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Surface Hub: Das hat Microsofts Konferenzsystem mit Whiteboard und Windows 10 auf dem Kasten

Surface Hub: Das hat Microsofts Konferenzsystem mit Whiteboard und Windows 10 auf dem Kasten

Mit dem Hub will die eierlegende Wollmilchsau für Meetings, Kollaboration und Videokonferenzen in der Hand haben. Der Surface Hub basiert auf und ist in zwei Größen zu haben: in 55 und 85 Zoll. Wir haben ihn uns auf der 2016 angesehen.

Surface Hub: Das hat Microsofts Konferenzsystem mit Whiteboard und Windows 10 auf dem Kasten

Microsoft Surface Hub. (Foto: Microsoft)

Microsoft Surface Hub: Große Windows-10-Touchrechner vereinen Whiteboard und Meeting-Raum

Microsoft Surface Hub. (Foto: t3n)
Das 85-Zoll-Modell des Microsoft Surface Hub – ideal, um darauf mit Paint zu zeichnen. (Foto: t3n)

Die Basis des Surface Hub ist ein 85-Zoll-Display mit 4K-Auflösung respektive ein 55-Zoll-Screen mit Full-HD-Auflösung, jeweils mit 100-Punkt-Multitoucheingabe und Support für die Nutzung von drei Eingabestiften gleichzeitig. Beide können entweder an die Wand gehängt oder auf einen Standfuss gesetzt werden.

In der 55-Zoll-Ausführung ist ein Intel-Core-i5-Prozessor samt integrierter Intel-HD–4600-Grafikeinheit verbaut. Im großen Modell kommt ein Core-i7-Chip mitsamt Nvidias Workstation-Grafikeinheit Quadro K2200 zum Einsatz. Beide Varianten besitzen eine 128-Gigabyte-SSD und acht Gigabyte RAM. Bei der Software wird auf eine Windows-10-Version gesetzt, die speziell für den Einsatzzweck im Surface Hub angepasst ist – es gibt beispielsweise keine klassische Desktop-Ansicht.

Auf der Vorderseite der Geräte befinden sich zwei HD-Weitwinkelkameras, die für Videokonferenzen verwendet werden können – hierfür ist Skype für Business standardmäßig installiert. Außerdem sind ein Vier-Element-Array-Mikrofon und Stereo-Lautsprecher an Bord. Zur Initiierung eines Videocalls muss nur auf einen Button getippt werden, der stets an den Displayseiten eingeblendet ist. Neben Skype sind außerdem Microsofts Office-Suite und OneNote vorinstalliert. Per Windows-Store kann der Administrator das gesamte Sortiment an Windows-Universal-Apps installieren. Auch der Zugriff auf Cloud-Kollaborations-Dienste wie Mural, der t3n im Laufe einer Demonstration präsentiert wurde, ist problemlos möglich.

Microsoft Surface Hub kostet ab 9.000 Euro aufwärts

Neben der Toucheingabe per Finger kann auf dem Whiteboard auch mit den beiden im Lieferumfang enthaltenen Surface-Hub-Pens geschrieben und gezeichnet werden. Der User kann zum Verfassen von Text entweder eine virtuelle Tastatur einblenden, oder ein Feld, in das per Stylus mithilfe von Texterkennung handschriftlich geschrieben werden kann. Auf dem Whiteboard kann man selbstredend frei malen und schreiben, wie es einem passt. Zum Verfassen längerer Texte kann auch die im Paket liegende All-in-One-Funktastatur verwendet werden.

Microsofts Surface Hub kann entweder an der Wand befestigt oder per Standfuss aufgestellt werden. (Bild: Microsoft)
Microsofts Surface Hub kann entweder an der Wand befestigt oder per Standfuss aufgestellt werden. (Bild: Microsoft)

Per Miracast oder HDMI ist es möglich, einen Rechner wie ein Surface Pro 4 (Test) oder Windows-10-Smartphone mit dem Surface Hub zu verbinden, um Inhalte zu spiegeln, zu präsentieren und auf dem großen Display zu bearbeiten. Via HDMI-Port soll auch beispielsweise ein Apple TV angeschlossen werden, um darüber per AirPlay auch iOS-Geräte verbinden zu können. Weitere Anschlüsse sind WLAN nach schnellem ac-Standard, Gigabit-Ethernet und Bluetooth 4.0 LE. Darüber hinaus sind ein DisplayPort, VGA, RJ11 und eine 3,5-Millimeter-Buchse und ein NFC-Reader vorhanden. Beide Modelle verfügen außerdem über diverse USB-3.0- und USB-2.0-Anschlüsse an verschiedenen Stellen.

Das kleinere Modell wird voraussichtlich ab April zum Preis von 9.000 Euro ausgeliefert, der 85-Zoller schlägt mit 25.000 Euro zu Buche. Wie ein Microsoft-Mitarbeiter auf der CeBIT 2016 zu Protokoll gab, kommt der 55-Zoller besonders gut bei den Kunden an – es wird ihnen regelrecht aus den Händen gerissen.

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Eine Antwort
  1. von grep am 18.03.2016 (19:26 Uhr)

    Hallo ...,


    ein TV in der Preisklasse eines Neuwagens ... dass ist doch pervers; vom Stromverbrauch mal abgesehen.
    MS verkauft seine OS teilweise sehr schlecht; auch Rabatte wirk(t)en da nicht wie erhofft auf den Konsumenten ... und jetzt ein gigantischer Fernseher zum Preis eines Kleinwagens !

    Selbst wenn man diesen Fernseher geschenkt bekäme, die Stromkosten wären gewaltig ... und deshalb ließe sich dieses Gerät auch nicht zum angepeiltem Preis verkaufen ... zumindest nicht in DE.


    Ciao, Sascha.

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