Von einem neuen Kapitel spricht Skype-President Josh Silverman logischerweise und kann es offenbar kaum erwarten, sich von eBay zu lösen, von denen sie 2005 für insgesamt 3,1 Mrd. Dollar gekauft worden waren. „Wir werden wieder eine vollkommen unabhängige Firma sein, aber mit neuen Besitzern die begeistert an unsere Ziele glauben und an die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter sie zu erreichen“, schreibt Silverman. Da scheint aber jemand heilfroh zu sein, den Auktionsgiganten hinter sich zu lassen...
Damit ist Skype in guter Gesellschaft: Im April war bereits StumbleUpon wieder eigenständig geworden, nachdem die Gründer ihr Unternehmen zurückgekauft hatten. Zu dem Zeitpunkt galt Skype bereits als nächster Absprungkandidat, allerdings schien eine Käufersuche mitten in der Rezession aussichtslos. Bald darauf hieß es, Skype solle 2010 an die Börse. Experten taxierten den Wert des Unternehmens irgendwo zwischen 1,6 und 3,1 Mrd. Dollar. Der jetzige Verkauf der Anteile beziffert den Wert auf 2,75 Mrd. Dollar. Immerhin hat Skype im vorherigen Jahr mit seinen kostenpflichtigen Angeboten einen Umsatz von 551 Millionen Dollar gemacht.



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4 Answers
von Andreas Lenz 01.09.2009 (19:42Uhr) 1.
Derb! Fehlt heute nurnoch, dass LinkedIn Xing kauft ;)
von jati 01.09.2009 (19:44Uhr) 2.
Das wäre allerdings der Hammer schlechthin...
von Paul 01.09.2009 (22:02Uhr) 3.
In meinen Augen war dies eine schlechte Entscheidung.
von eBay steigt mit 49 prozentiger Beteiligu… 11.02.2011 (16:21Uhr) 4.
[...] Während es 2005 für einen Betrag von 2,6 Milliarden US-Dollar aufgekauft wurde, stieß eBay 65 Prozent der Anteile für 1,9 Milliarden in Jahr 2009 wieder ab. Magento CEO Roy Rubin freut sich über die Investition eBays (Bild: Meet [...]