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E-Commerce

Mobile Payment: Apple meldet Patent für eigene Lösung an

    Mobile Payment: Apple meldet Patent für eigene Lösung an

Apple hat ende Januar einen Patentantrag auf ein mobiles Zahlungsverfahren angemeldet. Danach soll es möglich sein, mit dem iPhone zu bezahlen und bezahlt zu werden. Nach Angaben von Business Insider sollen auch Apples Manager immer öfter davon reden, dass der Konzern einige Ideen zum Thema Mobile-Payments hätte.

Apple legt in seinem Patentantrag dar, wie man sich eine Mobile-Payment-Lösung vorstellt. (Quelle: US Patent and Trademark Office)
Apple legt in seinem Patentantrag dar, wie man sich eine Mobile-Payment-Lösung vorstellt. (Quelle: US Patent and Trademark Office)

Apple scheint in den Mobile-Payment-Markt einsteigen zu wollen

Mit dem iTunes- und dem App-Store gehört der Konzern aus Cupertino bereits zu den erfolgreichsten Verkäufern digitaler Güter. Apple hat zugriff auf mehr als einer halbe Milliarden Kreditkartendaten ihrer Kunden. Mit den entsprechenden Gutscheinkarten, die sich mittlerweile in Supermäkrten und Elektrogeschäften finden lassen, hat man auch ein alternatives Zahlungsmittel an der Hand. Und mit Passbook hat man auch ein bequemes Mittel zur Verwaltung von Bordkarten, Gutscheinen oder Konzerttickets geschaffen. Anscheinend will Apple allerdings einen Schritt weitergehen und das iPhone zu einer vollständigen Bezahlmethode weiterentwickeln.

Wie genau Apples Vorstellung eines eigenen Mobile-Payment-Systems aussieht, ist derzeit zwar noch unklar, jedoch könnte ein Blick auf den Patentantrag ein wenig Licht auf die Sache werfen. Interessant ist zum einen, dass Apple unter anderem auf Near Field Communication, kurz NFC, zu setzen scheint. Die Idee an sich ist nicht sonderlich revolutionär. Es gibt bereits einige Anbieter die auf NFC zum Bezahlen setzen, wie beispielsweise Google Wallet. Allerdings bietet das iPhone 5 diese Funktion bisher überhaupt nicht. Ob es sich um einen Hinweis auf die nächste iPhone-Generation handelt, ist dadurch allerdings nicht gesichert. Der Patentantrag gibt auch andere Möglichkeiten zur mobilen Zahlung an.

Käufe könnten durch Anbieter rabattiert werden. (Bild: US Patent and Trademark Office)
Käufe könnten durch Anbieter rabattiert werden. (Quelle: US Patent and Trademark Office)

Rabattierte Einkäufe für iOS-Nutzer

Der Antrag beim amerikanischen Patentamt erwähnt auch die Möglichkeit, Rabatte auf die Käufe anrechnen zu lassen. Wie genau dieses System funktionieren soll, ist jedoch nicht wirklich ersichtlich aus dem Text. Denkbar sind Online-Kampagnen der Anbieter aber auch komplexere Systeme. Vorteilskarten wie Payback könnten der Vergangenheit angehören. Wer oft in einem bestimmten Geschäft einkauft, könnte besondere Angebote bekommen. Auch eine Kopplung mit Bewegungsdaten wäre tendenziell vorstellbar, wenngleich in Europa aus datenschutzrechtlicher Sicht sicherlich wenig erfolgsversprechend.

Welchen Weg Apple letztlich gehen wird, bleibt abzuwarten. Ob ein Einstieg in das Geschäft mit Mobile-Payments überhaupt in naher Zukunft Teil der Apple-Strategie wird, lässt sich zum jetzigen Stand kaum sagen. Klar ist, dass man sich in Cupertino Gedanken zu dem Thema macht. Ein Umstand, der zu Unruhe unter den jetzigen Anbietern von Mobile-Payment-Lösungen führen könnte.

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1 Reaktionen
Dirk

Hallo Hinterwäldler oder Davé Najeel,
lebst du schon oder willst du noch erwachsen werden?

Es ist kein Prozess, sondern ein Verfahren. Aber als Hinterwäldler weiß man nicht den Unterschied. Dass du die Mühe gibst, etwas Tolles zu erfinden, was jeder nutzt, aber du kein Geld damit verdienst, zeigt nur, dass du offenbar für alles und jeden kostenlos arbeitest.

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