Gedacht ist der WikiReader offensichtlich für alle, die zum einen kein Smartphone besitzen und zum anderen trotzdem das dringende Bedürfnis haben, auch unterwegs auf Artikel aus der Wikipedia zuzugreifen. Bedient wird er über die drei Knöpfe „search“, „history“ und „random“ sowie den Touchscreen, der auch im Sonnenlicht noch gut ablesbar sein soll.
Die Artikel sind auf einer SD-Karte gespeichert. Updates besorgt man sich entweder kostenlos übers Netz oder man schließt ein Abo für 29 Dollar im Jahr ab und bekommt dann zweimal im Jahr eine aktualisierte SD-Karte zugeschickt. Das Gerät selbst kostet 99 Dollar. Derzeit stehen nur Artikel aus der englischsprachigen Wikipedia zur Verfügung.
Der Reader wird mit zwei Batterien oder Akkus im Standardformat AAA betrieben und soll damit ein ganzes Jahr laufen. Über das Betriebssystem des WikiReaders ist noch nichts bekannt. Die Software soll aber offengelegt werden.
Einerseits ist der Reader ganz reizvol. Interessant wird vor allem, inwiefern findige Leute neue Anwendungsmöglichkeiten für die Hardware entdecken. Aber den ganz großen Hit kann ich mir nicht vorstellen. Wie geht es Euch? Seht Ihr Anwendungsfälle dafür?
Links zum Thema
- Offizielle Website des OpenMoko WikiReader
- Artikel und Fotogalerie auf Engadget
- Bericht auf Pro-Linux
Bildnachweis: OpenMoko










3 Antworten
von Chris 14.10.2009 (13:44Uhr) 1.
ich finge das projekt sehr interessant. schade das es noch keine deutsche version gibt. ich selbst habe ein smartphone und dort auch die wikipedia drauf. dennoch kann ich mir vorstellen das es für die hardware noch ander möglichkeiten gibt. ich denke. wenn die software erstmal offen liegt könnte es sich zu so etwas wie einem OpenSource E-Book reader entwickeln.
von kre8tiv 14.10.2009 (13:56Uhr) 2.
Sorry, aber ich verstehe es nicht so ganz. Das Gerät sieht auf dem Bild wesentlich dicker und größer als z.B. ein iPhone aus. Dafür gibt es bereits eine kostenlose App für Wikipedia. Da der Trend sicherlich zu Smartphones in dieser Art geht, halte ich den WikiReader für ziemlich überflüssig.
Ausserdem halte ich dieses Update-Prozedere (zweimal im Jahr) für sehr fragwürdig. Die Stärke von Wikipedia liegt doch vor allem in der Aktualität, die dem WikiReader dann völlig abgeht.
von » LINKLOAD vom 14.10.2009 [UPLOAD… 14.10.2009 (21:00Uhr) 3.
[...] Drüben bei t3n habe ich den WikiReader vorgestellt – ein Gerät, mit dem man unterwegs Artikel in der Wikipedia nachschlagen kann. [...]