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Mentor: Neue Anti-To-Do-App soll Motivationsschub auslösen

Mentor: Neue Anti-To-Do-App soll Motivationsschub auslösen

Das Berliner Mentor bietet mit seiner gleichnamigen einen Social-Media-Motivationstrainer für die Hosentasche an. Mentor ist eine App, die dich durch die Motivation deiner Freunde dazu bringen soll deine persönlichen Ziele zu erreichen.

Mentor: Neue Anti-To-Do-App soll Motivationsschub auslösen

Irgendwie kennen wir das doch alle: Eigentlich sollte man sich längst mal wieder aufrappeln und das nächste Fitnessstudio aufsuchen. Und außerdem bei der Gelegenheit gleich die Ernährung umstellen, weniger Fett, weniger Kohlenhydrate. Irgendwann, irgendwann, nur nicht heute: Heute müsste man mal wieder den Speicher ausräumen. Nur noch kurz relaxen, dann geht es los. Wer meinem Leidensweg bis hierhin folgen konnte, ist vielleicht auch schon reif für den persönlichen Motivationstrainer. Oder besser gleich für eine ganze Sammlung von Motivationstrainern: Den eigenen Freundeskreis. Das jedenfalls hat sich das Berliner Startup Mentor gedacht und eine App entwickelt die notorischen Auf-Morgen-Verschiebern wie mir auf die Sprünge helfen soll. Wir haben die App flugs installiert und bieten euch einen kurzen Blick auf die Funktionsweise von Mentor.

Mentor - Die Motivationsapp(Screenshot: Mentor)
Mentor - Die Motivationsapp (Screenshot: Mentor)

Mentor: So will die App motivieren

Der motivationsbedürftige Nutzer sucht sich etwas aus, das erledigt werden soll und  tut dies mit einem Post seinen Freunden bei Mentor kund. Diese können die geplante Aufgabe dann kommentieren und die potentielle Schlafmütze an die eigenen Ziele erinnern. Sobald die Tätigkeit vollzogen ist, kann man das wieder dem Netzwerk mitteilen und sich Motivation für die nächste Aufgabe abholen. Mentor ist gestalterisch an bekannte soziale Netzwerke angelehnt: Ein News-Stream, es gibt die von „Follower“, überhaupt lässt sich ein kleiner Vergleich mit Twitter wagen, denn die App arbeitet nicht mit geschlossenen Benutzergruppen: Der Dienst ähnelt eher einer Micro-Blogging-Plattform - die Posts sind von allen „Mentoren“ lesbar. Über Privatsphäre braucht man sich keine Gedanken machen: Es gibt schlichtweg keine. Schade eigentlich, denn ich persönlich mag nicht jede motivationsbedürftige Tätigkeit in die Öffentlichkeit hinausposaunen.

So sieht die Mentor-App aus (Screenshots: Mentor)
So sieht die Mentor-App aus (Screenshots: Mentor)

Mentor jetzt im AppStore verfügbar

[Update 24.05.2013: Bislang gab es Mentor nur in einer Beta-Version, seit dem heutigen Freitag aber ist die Anti-To-Do-App offiziell und kostenlos in Apples AppStore verfügbar. Mehr als 1.000 Tester aus über 22 Ländern haben nach Angaben der Entwickler in den vergangenen Monaten bei der Verbesserung der App geholfen, jetzt wird sich zeigen, ob sich der Aufwand gelohnt hat. Und was meint ihr? Helfen euch solche Apps wie Mentor wirklich dabei, eure Ziele zu erreichen? Und für wie gelungen haltet ihr das Konzept von Mentor?]

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Eine Antwort
  1. von Dirk am 24.05.2013 (13:50 Uhr)

    OT: Beim Betrachten des Bildes sah ich, dass es fast wie mein iPhone aussieht, aber irgendwie viel zu kurz ist. Früher, als ich im September den 5er bekam, dachte ich zuerst, das iPhone sieht viel zu lang aus.
    Schon witzig, dass man sich an das neue Formate so gewöhnt, so dass das vorher sehr viele Jahre gewohnte Format nun plötzlich ungewöhnlich erscheint. :)

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