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Software & Infrastruktur

Microsoft Messenger: Skype löst ausgedienten Nachrichtendienst ab

    Microsoft Messenger: Skype löst ausgedienten Nachrichtendienst ab
Das Ende des Microsoft Messenger wurde den Nutzern per Mail mitgeteilt.

Das Ende des Microsoft Messenger ist schon lange beschlossene Sache. Per Massenmailing wurden jetzt auch alle Nutzer informiert. Darin heißt es, alle Messenger-Accounts werden am 15. März zu Skype migriert. Der ausgediente Nachrichtendienst wird anschließend geschlossen.

Im Laufe des gestrigen Dienstag mailte Microsoft den mehr als 100 Millionen Messenger-Nutzern und verkündete mit dem Ende des Nachrichtendienstes einen reibungslosen Wechsel zu Skype. Die VoIP-Software wurde im Mai 2011 für 8,5 Milliarden US-Dollar von Microsoft übernommen und läuft seitdem trotz ähnlicher Funktionen parallel zum hauseigenen Messenger.

In China bleibt der Microsoft Messenger erhalten

Der Mail zufolge schließt Microsoft den Messenger am 15. März. An diesem Tag werden alle Accounts inklusive ihrer Daten und Kontakte zu Skype transferiert. Im Fall von Dopplungen fügt Microsoft den Messenger- und Skype-Account des Nutzers zusammen. Auf Nutzerseite läuft also alles auf einen reibungslosen Wechsel hinaus, lediglich das Herunterladen der Skype-Software ist nötig.

Das Ende des Microsoft Messenger wurde den Nutzern per Mail mitgeteilt.

Das Ende des Messenger zugunsten von Skype wurde im Vorfeld angekündigt und grob auf das erste Quartal 2013 datiert. Der konkrete Termin ist aber erst seit Microsofts Massenmailing bekannt. In China soll der Nachrichtendienst allerdings erhalten bleiben, schreibt The Next Web. Der Microsoft Messenger wird dort von einem lokalen Provider betrieben.

Skype ist anders als der Microsoft Messenger für die Zukunft gerüstet

Die Zusammenführung beider Dienste ist naheliegend: Skype hat etwa 280 Millionen aktive Nutzer und eine starke Marke – auch im Business-Kontext. Die Zusammenführung beider Dienste resultiert nun in einem deutlichen Nutzeranstieg auf Seiten der VoIP-Software und reduziert die bislang doppelt anfallenden Betriebskosten. Durch ordentlichen Apps für alle mobilen Plattformen ist Skype schon lange für die Zukunft gerüstet. Einem weiteren Wachstum steht deshalb nichts im Weg.

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1 Reaktionen
Robert
Robert

Die sollen die verdammte Photoshare Funktion in Skype einbauen...

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