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Mobile Payment: Warum Samsung den Durchbruch bringen könnte

Das hat eine neue Technologie an Bord, die und mobile Couponing voranbringen soll. Jeder beliebige Scanner an der Kasse „beamt“ Informationen direkt ins System. Wie das funktioniert und was diese Neuerung für die Mobile-Payment-Branche bedeuten könnte, erklären wir euch im Folgenden.

Mobile Payment: Warum Samsung den Durchbruch bringen könnte

Mobiles Bezahlen wird als einer der vielversprechendsten Märkte der Zukunft angesehen - wenn auch nicht unbedingt jeder Verbraucher diese Meinung teilen dürfte. Besonders in Deutschland herrschen bei einer breiten Anzahl von Kunden viele Vorurteile und Vorbehalte gegen viele der verwendeten Techniken. Fehlende und unklar definierte Datenschutz-Faktoren, negative Sicherheitsaspekte und ein nicht wirklich klar definierter Kunden-Nutzen sorgen für Unwillen oder Verunsicherung. Hier herrscht klarer Besserungsbedarf seitens der Zahlungsindustrie, sei es in Form von besseren Informationen oder durch technische Nachbesserung. Auf dem Gebiet der technischen Nachbesserung ist Samsung im Moment ein Vorreiter.

Mobile Payment: Warum Samsung den Durchbruch bringen könnte
Samsung unterstützt jetzt Mobile Payment (Bildmaterial: Samsung/Visa)

Samsung ermöglicht Einlesen von Barcodes an jeder Scanner-Kasse

Auf den ersten Blick erscheint das banal, wer sich mit den verbreiteten grafischen Code-Varianten wie Barcode- und QR-Code auseinandergesetzt hat, weiß jedoch: Nicht jede Scanner-Kasse kann mit den Codes auf dem Handydisplay etwas anfangen. Gerade ältere Modelle lesen die enthaltenen Informationen gar nicht erst ein. Im neuen Galaxy S4 ist eine Technologie namens Mobeam integriert, die das Manko der unlesbaren Barcodes beheben soll. Mobeam wandelt die Information aus einem Barcode schlicht in Lichtsignale um, die direkt an die Scannerkasse gesendet werden. Zum Einsatz kommt dabei eine Infrarot-LED, später sollen aber auch Standard-LEDs zur Übermittlung genutzt werden. Die Kollegen von Netzwelt.de haben die Technologie ausführlich beschrieben.

Mobile Payment Dienste müssen breiter aufgestellt werden

Der Markt für mobile Bezahl-Technologien ist im Moment noch stark zerrissen. Viele unterschiedliche Technologien wie zum Beispiel Barcodes, QR-Codes und die kontaktlose Technik Near Field Communication kämpfen um den Durchbruch. Technische Problematik entsteht dabei hauptsächlich an zwei Stellen: Beim Händler, der meist erst ein entsprechendes Zahlungsterminal anschaffen muss und beim Endkunden, dessen Smartphone die jeweils angebotene Zahlungsmöglichkeit unterstützen muss. Damit langfristig ein Durchbruch für mobile Bezahltechnologien erreicht werden kann, muss das Thema breiter als bisher aufgestellt werden. Wahlmöglichkeiten für Händler- und Endkundenseite zu schaffen, könnte sich hier für die Zahlungsindustrie wortwörtlich auszahlen. Dem Händler muss eine einfache und günstige Möglichkeit geboten werden, neue Zahlungstechnologien zu implementieren, die Nutzung einer vorhandenen Scanner-Kasse kann eine solche günstige Einstiegsmöglichkeit darstellen. Dem Endkunden hingegen sollte keine bestimmte Zahlungstechnik aufgezwungen werden. Kunden mit Vorbehalten gegen eine Technologie wie zum Beispiel NFC, sollen gegebenenfalls auf eine andere Zahlart ausweichen können. Wird diese Möglichkeit nicht geboten, platzt die mobile Zahlung unter Umständen ganz und der Payment-Provider verliert seinen Umsatz. Samsung hat durch die Einbindung des eigenen Wallets und der Übertragungstechnologien NFC und Mobeam den Boden bereitet für das mobile Bezahlen mit dem Smartphone. Jetzt muss die Zahlungsindustrie nur noch die richtigen Schritte in Richtung Verbraucher unternehmen.

In diesem Video wird einmal anhand des Mobeam-Beispiels erklärt wie Mobile-Payment funktioniert:

 

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