Auch wenn damit überhaupt nicht klar ist, welcher Art die Neuerungen sein werden, sorgte dieser Tweet, der mittlerweile nicht mehr zu finden ist, für Aufsehen. Wohl um Befürchtungen der Client-Entwickler entgegen zu treten, beeilte sich Payne mit der Klarstellung, dass sämtliche Funktionen in der besagten Web-Interface-Beta auch über die Twitter-API möglich sind und somit praktisch auch den Weg in die vielen Desktop-Clients finden könnte.
Was auch immer twitter.com an Funktionen bekommen wird, sie werden wohl auf der frei zugänglichen API beruhen und damit nicht auf das Web-Interface beschränkt bleiben. Interessant ist das Ganze aber schon deshalb, weil Twitter in der Vergangenheit, was die Entwicklung neuer Funktionen angeht, klar das Nachsehen hatte und sich beispielsweise bei der Listenfunktion und dem Retweetfeature bei der Innovationskraft der Clients bediente. Das will man scheinbar nun umdrehen und wohl auch wieder mehr Nutzer für das eigene Web-Interface begeistern.
Bildnachweis für die Newsübersicht: Alex Payne von Robert Scoble. Lizenz: CC BY.







2 Antworten
von INblau24 02.03.2010 (14:19Uhr) 1.
Einige neue Funktionen würden dem Twitter-Interface wirklich mal gut tun...bin gespannt, was da kommt!
von blogsash 04.03.2010 (03:46Uhr) 2.
Hallo,
da frage ich mich, was den Nutzen eines TwitterClients wie TweetDeck bzw. Seesmic Desktop erübrigen soll? Man kann es sich einfach schwer vorstellen, was es sein könnte. Jedoch um es wirklich zu realisieren, muss man in das Web-Interface Shortener-Funktionen für Links und Sharing-Funktionen für Bilder einbauen.
Ein Twitter-Client hat momentan viel mehr unter der Haube und bietet genau das, was die Power-Twitterer brauchen, nämlich den vollen Überblick auf der ersten Blick, ohne hin und her zu klicken. Dann sage ich mal abwarten und sich von den kommenden Optionen womöglich überraschen lassen ;-).