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Infrastruktur

Microsoft liebäugelt mit Linux: SQL-Server für das Open-Source-System auf dem Weg

    Microsoft liebäugelt mit Linux: SQL-Server für das Open-Source-System auf dem Weg

(Grafik: Microsoft)

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Microsoft macht einen weiteren Schritt auf andere Betriebssysteme zu und bringt seinen SQL-Server auch für Linux auf den Markt.

Microsofts Cloud-Service Azure läuft schon auf Linux-Servern und neben Microsoft Office, das es schon einige Jahre für Mac OS X gibt, gibt es aufgekaufte Software wie Skype auch schon für Linux. Jetzt macht Microsoft einen weiteren Schritt in Richtung des Open-Source-Betriebssystems und bringt auch SQL-Server für Linux.

SQL-Server für Linux, aber nicht Open Source

Microsofts Scott Guthrie hat die Neuigkeit in einem Blog-Post angekündigt und schreibt, dass Microsoft seinen Kunden damit mehr Flexibilität bieten will. Damit geht aber keinesfalls der Schritt einher, SQL-Server Open Source zu machen. Vorerst sollen es die Core-Funktionen auf Linux schaffen, je nach Feedback sollen dann weitere Komponenten folgen.

Mit lowdb eine lokale Datenbank erstellen. (Grafik: Shuttstock)
Microsoft bringt seinen SQL-Server auf Linux. (Grafik: Shuttstock)

Weiterhin weist Guthrie auf den Kauf von Xamarin im letzten Monat hin. Das Unternehmen entwickelt eine Cross-Plattform-Lösung für Microsofts .NET-Framework, die es ermöglicht, C#-Programme neben Windows auch auf Linux und Mac OS X entwickeln zu können. Ein weiterer Schritt von Microsoft, um seine Lösungen auf anderen Plattformen anzubieten.

Microsoft SQL-Server: Private Preview ab sofort

Fraglich ist, ob auf Linux nicht schon viele auf die Konkurrenz von Oracle oder Open-Source-Alternativen wie MySQL oder PostgreSQL setzen. Microsoft sieht wohl allerdings die Chance, dass Kunden auf SQL-Server setzen, wenn sie nicht zusätzlich für eine Windows-Server-Lizenz zahlen müssen.

Die private Preview bietet Microsoft ab sofort einer geschlossenen Gruppe von Partnern an, um ausführliche Tests durchzuführen. Mitte 2017 soll SQL-Server für Linux dann für alle zur Verfügung zu stehen. Spannend wird zu sehen sein, welche Microsoft-Lösungen folgen.

via arstechnica.com

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