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Mobile Advertising boomt 2013 [Studie]

Mobile Produktsuche, mobile Käufe und mobile Produktempfehlungen sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags. Auch Mobile Advertising wird immer wichtiger. Für das laufende Jahr prognostiziert der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ein schwindelerregendes Wachstum dieses Marketingkanals. Insgesamt geht der BVDW von einem Brutto-Werbeerlös von 105 Millionen Euro aus.

Mobile Advertising boomt 2013 [Studie]

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft geht davon aus, dass der Bereich für mobile Werbung in 2013 um 70 Prozent wächst. 2012 hatten die Brutto-Investitionen insgesamt 62 Millionen Euro ausgemacht. Im laufenden Jahr sollen die Investitionen auf 105 Millionen Euro steigen.

Für 2013 geht der BVDW von einem Wachstum von 70 Prozent für den Bereich Mobile Advertising aus.

Mobile Advertising als wichtiger Wettbewerbsfaktor

Dass Mobile Advertising immer wichtiger wird, zeigen nicht nur Studien wie die des BVDW, sondern vermehrt auch Geschäftsberichte großer Unternehmen. So belegen beispielsweise die Geschäftszahlen von Facebook, dass 2012 fast ein Viertel der Werbeeinkünfte über mobile Endgeräte eingespielt wurde.

Laut dem „MAC Mobile-Report 2013/01“ des BVDW zählten 2012 die Automobilbranche, die Telekommunikationsbranche und der Dienstleistungssektor zu den investitionsstärksten Wirtschaftsbereichen beim Thema Mobile Advertising. Die Automobilbranche investierte im vergangenen Jahr 11,7 Millionen Euro in mobile Werbung - ein Anteil von 18,9 Prozent am Gesamtinvestitionsvolumen in Mobile Advertising. Dahinter folgen die Telekommunikationsbranche mit 10,8 Millionen Euro (17,5 Prozent) und Dienstleistungen mit 7,6 Millionen Euro (12,3 Prozent). Medien investierten 5,4 Millionen Euro in mobile Werbung.

Mobile Advertising besonders zum Jahresende stark

Die werbetreibenden Unternehmen haben im Jahr 2012 ihre Mobile Werbekampagnen besonders intensiv in den Monaten Juni, November und Dezember geschaltet. Am Jahresende wurde laut BVDW bis dato erstmals der Spitzenwert von 9,4 Millionen Euro erzielt. Die Ausgaben für Januar 2013 liegen traditionsgemäß deutlich unter den Dezemberumsätzen. Dennoch zeigt der Vergleich mit dem Vorjahr, dass allein für diesen Monat eine Steigerung um 111,1 Prozent besteht.

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