von , 01.03.2010

Microblogging: Twitter will sein Web-Interface (endlich) deutlich verbessern

Mit einigen vielsagenden Tweets hat der Entwickler Alex Payne, der bei Twitter an der API arbeitet, für Spekulationen in Bezug auf neue Funktionen für das Web-Interface von Twitter gesorgt. „Wenn ihr einige dieser raffinierten Features hättet, die wir als Twitter-Mitarbeiter schon haben, ihr würdet keinen Desktop-Client mehr nutzen wollen“, schrieb er am Wochenende. Dazu kam dann noch der Hinweis, dass es bald soweit sein wird.

Auch wenn damit überhaupt nicht klar ist, welcher Art die Neuerungen sein werden, sorgte dieser Tweet, der mittlerweile nicht mehr zu finden ist, für Aufsehen. Wohl um Befürchtungen der Client-Entwickler entgegen zu treten, beeilte sich Payne mit der Klarstellung, dass sämtliche Funktionen in der besagten Web-Interface-Beta auch über die Twitter-API möglich sind und somit praktisch auch den Weg in die vielen Desktop-Clients finden könnte.

Twitter AlexPayne tweet
Der Anlass der Spekulationen (Quelle: TechCrunch)

Was auch immer .com an Funktionen bekommen wird, sie werden wohl auf der frei zugänglichen beruhen und damit nicht auf das Web-Interface beschränkt bleiben. Interessant ist das Ganze aber schon deshalb, weil Twitter in der Vergangenheit, was die Entwicklung neuer Funktionen angeht, klar das Nachsehen hatte und sich beispielsweise bei der Listenfunktion und dem Retweetfeature bei der Innovationskraft der Clients bediente. Das will man scheinbar nun umdrehen und wohl auch wieder mehr Nutzer für das eigene Web-Interface begeistern.

Bildnachweis für die Newsübersicht: Alex Payne von Robert Scoble. Lizenz: CC BY.

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2 Antworten

  1. von INblau24 02.03.2010 (14:19Uhr) 1.

    Einige neue Funktionen würden dem Twitter-Interface wirklich mal gut tun...bin gespannt, was da kommt!

  2. von blogsash 04.03.2010 (03:46Uhr) 2.

    Hallo,
    da frage ich mich, was den Nutzen eines TwitterClients wie TweetDeck bzw. Seesmic Desktop erübrigen soll? Man kann es sich einfach schwer vorstellen, was es sein könnte. Jedoch um es wirklich zu realisieren, muss man in das Web-Interface Shortener-Funktionen für Links und Sharing-Funktionen für Bilder einbauen.

    Ein Twitter-Client hat momentan viel mehr unter der Haube und bietet genau das, was die Power-Twitterer brauchen, nämlich den vollen Überblick auf der ersten Blick, ohne hin und her zu klicken. Dann sage ich mal abwarten und sich von den kommenden Optionen womöglich überraschen lassen ;-).

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