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Modulare Mehrfachsteckdose: Das steckt hinter dem Kickstarter-Projekt aus München

    Modulare Mehrfachsteckdose: Das steckt hinter dem Kickstarter-Projekt aus München

Youmo. (Bild: Kickstarter/Good Gadgets)

Drei Entwickler aus München wollen die Steckdose neu erfinden. Die modulare Mehrfachsteckdose Youmo soll mehrere Steckplätze für Strom, aber auch USB- oder Netzwerkanschlüsse sowie drahtloses Laden und Licht bieten. Die Tech-Community ist begeistert.

Youmo: Modulare Mehrfachsteckdose mit smarten Funktionen

Bisher ist ein Ein- und Ausschalter oft schon das Höchste der Gefühle bei einer Mehrfachsteckdose. Das soll sich jetzt ändern. Drei Münchener Entwickler haben mit Youmo eine smarte modulare Steckdosenleiste vorgestellt, die mehr kann als nur Strom zu liefern. Neben Steckdosen für EU- und US-Stecker sowie Anschlüssen für USB und Powerline soll die intelligente Mehrfachsteckdose auch als Licht, Lautsprecher sowie Modul für kabelloses Laden fungieren. Zudem verwandelt sie sich dank Sensoren und einem Smart-Modul auch in ein Teil des Internets der Dinge. Eine App für die Kommunikation ist ebenfalls Teil des Gesamtpakets.

Module für die smarte Youmo-Mehrfachsteckdose. (Bild: Kickstarter/Good Gadgets)
Module für die smarte Youmo-Mehrfachsteckdose. (Bild: Kickstarter/Good Gadgets)

An ein Basismodul sollen die verschiedenen Module ganz nach belieben einfach hintereinander angesteckt werden können. Damit sollen sich etwa Smartphones und Tablets per USB oder gleich kabellos per Induktion laden lassen können. Für Internet sorgt ein eingebauter Powerline-Adapter. Die Mehrfachsteckdose Youmo soll sogar Licht ausstrahlen und als Musikabspielstation dienen können.

Damit aber nicht genug: Auch smarte Funktionen sollen der intelligenten Steckdosenleiste über entsprechende Module und eine eigens entwickelte App verliehen werden. So soll die Steckdose auf dem Schreibtisch etwa erkennen können, ob der Nutzer beim Weggehen vergessen hat, das Licht auszuschalten. Dieser wird dann per Smartphone von Youmo darüber informiert und kann das Ausschalten in Auftrag geben.

Mehrfachsteckdose Youmo: Modulideen willkommen

Die hinter dem smarten Gerät stehenden Entwickler von Good Gadgets wollen übrigens nicht nur auf ihren eigenen Ideen-Fundus zur Entwicklung weiterer Module zurückgreifen. Youmo soll vielmehr als eine Art offene Plattform fungieren, Entwickler sind eingeladen, sich zu beteiligen. Potenzielle Nutzer sollen ihre Ideen und Wünsche für weitere clevere Module einreichen können.

(Bild: Kickstarter/Good Gadgets)

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Das Finanzierungsziel in Höhe von 50.000 Euro auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat Youmo schon erreicht. Derzeit stehen knapp 110.000 Euro auf der Spendenuhr. Für einen Betrag ab 39 Euro können Interessenten derzeit eine der intelligenten Steckdosenleisten plus ab zwei Module vorbestellen. Je mehr Module, desto mehr kostet es. Hinzu kommen noch zehn Euro Versandkosten bei einem Versand innerhalb Deutschlands. Bis zur Auslieferung der modularen Mehrfachsteckdose im Februar 2017 müssen sich Vorbesteller aber noch etwas gedulden.

via www.kickstarter.com

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3 Reaktionen
Yolo
Yolo

Warum muss heutzutage eigentlich jedes Stück (überflüssiger) Technik "smart" sein?
Und warum steht über dem Artikel nicht "Werbung"?

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Karsten
Karsten

Kann mir irgendjemand noch mal denn Sinn dieses "Gadgets" erklären? Ich habe den Artikel jetzt zweimal gelesen und verstehen einfach den Vorteil der Geräte nicht? Warum muss man einen neuen Adapter erfinden, wenn doch die ganzen Funktionalitäten problemlos mit dem herkömmlichen Standard funktionieren???

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Mario H.

Bin ich der Einzige, der den Mehrwert dieses "smarten" Systems nicht sieht?
Powerline - ist das nicht schon lange tot? Heute hat doch jeder WLAN.
IoT-Licht vergessen-Funktion: wenn ich daran denke, wieviel eine LED so braucht, kann ich wahrscheinlich wochenlang das Licht brennen lassen bevor sich dieses Gadget rentiert.
USB-Ports an der Steckdose haben inzwischen auch einige Mehrfachdosen, wobei ich den Adapter besser finde, den kann ich bei Bedarf da nutzen, wo ich ihn gerade brauche.
Dann kann es noch Musik abspielen, genau wie mein Smartphone, Notebook, MP3-Player, Radio, Fernseher, Tablet.
Vielleicht bin ich zu unhip oder konservativ oder einfach nicht Zielgruppe, aber mir scheint das System keine Vorteile vor bestehenden Geräten zu haben, eher nur Nachteile.

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