Das könnte dich auch interessieren

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Software

293 Prozent höhere Öffnungsrate: Darum führt an gezielten Push-Nachrichten kein Weg vorbei

    293 Prozent höhere Öffnungsrate: Darum führt an gezielten Push-Nachrichten kein Weg vorbei

Push-Nachrichten. (Grafik: Urban Airship)

Eine neue Studie zeigt, dass deutlich mehr Nutzer mit personalisierten Push-Nachrichten interagieren als mit Standard-Mitteilungen, die jeder Nutzer der App bekommt. Der Erfolg unterscheidet sich jedoch stark nach Branche.

Mobile Marketing: Push-Nachrichten sollten personalisiert werden

Gezielte, also auf den einzelnen Nutzer abgestimmte Push-Nachrichten sind deutlich effektiver als solche, die an jeden Nutzer einer App rausgehen. Das hat eine Studie des Mobile-Marketing-Dienstleisters Urban Airship ergeben. Das Unternehmen hat im Rahmen der Untersuchung die Öffnungsraten von 3,8 Milliarden Push-Nachrichten von mehr als 1.000 Apps aus verschiedenen Kategorien analysiert.

Im Schnitt wurden gezielt versendete Push-Nachrichten um 293 Prozent häufiger geöffnet. Dabei variierten die Ergebnisse allerdings stark je nach Nische. In manchen Branchen konnte Urban Airship sogar eine Steigerung der Öffnungsrate von mehr als 500 Prozent messen. Viele App-Anbieter scheinen diese Chance aber zu verschenken. Von allen Unternehmen, die gezielt Nutzerdaten sammeln, nutzt nur ein Drittel diese Informationen, um den Nutzern der App ein personalisiertes Nutzungserlebnis zu liefern.

Opt-in für Push-Nachrichten und Positionsdaten im Vergleich. (Grafik: Urban Airship)
Opt-in für Push-Nachrichten und Positionsdaten im Vergleich. (Grafik: Urban Airship)

Viele Nutzer geben bereitwillig Auskunft über ihren Standort

Bei den meisten Apps erlauben es die Nutzer eher ihren Standort an den App-Anbieter zu übermitteln, als Push-Nachrichten zu gestatten. Etwa 60 bis 70 Prozent der Nutzer, so die Studie, sind bereit ihre Position der entsprechenden App mitzuteilen. Etwas mehr als die Hälfte aller Nutzer verraten ihre Position und erlauben Push-Nachrichten. Alleine anhand der Positionsdaten ließen sich in vielen Fällen schon gezielte, auf den Nutzer abgestimmte Push-Nachrichten erstellen.

Vor allem App-Anbieter, die bereits die Position ihrer Nutzer und andere Daten sammeln, sollten diese Informationen auch verwenden, um ihren Nutzern gezielte Informationen zukommen zu lassen. Denn egal ob im Handel oder bei Spielen und Unterhaltungs-Apps: In so ziemlich jedem Bereich führte die gezielte Benachrichtigung laut Urban Airship zu einer höheren Öffnungsrate im Bezug auf die Push-Nachrichten. Lediglich im Bereich der Sport-Apps schnitten die massenhaft versendeten Nachrichten besser ab. Im Falle der Ergebnisse eines Fußballspiels oder eines anderen Sportereignisses reicht den meisten Usern allerdings ein Blick auf die Push-Nachricht. Die App daraufhin zu öffnen ist demnach nicht mehr notwendig, was zu einer geringeren Öffnungsrate geführt haben könnte.

via marketingland.com

Finde einen Job, den du liebst zum Thema iOS, Android

Alle Jobs zum Thema iOS, Android
2 Reaktionen
YDesCo
YDesCo

Das sehe ich anders. Wenn ich mir z.B. Apps von Retailern auf das Smartphone lade, habe ich auch nichts gegen Push-Werbung (in gewissem Maße!).

Antworten
Thomas Quensen

Apps, die Werbung per Push-Nachricht auf mein Smartphone schicken werden sofort gelöscht - auch wenn 50% das nicht deaktivieren (falls überhaupt machbar) kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, dass das in irgendeiner Weise positiv aufgenommen wird...

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen