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Mobile Brennstoffzelle Nectar im Hands-On [CES 2013]

Die kleine Firma Liliputian Systems hat auf der CES 2013 den Prototyp einer portablen Brennstoffzelle vorgestellt, mit der beliebige USB-Geräte geladen werden können. Dabei muss nur alle zwei Wochen die Gas-Kartusche des Geräts ausgetauscht werden. Das „Nectar Mobile Power System“ soll noch 2013 auf den Markt kommen.

Mobile Brennstoffzelle Nectar im Hands-On [CES 2013]

Nectar Mobile Power System: Marktreife Brennstoffzelle

Beim Stichwort „Brennstoffzelle“ denken die meisten Leute immer noch an Science-Fiction. Dass diese Technologie jedoch bereits marktreif ist, will die kleine Firma Liliputian Systems mit ihrem neusten Produkt beweisen. Das kleine schwarze Gerät, das in etwa die Größe einer externen Festplatte besitzt, soll Mobiltelefone, Tablets, Headsets und Co. bis zu zehn Mal vollständig laden können.

Eine Gaskartusche soll für zwei Wochen reichen

Zum Betrieb der Brennstoffzelle werden lediglich kleine Gaskartuschen mit Butan-Füllung benötigt. Eine solche Kartusche soll dann rund zwei Wochen halten, wenn man damit nur ein einziges Gerät lädt. Allerdings ist das nur ein grober Richtwert, je nach Akku-Kapazität hält eine Tankfüllung kürzer oder länger. Der Hersteller beziffert die Leistung einer Kartusche auf 55000 mW.

Im Nectar Mobile Power System arbeitet eine Brennstoffzelle, die von Butan-Gas angetrieben wird.

Für 299 US-Dollar ab Sommer 2013 erhältlich

Die Nectar-Brennstoffzelle ist ein beeindruckendes Produkt, dass es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Der besondere Reiz entsteht dadurch, dass der Nutzer vollkommen unabhängig von externen Stromquellen ist. Ein solches Gerät eignet sich also hervorragend zum Einsatz in wenig besiedelten Gebieten, wo es keine durchgehende Stromversorgung gibt. In Anbetracht der fortschrittlichen Technik ist auch der Preis von 299 US-Dollar sicherlich nicht verwunderlich. Die Macher streben eine Auslieferung im Sommer 2013 an.

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10 Antworten
  1. von Kolle Kind via facebook am 14.01.2013 (16:58Uhr)

    Hat es auch einen kleinen Auspuff?

  2. von Dax am 14.01.2013 (17:08Uhr)

    Ja klar hat es einen Auspuff. Und einen kleinen Turbolader auch noch, um die Leistung zu steigern.

  3. von Tooltips 2.0 für Settings am 14.01.2013 (17:18Uhr)

    Mit ich glaube Methanol(?) gabs das glaube ich schon in Japan oder von japanischen Firmen.

    Wenn Solarzelle oder Wind oder Wellengang nicht geht, bleibt einem wohl nichts übrig.
    Es gibt einen Haufen mechanischer Methoden die noch kommen werden um Strom zu harvesten.

    Aber an Restaurant-Tischen und in Eisenbahnen gibts meist auch keine USB-Ladebuchsen was ja trivial und für mich selbstverständlich wäre.

  4. von Karl Eagle via facebook am 14.01.2013 (17:26Uhr)

    manche Leute denken bei Brennstoffzellen anscheinend immer noch an Verbrennungsmotoren... eine 50 Jahre alte Technik!

  5. von Dirk am 14.01.2013 (18:50Uhr)

    Dies heißt, dass es in nächster Zeit explodierende Hosen geben kann. Super! ;)

  6. von Christoph Gauch via facebook am 14.01.2013 (22:10Uhr)

    naja, mal abwarten ;-)

  7. von Hendrik-Helge Kählke via facebook am 16.01.2013 (15:55Uhr)

    Uhh, nice.

  8. von Netzrückblick • 17.01.2013 | Henning… am 17.01.2013 (08:50Uhr)

    [...] künftig auch mobil tagelang antreiben. Einziger Wermutstropfen: der bisher noch hohe Preis. Link: Mobile Brennstoffzelle Nectar im Hands-On [CES 2013] (t3n) Teilen:TwitterFacebookGoogle +1TumblrE-MailDruckenIn meinen – mehr oder weniger [...]

  9. von CES 2014: Mobile Brennstoffzelle „Upp… am 10.01.2014 (06:34Uhr)

    […] im Jahr 2013 haben wir auf der CES in Las Vegas eine mobile Brennstoffzelle entdeckt. Das besagte Produkt ist aber bis heute nicht erhältlich. In diesem Jahr präsentierte das […]

  10. von CES 2014: Mobile Brennstoffzelle „Upp… am 10.01.2014 (07:06Uhr)

    […] im Jahr 2013 haben wir auf der CES in Las Vegas eine mobile Brennstoffzelle entdeckt. Das besagte Produkt ist aber bis heute nicht erhältlich. In diesem Jahr präsentierte das […]

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