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Karriere

Diese großartigen Benefits genießen Mitarbeiter bei Basecamp

    Diese großartigen Benefits genießen Mitarbeiter bei Basecamp

(Foto: Basecamp/Medium)

Eine Massage-Flatrate oder doch lieber eine Kreditkarte ohne Limit? Beim US-Unternehmen Basecamp kommen Mitarbeiter in den Genuss jeder Menge guter Benefits. Wir stellen sie euch im Detail vor.

Basecamp-Gründer macht Benefits publik

Mit der gleichnamigen Projektmanagement-Software hat das amerikanische Unternehmen Basecamp – ehemals 37signals – um Mitgründer Jason Fried große Bekanntheit in der Tech-Branche erlangt. Fried selbst zeichnete außerdem für den Bestseller „Rework“ verantwortlich und zeigte darin, wie man ein Unternehmen auch ohne Abhängigkeit von Investoren, Papierkram oder ein Dutzend Überstunden erfolgreich aufbauen kann.

Basecamp-Gründer Jason Fried hat die Liste der Benefits veröffentlicht, die Mitarbeiter in seinem Unternehmen genießen. (Foto: Silicon Prairie News / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Passend dazu hat Fried in einem auf Medium veröffentlichen Beitrag Einblicke in die Kultur seines heute aus 50 Mitarbeitern bestehenden Unternehmens gewährt, von der sich auch andere Gründer und Unternehmen durchaus noch was abschauen können. Oft, so Fried wörtlich, werde er gefragt, welche Benefits Mitarbeiter von Basecamp genießen. Überraschenderweise kämen die meisten dieser Fragen aber nicht von potenziellen Mitarbeitern, sondern von Kollegen oder anderen Unternehmern. „Darum habe ich mir gedacht, die Liste der Benefits bei Basecamp öffentlich zu posten“ schreibt Fried. Und das sind sie:

Diese Benefits bieten Basecamp seinen Mitarbeitern

Immer ein Top-Gehalt

Jedes Jahr durchleuchtet Basecamp die Gehaltsentwicklung in der Branche und zahlt Mitarbeitern auf Basis ihrer Erfahrung und Fertigkeiten ein Salär aus, das im Vergleich zu den Wettbewerbern zu den obersten fünf Prozent gehört.

Nur eine 4-Tage-Woche

In der Zeit vom ersten Mai bis zum 31. August arbeiten Mitarbeiter nur vier Tage pro Woche und acht Stunden täglich. Neue Mitarbeiter müssen vorher jedoch ein individuelles Trainingsprogramm absolvieren, um sich diesen Benefit zu verdienen. Der Kundensupport leidet Fried zufolge übrigens nicht unter der Regelung: Mitarbeiter arbeiten hier in Schichten.

100 Dollar für den Fitness-Club

100 US-Dollar haben Basecamp-Mitarbeiter jeden Monat zur freien Verfügung, um ins Fitness-Studio zu gehen oder anderen sportlichen Aktivitäten auszuüben. Wer sich nicht in einem Verein oder einem Club anmelden will, kann das Geld auch für Laufschuhe oder Startgebühren bei Wettkämpfen verwenden.

Frische Ernte von lokalen Bauern

Auch für das leibliche Wohl will gesorgt sein: Über eine sogenannte „Community Supported Agriculture Allowance“ (CSA) können Mitarbeiter einen auf gemeinschaftliche Solidarität ausgerichteten Vertrag mit lokalen Bauern abschließen. Während Basecamp die Mitgliedsbeiträge bezahlt, erhalten Mitarbeiter und deren Angehörige im Gegenzug frische Erzeugnisse vom Hof.

Alle drei Jahre ein Sabbatical

Eine berufliche Auszeit – im Fachjargon auch Sabbatical genannt – können Mitarbeiter von Basecamp im regelmäßigen Abstand von drei Jahren nehmen. Beispielsweise, um Kraft zu tanken oder neue Ideen zu entwickeln. Das Sabbatical ist auf 30 Tage beschränkt – das allerdings bei vollen Bezügen.

Bezahlte Elternzeit

In Deutschland selbstverständlich, in den USA leider noch nicht überall: bezahlte Elternzeit. Bekommen weibliche Mitarbeiter Nachwuchs, gewährt Basecamp einen Mutterschutzurlaub für immerhin 16 Wochen bei voller Bezahlung. Väter können sechs Wochen fernbleiben. Auch Alleinerziehende profitieren.

100 US-Dollar für Massage-Dienstleistungen

Um Stress und lästige Verspannungen in der Körpermuskulatur vorzubeugen, können Mitarbeiter jeden Monat insgesamt 100 US-Dollar für Massagen ausgeben. In Anspruch genommene Dienstleistungen übernimmt Basecamp.

1.000 US-Dollar jährlich, um sich weiterzubilden

Bis zu 1.000 US-Dollar jährlich stellt Basecamp seinen Schützlingen für private Weiterbildung zur Verfügung. Ob es sich um einen Online-Kurs, den Besuch einer Musikschule oder Flugstunden handelt: Völlig egal. Mitarbeiter sollen so Neues lernen und ihre Persönlichkeit stärken.

Basecamp übernimmt 75 Prozent der Krankenversicherung

Bekanntlich verfügen die USA über kein fundiertes Sozialversicherungs- beziehungsweise Gesundheitssystem. Dass Arbeitgeber ihren Mitarbeiter eine Krankenversicherung anbieten, zählt also schon als Benefit. Basecamp übernimmt 75 Prozent der Kosten für eine Police. Zudem gibt es Rabatte für augenärztliche Behandlungen, Brillen und Kontaktlinsen.

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Arbeite, wo du willst

Arbeite, wo immer du willst: Basecamp verzichtet auf eine Anwesenheitspflicht im Hauptquartier von Chicago und ermutigt seine Mitarbeiter dazu, ortsungebunden und praktisch überall auf der Welt für das Unternehmen zu arbeiten. Dementsprechend fällt auch der Slogan aus: „Move cities, keep your job.“

Beteiligung an der Altersvorsorge

Mit Blick auf die Altersvorsorge unterstützt Basecamp den Aufbau eines Rentensparplans. Laut Fried beteiligt sich sein Unternehmen dabei mit Beträgen von bis zu sechs Prozent des monatlichen Salärs, das Mitarbeiter in den Plan einzahlen.

Wünsch dir was bei Hard- und Software

Egal welche Elektronik oder welches Tool ein Mitarbeiter zum Arbeiten benötigt: Basecamp übernimmt 100 Prozent der anfallenden Kosten. Etwa zur Anschaffung eines MacBooks oder Nutzungsgebühren für eine Software.

Steharbeitsplätze für alle

Standing Desks erfreuen sich in der Branche seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Bringen sie doch den Kreislauf in Schwung und schonen den Rücken noch dazu. Im Chicagoer Hauptquartier hat Basecamp deshalb mehrere Steharbeitsplätze installiert. Möchte ein Mitarbeiter einen Standing Desk im Home Office haben, übernimmt Basecamp die Kosten.

Mietzuschuss im Co-Working-Space

Möchten Mitarbeiter lieber in einem Co-Working-Space ihrer Wahl arbeiten, bietet Basecamp ergänzend zur freien Wahl des Arbeitsortes ein sogenanntes Coworking-Space-Stipendium an. Basecamp beteiligt sich mit 100 US-Dollar monatlich an den Mietkosten.

1.000 US-Dollar Spendenbeteiligung

Wenn ein Basecamp-Mitarbeiter einen Betrag an eine gemeinnützige Hilfsorganisation spendet, lässt das den Arbeitgeber nicht kalt. Basecamp verspricht, einen vergleichbaren Betrag an eine selbstgewählte Einrichtung oder Initiative zu spenden. Bis zu 1.000 US-Dollar jährlich sind hier drin.

Jeder Mitarbeiter bekommt eine Kreditkarte

Jeder US-Mitarbeiter bekommt eine kostenlose Kreditkarte von American Express zur Verfügung gestellt. Über diese kann jederzeit und ohne Limit verfügt werden, solange damit getätigte Einkäufe mit der Arbeit zu tun haben. Es spielt keine Rolle, ob es sich hier um eine Reise, eine Software oder Equipment für das Büro handelt. Eine vorherige Erlaubnis ist nicht nötig.

3 Wochen bezahlter Urlaub

Auch in diesem Punkt muss zwischen deutschen und amerikanischen Gepflogenheiten unterschieden werden. Während Arbeitnehmer in Deutschland bis zu vier Wochen bezahlten Urlaub nehmen können, bietet Basecamp immerhin drei Wochen Urlaub bei vollen Bezügen an. Zudem gewährt Basecamp auch Extraurlaub.

Ein Geschenk zum Jahresabschluss

Zum Ende eines jeden Jahres werden Mitarbeiter als Dankeschön beschenkt. Der Wert des Geschenks hängt von der Dauer der Betriebszugehörigkeit ab. So erhalten Mitarbeiter mit einjähriger Zugehörigkeit beispielsweise einen freien Tag in der Heimat. Wer länger dabei ist kann außerdem auch von einem komplett bezahlen Urlaub in einem Land seiner Wahl profitieren.

Du willst mehr Inspiration für Mitarbeiter-Benefits? Dann lies auch unseren Artikel „Wellness, Paintball, „Bring your pet“: Mitarbeiter-Benefits, die neidisch machen

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3 Reaktionen
grep
grep

Hallo ...,

dieses Modell sollte man weltweit und flächendeckend umsetzen ... ! - Dann macht arbeiten sicher Jedem richtig Spaß !

Ciao, Sascha.

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Nix für Cashburner
Nix für Cashburner

Wohl eher nix für Cashburner, Mindestlohn-Feinde und Subventions-Rufer sondern für Fußballteams oder Formel-1-Teams wo __jeder__ seine Leistung liefert und keine überflüssigen Gestalten, Berater, Frühstücks-Direktoren, Seilschaften und Pöstchen-Mitnehmer die Kohle ohne Gegenwert verprassen wie z.B. bei Diktaturen...

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Kris
Kris

Was ist mit eurem Lektorat los?

Unter anderem »Nachwachs« – im Ernst? ;-)
Sind zwar nur kleinere Fehler, die müssen aber nicht sein.

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