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Rettungsaktion? Microsoft soll Einstieg bei Yahoo planen

Rettungsaktion? Microsoft soll Einstieg bei Yahoo planen

prüft offenbar einen Einstieg beim kriselnden Internetunternehmen . Derweil gibt Yahoo möglichen Kaufinteressenten noch zwei Wochen Zeit für konkrete Angebote.

Yahoo im Abwärtsstrudel

Um Yahoo steht es nicht gut. Anfang Februar hat der angeschlagene Internet-Pionier angekündigt, 15 Prozent seiner Mitarbeiter zu entlassen und damit 400 Millionen US-Dollar einzusparen. Außerdem hat sich Yahoo quasi selbst zum Verkauf gestellt. Mittlerweile sollen rund 40 Unternehmen Interesse signalisiert haben. Auch Microsoft soll einen Einstieg prüfen.

Yahoo-CEO Marissa Mayer will Übernahme beschleunigen. (Foto: Yahoo)
Yahoo-CEO Marissa Mayer will Übernahme beschleunigen. (Foto: Yahoo)

Unbestätigten Insider-Berichten nach beraten derzeit an Yahoo interessierte Finanzinvestoren mit führenden Microsoft-Managern über einen Beitrag zur Finanzierung eines möglichen Kaufs. Für Microsoft ist es von großem Interesse, dass es mit Yahoo nicht weiter bergab geht. Schließlich sollen die seit längerer Zeit bestehenden Vereinbarungen in den Bereichen Suchmaschinen und Werbung erhalten bleiben.

Yahoo: Ultimatum für potenzielle Bieter

Zu den Interessenten an Yahoo sollen der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge die Finanzinvestoren Bain Capital, KKR und TPG Capital zählen. Darüber hinaus hätten aber auch die US-Kommunikationsriesen Verizon, Comcast und AT&T Interesse an einer Übernahme von Yahoo. Als Kronjuwel gilt der milliardenschwere Anteil Yahoos an dem chinesischen E-Commerce-Konzern und Amazon-Rivalen Alibaba, um den auch heftiger Streit zwischen der Yahoo-Führungsriege und führenden Anteilseignern entbrannt ist.

Yahoo hat derweil Kaufinteressenten ein Ultimatum für das Einreichen von ernst gemeinten Angeboten gestellt. Bis zum 11. April 2016 sollen diese mitteilen, was genau sie erwerben und welchen Preis sie dafür zahlen wollen, wie das Wall Street Journal berichtet. Entsprechende Briefe seien an mögliche Bieter verschickt worden. Einige potenzielle Käufer sollen lediglich an dem Werbegeschäft Yahoos interessiert sein, andere wollen auch den Alibaba-Anteil übernehmen.

via www.manager-magazin.de

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Eine Antwort
  1. von Struppi am 01.04.2016 (12:24 Uhr)

    Hat das evtl. damit zu tun, dass ein Minderheitsaktionär einen aufstand plant?

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