Es gibt sie reichlich und es werden immer mehr: Twitter-Clients für Mac OS X. Neben den Adobe-AIR-basierten Platzhirschen Tweetdeck und Twhirl kommen nun auch immer mehr native Anwendungen für Mac OS X auf den umkämpften Markt. Holger Vogt hat sich hier einmal umgeschaut und auf seinem Blog 12 kostenlose Clients für Mac OS X verglichen. Seine Auswahlkriterien waren dabei eine integrierte Twitter-Suche, Link-Shortener, integrierter Bilder-Upload, die Verwaltung von mehreren Accounts und die Möglichkeit der Gruppenbildung.
An der Spitze des Zwölfer-Feldes sieht Vogt den gerade erst frisch ins Rennen gegangenen Tweetie. Dieser Client erfülle die Auswahlkriterien beinahe vollständig und komme mit einem überzeugenden Interface, das Maßstäbe setzen dürfte. Fehlende Gruppen und Spalten, sowie Werbeeinblendungen bei der kostenlosen Variante stören ihn nur geringfügig.
Überzeugen konnte auch der Client Lounge, der ebenfalls ein gelungenes Interface mitbringt und als Besonderheit Twitpics als Thumbnail darstellt. iPhone-User sind mit Lounge auch gut beraten, da es eine entsprechende iPhone-App gibt und sie sich somit auf eine Anwendung konzentrieren können.
Den größten Funktionsumfang im Feld der nativen Twitter-Clients für Mac OS X besitzt Nambu, den wir hier bereits ausführlicher beschrieben hatten. Die restlichen Clients haben zwar weniger Funktionen, aber könnten für bestimmte Einsatzzwecke interessant sein.
Wer sich selbst an der Programmierung eines Clients versuchen möchte, findet in den Open-Source-Clients Canary, NatsuLion und Tototl vielleicht eine geeignete Vorlage.
Screenshot-Galerie der Twitter-Clients:





























