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Startups

Ihr wollt mehr Online-Mentions? Probiert es mit diesem Tipp von Buffer

    Ihr wollt mehr Online-Mentions? Probiert es mit diesem Tipp von Buffer

Einfach mal „Danke“ sagen. (Foto: Shutterstock)

Gerade für Startups ist es wichtig, online ins Gespräch zu kommen. Wer nicht das nötige Kleingeld für eine groß angelegte Marketing-Kampagne hat, sollte sich auf die nahe liegenden Fürsprecher konzentrieren: Die eigenen Kunden.

Je mehr Menschen über ein Startup reden, desto besser. In der Regel erfordert das viel PR und Marketing, und nicht immer ist dabei eindeutig, ob sich die Anstrengungen wirklich auszahlen. Aber es geht auch anders. Immerhin gibt es da eine Gruppe von Leuten, die das Startup schon kennen und es mögen: die ersten Kunden. Wer es schafft, sie zu aktiven Fürsprechern zu machen, bekommt Rezensionen oder Erwähnungen – sprich: Online-Buzz – fast von allein.

Buffer: 40-60 Dankeschön-Päckchen pro Woche

Das Startup Buffer hat sich dieses Prinzip zu Herzen genommen und geht mit seinen Bemühungen weit über den normalen Kundenservice hinaus. Getreu dem Motto „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ sendet es jede Woche zwischen 40 und 60 Grußkarten und Präsente per Post an ausgewählte Kunden – im vergangenen Jahr waren es mehr als 1.200 Päckchen, die sich vom Hauptquartier des Startups in San Francisco aus auf den Weg machten.

„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.“

Wichtig dabei: Die Karten sind von Hand geschrieben und die Geschenke werden so individuell wie möglich ausgewählt. Die eigens als „Community Champion“ eingestellte Nicole Miller verbringt laut eigenen Angaben etwa 50-60 Prozent ihrer Arbeitszeit damit, solche Dankeschön-Päckchen, bestehend aus Stickern, Tassen, Moleskines oder T-Shirts der Firma und weiteren kleinen Aufmerksamkeiten, zusammen zu stellen.

Individuelle Präsente dank Social Media

Bei Kunden, die aus bestimmten Gründen den Support in Anspruch genommen haben, fallen einem sicherlich schnell die passenden Worte oder ein kleines Goodie zur „Entschädigung“ ein. Vielleicht trifft auch eine der Ideen aus unserer Auswahl an Business-Präsenten ins Schwarze.

Buffer lässt sich bei der Auswahl der Geschenke außerdem von den öffentlichen Social-Media-Profilen seiner Kunden inspirieren: So erhielt ein Vater verschiedene Reise-Spiele für seine Kinder und eine Hundebesitzerin bekam ein Päckchen mit Leckerlis, adressiert an ihren Mischling, mit der Bitte, nett zu seiner Besitzerin zu sein und ihr die enthaltenen Buffer-Sticker weiter zu geben. Ein voller Erfolg:

Auch Growth-Hacker Noah Kagan, der mit seinem Team bei AppSumo verschiedene Marketing-Tools entwickelt hat, überrascht seine Geschäftspartner hin und wieder mit einer kleinen Aufmerksamkeit, etwa mit einem Päckchen Kekse. „Eine willkürliche, einfache Geste, die mir als loyalem Kunden unglaublich viel bedeutet hat,“ beschreibt sein Geschäftspartner Danny Boice die Maßnahme.

Buffer lässt sich den Online-Buzz einiges kosten

Klar, solche Goodies und der Paketversand können ins Geld gehen. Wer die Kosten, die Nicole Miller in ihrem Blogpost bei Buffer für Karten, Präsente und Porto auflistet, addiert, merkt schnell, dass Buffer sich seine Dankeschön-Strategie einiges kosten lässt.

„Für Unternehmen jeder Größe und mit jedem Budget machbar.“

Trotzdem ist sich Miller sicher, dass das Vorgehen „für Unternehmen jeder Größe und mit jedem Budget“ machbar ist: „In vielen Fällen sind unsere Community-Mitglieder glücklicher über die handgeschriebene Karte als über die Sticker oder die T-Shirts.“ Es geht also nicht um den monetären Wert, sondern um den Gedanken dahinter.

Wer die Danke-Strategie perfektionieren will, kann sie etwa auf Zulieferer und sonstige Geschäftspartner ausdehnen. Buffer geht zudem nicht ganz willkürlich bei der Auswahl seiner Präsent-Empfänger vor: Nicht selten sind es gerade Influencer, die über eine gewisse eigene Reichweite verfügen, die von dem Startup bedacht werden – umso größere Kreise zieht dann natürlich auch deren Empfehlung.

Beim „Dankeschön“ geht es nicht um die Gegenleistung!

Einfach mal „Danke“ sagen: Das Startup Buffer generiert auf diese Weise zahlreiche Online-Mentions. (Foto: Shutterstock)
Einfach mal „Danke“ sagen: Das Startup Buffer generiert auf diese Weise zahlreiche Online-Mentions. (Foto: Shutterstock)

Eins sollte Gründern aber klar sein: Beim Aussenden von Aufmerksamkeiten sollten die Kunden nicht explizit zu einem bestimmten Handeln aufgerufen werden – wer per Post ein paar Sticker bekommt, mit dem Hinweis, jetzt doch bitte auch darüber zu twittern, reagiert möglicherweise nicht so erfreut. In erster Linie geht es darum, den bestehenden Unterstützern des Startups den Dank auszusprechen – und so das Gefühl einer eingeschworenen Community, das gerade im Startup-Marketing große Kraft entfalten kann, zu stärken. Je mehr dieses „Danke“ von Herzen kommt und ohne Hintergedanken ausgesprochen wird, desto positiver werden die Reaktionen sein, die zurück kommen.

Ihr sucht nach weiteren cleveren Marketing-Strategien für Startups? In unserem Artikel Startup-Marketing für kleines Geld: 8 hilfreiche Strategien und Best Practices werdet ihr bestimmt fündig!

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via thenextweb.com

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