mega“-Netzwerk: Leistungsstarke API
Die „Mega“-API und die Tools des geplanten Netzwerks sollen die Welt verändern, so Kim Dotcom gewohnt lautstark. Entwickler von File-Managern, E-Mail- und Fax-Tools sowie VoIP- und Video-Apps werden aufgerufen, sich unter twitter@kim.com zu melden. Sie sollen dann einen früheren Zugang zur „Mega“-API erhalten, heißt es in einem der Tweets. Offenbar setzt Kim Dotcom bei seinem „Mega“-Netzwerk auf mehr Privatsphäre: „Das neue Mega wird eine One-Click-Verschlüsselung aller Datentransfers bieten – schnell, einfach zu nutzen und kostenlos.”
Erst Ende Juni hatte Kim Dotcom angekündigt, mit seinem Projekt MegaBox im Musik-Streaming-Business Fuß fassen zu wollen und per Twitter einen Sneak-Peek für seinen Service MegaBox – eine Art Cloud-Service für Musik – veröffentlicht.
Auch in Sachen Urheberrechtsprozess hat Kim Schmitz derzeit allen Grund zur Freude. Ein Gericht im neuseeländischen Auckland, wo sich der Megaupload-Gründer derzeit aufhält, hat ihm einen Teil seines konfiszierten Vermögens zugesprochen. Insgesamt habe die zuständige Richterin umgerechnet knapp 3,9 Millionen Euro freigegeben und den Verkauf konfiszierter Autos genehmigt, wie der New Zealand Herald berichtet. Mit dem Geld soll Kim Dotcom seine Lebensunterhalts- und die Anwaltskosten bezahlen können.
Megaupload-Prozess: Anhörung im März
Megaupload-Gründer Kim „Dotcom“ Schmitz war im Januar auf dem Anwesen seiner Familie festgenommen und seine Vermögenswerte beschlagnahmt worden. Die File-Sharing-Website war im Zuge der Aktion vom Netz genommen worden. Der Schaden, der Urheberrechtsinhabern durch Megaupload.com entstanden ist, soll sich auf eine halbe Milliarde US-Dollar belaufen. Kim Dotcom drohen in den USA bis zu 20 Jahre Haft. Die erste Anhörung ist für März 2013 geplant. Im Juli hatte Kim Dotcom angekündigt, sich einem Prozess in den USA stellen zu wollen.
Weiterführende Links:
- Kim Dotcom ruft Entwickler zur Teilnahme an Mega auf - Tweet
- Dotcom secures $6m for lawyers, living costs - New Zealand Herald
- MegaUpload-Gründer Kim Schmitz plant Comeback mit Musikstreaming - t3n-News
- Megaupload down, Kim „Kimble“ Schmitz verhaftet, Anonymous als Racheengel - t3n-News









von Ludwig König via facebook 29.08.2012 (14:28Uhr) 1.
ich weiß ehrlich nicht, was ich dazu noch sagen soll... kim ist ja nun seit jahren bereits auf der dunklen seite der macht. viele andere arbeiten hart und noch härter für ihren erfolg, aber realisieren ihre projekte legal! und kim d. setzt jedes mal auf die illegalität, zeiht dabei millionen von euronen an land (auf sein konto) und kommt damit auch noch durch. und auch neue projekte, mögen diese noch so toll publiziert werden, sind doch höchstwahrscheinlich wieder nur schein statt sein...
[zumal ich kim vor jahren persönlich kennengelernt habe und seine art und weise der geschäftsführung "kenne", aber nicht begrüßen!]
von Benny Lava 29.08.2012 (15:40Uhr) 2.
Kim Schmitz ist der Steve Jobs der 2010er. Man kann sagen was man will, aber zieht riesige Projekte einfach mal so durch und läßt sich von irgendwelchen Staatsanwälten nicht beeindrucken. In dem Punkt ist er ein großes Vorbild für mich.
von Nauglamir 31.08.2012 (08:33Uhr) 3.
Auf der einen Seite hat er Pioniergeist, auf der anderen ein guter Geschäftsmann auch wenn man dafür das Gesetz biegen muss, was der Punkt ist der mich etwas stört. Wobei da auch die Politik und Wirtschaft selber schuld daran sind.
Schön ist das er auch immer den Großen in den Napf spuckt und nie dem kleinen User, was ich ihm auch wieder guthalte.
Auf alle Fälle gehört er in die Kategorie Zuckerberg, Assange...
von Kim Schmitz: Megaupload-Nachfolger „Me… 24.09.2012 (12:00Uhr) 4.
[...] überraschte „Kimble“ dann mit einer unerwarteten Ankündigung: Über Twitter verkündete er, ein neues „massives globales Netzwerk“ sei in Planung, das unter dem Namen „Mega“ laufen [...]