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Endlich Plugins für Outlook: Microsoft bohrt seinen E-Mail-Dienst kräftig auf

    Endlich Plugins für Outlook: Microsoft bohrt seinen E-Mail-Dienst kräftig auf

(Bild: Microsoft)

Microsoft will zur Coolness von Gmail aufschließen und stattet seinen hauseigenen E-Mail-Dienst Outlook künftig mit Plugins aus.

Microsoft stattet Outlook mit Add-ins aus

Microsoft bohrt seinen hauseigenen E-Mail-Dienst kräftig auf: Wie der Softwarekonzern aus Redmond am Mittwoch mitteilte, kann der Funktionsumfang von Microsoft Outlook künftig um zahlreiche Plugins (Add-ins) erweitert werden. So stehen Outlook-Nutzern von heute an Erweiterungen von PayPal, Uber und dem Notizendienst Evernote zur Verfügung. Die Add-Ins sollen sowohl mit dem Postfach als auch dem angeschlossenen Kalender zusammenarbeiten.

So funktioniert die PayPal-Integration Microsoft Outlook. (Screenshot: The Next Web)
So funktioniert die PayPal-Integration Microsoft Outlook. (Screenshot: The Next Web)

Wer zum Beispiel den Fahrdienst Uber ins Postfach integriert, erhält Benachrichtigungen zur Buchung einer Fahrt, wenn ein Meeting oder ein anderer Termin ansteht. Zudem können Geldbeträge mithilfe der PayPal-Integration direkt über das E-Mail-Interface an Freunde verschickt werden. Das Add-in von Evernote sorgt dafür, dass erstellte Notizen einfacher mit Kollegen geteilt werden können.

Neuer Outlook-Anstrich nimmt Formen an

Mit dem Rollout nimmt die Überarbeitung von Outlook erste Züge an. Damit reagiert der Konzern auch auf die anhaltend hohe Beliebtheit von Gmail, das solche Features schon länger bietet. Im vergangenen April hatte Microsoft-Chef Satya Nadella im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz angekündigt, den E-Mail-Dienst zur umfassenden Plattform für Dienste und Apps ausbauen zu wollen. Nutzer sollen dadurch weniger zwischen mehreren Anwendungen wechseln müssen, sondern vermehrt nur einen einzigen Dienst für ihre Arbeiten nutzen.

Wunderlist-Integration in den Startlöchern

Weitere Add-ins stehen deshalb schon in den Startlöchern. Demnächst sollen unter anderem auch Erweiterungen für Yelp, den Automatisierungsdienst IFTT und vor allem die To-do-List Wunderlist über den Office Store bereitstehen. Microsoft hatte das Berliner Startup hinter Wunderlist erst vor wenigen Wochen übernommen. Die anstehende Outlook-Integration dürfte der Anfang einer umfassenden Verzahnung von Wunderlist mit Microsoft-Produkten sein.

Um die neuen Add-ins nutzen zu können, müssen Nutzer entweder über Outlook 2013 verfügen. Nutzer, die Outlook über die Weboberfläche verwenden, benötigen gleichzeitig einen Office-365- und Exchange-2013-Zugang.

via thenextweb.com

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3 Reaktionen
Stefan
Stefan

Also ich mag ja sehr gerne modular aufebaute Programme. Wenn ich einen Teil nicht mag, dann möchte ich den deaktivieren und/oder durch einen anderen ersetzen können.

Im Fall von Outlook gefällt mir zwar die E-Mail Funktion (mit Abstrichen), ich hasse aber Notizen, Kontake, Aufgaben und Kalender. Warum alles in einem Tool, wo es doch viel bessere "Spezialisten-Programme" gibt. Evernote für Notizen zum Beispiel.

Generell finde ich MS Office Programme biel zu überladen. Sie gehören entschlankt. Es muss auch mehr Customizing möglich sein.
Aldo besser Schnittstellen für solche Module bereitstellen, als fest verdrahtet.

Wegen der Zwangsintegration von Kontakten, Aufgaben, Notizen und Kalender nutze ich Outlook privat nicht mehr.

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Robert
Robert

also für Todoist gibt es nen Plugin

https://de.todoist.com/outlook

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Dominik

Ich mag die Google Apps 4 Work nur ein vernünftiger Desktop Client fehlt noch..

Imap und Outlook sind einfach eine Hassliebe.

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