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Mobile E-Commerce: Einkaufen mit Smartphones und QR-Codes

Mit einer in besonderer Weise an den Lifestyle des Zielpublikums angepassten Marketingstrategie zum Mobile hat es die britische Lebensmittelkette Tesco geschafft, in Südkorea zum größten Online-Lebensmittelhändler aufzusteigen. Die Herausforderung: Die südkoreanische Bevölkerung steht in der Rangliste der Arbeitszeit auf Platz 2 in der Welt. Der wöchentliche Lebensmitteleinkauf im Laden ist ein notwendiges Übel. Die Idee: Wenn die Menschen kaum Zeit haben in die Läden zu kommen, dann kommt das Geschäft halt zu ihnen - per und .

Mobile E-Commerce: Einkaufen mit Smartphones und QR-Codes

Mobile E-Commerce: Marketingkampagne bringt Läden zu den Menschen

Tesco hat es erfolgreich umgesetzt seine Produkte dort zu positionieren, wo viele Menschen darauf aufmerksam werden. In Form täuschend echt wirkender beleuchteter Banner hat das Unternehmen sich daran gemacht, die U-Bahn-Stationen mit virtuellen Stores auszukleiden, mit dem Ziel, ein Teil des täglichen Lebens der potentiellen Kunden zu werden. Dabei spiegeln die Plakate exakt das gleiche Angebot wieder, wie in den echten Tesco Läden. Um den Einkäufern den Gang eben dorthin zu ersparen, wurden die Banner und die darauf abgebildeten Produkte mit QR-Codes versehen. So ist es ab sofort möglich, Lebensmittel im Vorbeigehen oder beim Warten auf die Bahn online übers Smartphone zu erwerben. Die Einkäufe werden den Kunden am Ende des Arbeitstages bequem bis an die Haustür geliefert.

Mobile E-Commerce: Kunden können per Smartphone QR-Codes von den Bannern scannen und sich die Einkäufe nach Hause liefern lassen.

Durch die Marketingkampagne konnte das Unternehmen Tesco einen Anstieg der online registrierten Mitglieder um 76 Prozent verzeichnen, während die Online-Verkäufe um ganze 130 Prozent gesteigerten werden konnten. Zusammenfassend kann man die Marketingkampagne von Tesco in Südkorea als überaus erfolgreich bewerten. Die vom Unternehmen eingeführte Marke Homeplus ist zur Nummer 1 auf dem Online-Markt aufgestiegen. Offline liegt das Unternehmen nur noch knapp hinter dem Marktführer auf dem zweiten Platz.

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2 Antworten
  1. von Elepferd am 12.07.2011 (13:35 Uhr)

    Die Idee ist nett, aber einen Haken sehe ich da noch: die Preisauszeichnung. In dem Clip sieht es so aus, als wären die Preise auf das Plakat gedruckt, was eine Preisänderung nun schwierig macht. Nun könnte man auch einfach gar keine Preise anbringen, sondern diese erst beim Lesen des QR-Codes anzeigen. Allerdings werden die Bürger kaum Zeit haben, sich zu jedem interessierten Artikel die Preise zusammen zu suchen, vor allem weil Preise und Angebote erst die Aufmerksamkeit des Kunden erhöhen. Denkbar wäre also eine digitale Anzeige, oder zumindest digitale Preise, die sich aus der Entfernung anpassen lassen (Tankstellen-Prinzip, bei denen der Pächter nicht den Preis bestimmt, sondern der Ölkonzern).

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  2. von Andreas Lenz am 12.07.2011 (15:32 Uhr)

    @konstantin naja, wenn QRadio Stencils heute in Berlin schon zu Musik macht, dann vielleicht doch noch 2012 ;)

    folgender QR-Artikel von Johannes Kleske ist in diesem zusammenhang auch lesenswert SXSW 2011: And the winner is… der QR-Code

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