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Mobile Payment – Smartphones ersetzen die Geldbörse [Infografik]

wird über kurz oder lang die Bezahlung per Kredikarte oder Bargeld ablösen. Zur Übermittlung von Zahlungen wird Near-Field-Communication () zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen. Anhand einer , die von GPlus erstellt wurde, wird ein Ausblick auf die Entwicklung von Mobile Payment bis 2015 gegeben.

Mobile Payment – Smartphones ersetzen die Geldbörse [Infografik]

Mobile Payment - Starkes Wachstum erwartet

Zurzeit beläuft sich die Summe an Zahlungen per auf ca. 240 Millionen US-Dollar. Laut Juniper Research wird sich diese Summe innerhalb der nächsten vier Jahre verdoppeln, wenn nicht gar verdreifachen. Laut den zusammengetragenen Daten von GPlus wird davon ausgegangen, dass bis 2014 etwa die Hälfte aller Smartphones mit NFC-Technologie ausgestattet sein werden. Im gleichen Zuge soll die Menge der Zahlungen per NFC auf 50 Milliarden angestiegen sein.

Zudem zeigt GPlus in der Grafik die Konkurrenz auf dem offenbar bereits recht umkämpften Markt auf, wobei sich dieser vorerst auf die USA bezieht – in Europa werden einige dieser Anbieter sicherlich auch mit dieser Technologie aufwarten. Visa und Google werden mit hoher Wahrscheinlichkeit hierzulande einige der ersten Anbieter sein, die diese Art der Zahlung unterstützen.

Ob der Trend des Mobile Payment sich in Deutschland ähnlich schnell verbreiten wird, ist fraglich denn auch wenn es viele technikaffine Menschen gibt, die diese Entwicklung befürworten, gibt es nicht wenige, die dem Wandel kritisch gegenüberstehen.

Mit einem Klick auf den Screenshot gelangt ihr zur vollständigen Infografik zum Thema „Mobile Payment“:

INFOGRAPHIC_ mobile payment - Goodbye Wallets
Infografik: Mobile Payment - Goodbye Wallets (Quelle: GPlus)

Weiterführende Links:

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2 Antworten
  1. von NFC tut nicht weh am 07.03.2012 (14:00Uhr)

    Die Handy-Hersteller profitieren natürlich davon, das man NFC mit teuren neuen Handies in Verbindung bringt. Aber ein 5-Euro-Gebraucht-Nokia-Handy kann mit NFC-Aufklebechips von der Bank genau so gut zum Mobile Payment genutzt werden wie jede Maestro/EC-Karte oder das neueste iPhone10=iPhoneX.

    Ich will nur mal dran erinnern das EC-Karten (die inzwischen Maestro-Karten) ohne Display und ohne Tastatur auch NFC-Chips aufgeklebt kriegen sollen. Man kann NFC-Payment also auch ohne Handy machen ! Als gute kostenorientierte Anti-IT-Abzock-Hype-Site sollte man gerne daran erinnern.

    Man hat mehrere oder nur einen NFC-Chip. An der Armbanduhr klebt einer für Payments bis 20 Euro. Größere Payments werden per mSMS bestätigt oder per NFC-Chip am Handy oder Kreditkarte oder Maestro-Karte. Das legt man selber fest und NICHT die Bank. Man bezahlt die SMS-gebühren von 5 Cent pro SMS+Auslands-Roaming natürlich dann selber. (Die Banken sind direkt an die Mobil-Netze angebunden. Die bezahlen also nicht wie unsere SMS unser Netz(4Cent) und das Empfänger-Netz(5Cent) also 9 Cent sondern nur 5 Cent.)
    Evtl. muss man dem Verkäufer eine PIN nennen die man per SMS bekommt oder einheitlich ist, bis man 10 Euro pro Tag aufgebraucht hat. Die 10 Euro kann man natürlich ändern und legt damit fest, wie viel ein Dieb abgreifen kann.

    Sowas ist also ultraflexibel mit und ohne Handy realisierbar. Man muss nur schauen das 80-90% aller Payments problemfrei und hoch-effizient (also schnell) durchgezogen werden um Warteschlangen nicht zu verlängern.

    Es reicht der NFC-Chip. Der enthält nur einen public-Key (+private Key + Krypto-Funktionen) den man an der Kasse (oder das Handy vom Taxifahrer oder vom Ladengeschäft) überprüft und sich bestätigen lässt, das der Kauf für x,yy Euro in Ordnung geht. Manche Kunden kriegen eine Feedback, andere nicht. Aber NFC klauen bringt es nicht, weil man immer damit rechnen muss, vom Taxifahrer oder im Shop von der Handy-Cam fotografiert zu werden oder eine mTAN-SMS nennen oder PIN eingeben zu müssen sobald man 10mal eingekauft oder 100 Euro oder sein Taschengeld verbraten hat. Diebstahl wie bei Kreditkarten (wieso wird man an Hotel-Kassen oder bei Käufen ab 75 Euro nicht fotografiert wenn die Kasse ein Handy bzw. Cam hat ?) gibts dann nicht mehr weil es keinen Sinn macht.
    Denn Mobile Payment heisst auch mobile Kontrolle.
    Denn jeder Briefträger und jede Kasse fotografieren das Subjekt, das meine Pakete annimmt oder auf meine Kontokosten einkauft. Wenn ich das will. Ab 5% Rentnern die das im Onlinebanking einstellen (oder es ist eingestellt und muss abgestellt werden) gibts keinen Kreditkarten- oder NFC-Chip-Diebstahl mehr. Trivialpatent. Spannend ist für mich nur, ab wie viel Prozent mTAN-SMS oder Fotos der Kreditkartendiebstahl nicht mehr existiert und ausstirbt.

    Ebenso trivial wären Firmen-NFC-"Kreditkarten" mit einem gemeinsamen Public-Key und Serien-Nummern die dann je nach Mitarbeiter unterschiedliche Tages-Budgets bspw. bei Messe-Besuchen freigeben können. Diese NFC-Chips hat man natürlich am Firmenhandy oder auf einer Firmen-Karte die man von seinem privaten NFC-Chip getrennt hält. So wie man es mit SIM-Karten macht.

    Das mit den Handies ist also nur der Träger für die davon beliebig unabhängige NFC-Infrastruktur. Die EC-Karten und Kreditkarten haben es ja verschlafen und ziehen jetzt mit "aufgeklebten" (jaja, eingeschweissten aber aufgeklebt ginge ja auch) NFC-Chips nach. Ich will NFC-Chips im MicroSim-Format die ich bei der Bank kriege und in Schlüsselbund-Anhänger reinschraube oder auf mein aktuelles Handy klebe.
    Man kann die Chips natürlich auch aus der EC-Karte herausstanzen und dann in andere Träger stecken. Der Magnetstreifen und EC-Chip haben damit ja nicht unbedingt etwas zu tun weil das unterschiedliche Techniken sind und nicht jeder will, das jeder mit einer 100-Euro-Flip-HD-Kam an der Kasse in Asien oder New-York die Kartendaten abfilmen und auf Mafia-Server uploaden kann (dort gibts nämlich Breitband für alle statt wie hier). Also sollten gute Banken NFC-Aufkleber und NFC-Microsim-Karten oder kleine NFC-Micro-Glasmurmeln anbieten die man woanders anbringen kann als auf der Kreditkarte deren Nummer keinen was angeht und deren Schutz nicht gegeben ist weil man beide Seiten per HD-Kamera problemlos filmen kann weil man ja aus funktechnischen Gründen (oder weil der unterbezahlte Kassierer mit denen zusammenarbeitet) mit den NFC-Chip vor der Kasse rumwedeln muss.

    Da Banken das wohl nicht hinbekommen wird es NFC-funkdurchlässige Sicht-Schutzhüllen (pat. pending) für $20 pro Stück geben damit keiner mit ultra-quad-HD-Kameras für $200 auf die Karte gucken kann.

    Leider gibts kein pre-Crowd-Funding wo ich das als Produktidee verschenken kann damit es irgendwer anbietet und somit weltweit auf das Problem hinweist. (Der Tipp mit Brainfloor und Atizo war nicht prinzipiell schlecht aber diesbezüglich leider ungeeignet)


    Die Konversion wäre interessant. Im Gegensatz zu üblichen Themen wo die ausdruckenden Technik-Fortschritts-Verhinderer leidet mitreden geht es hier um Geld und breite Wirtschaft nämlich jeden mit einer Registrierkasse.
    Die EU will Bargeld "abschaffen" weil es Geld kostet: Transport, Sichern, Drucken, Pressen, Kontrollieren und immer und immer und immer wieder zählen... . Evtl muss man für Münzrollen als Händler sogar bezahlen und schleppt mal 500 Euro in Kleingeld während der Arm immer länger wird.
    Square verteilt wohl Boxen an Händler die keinen Vertrag mit Visa/Amex/Mastercard... machen wollen und damit werden die Karten gescannt. Die kämen also in Betracht wenn die Gebühren fair sind. Man kann die Firma ja in Luxemburg aufbauen. Da alles per Mobile-Phone läuft und man keine lokalen Büros braucht kann man als Konkurrent oder Bankenvereinigung bestenfalls dann die NFC-Auslese-Geräte einsammeln lassen. Oder Händler abmahnen die deren App benutzen. Dann sieht man, auf wessen Seite die EU-Kommission steht. Schaut mal die Verordnungen für Umsatzsteuer-Relevante Software (also Computer-Kassen, Onlineshops und Cafeteria-Bezahl-Apps). Oder für Bilanz-Relevante Software. Da merkt man das man besser BWL oder Jura anstatt Informatik studiert hätte.

    Auf Messen würde ich PayCards (mit oder ohne NFC) verkaufen die aufgeladen sind und mit denen man bei den Händlern bargeldlos per NCF oder QR-Code oder was auch immer bezahlen kann. Man kriegt sofort per EMail oder in der App Bescheid. Die Händler haben klare Zahlen (Beamer und Top10-Händler an die Hallenwand/Decke projeziert und/oder in der App) und das Finanzamt auch. Beim Rausgehen kriegt man den Restbetrag ausgezahlt und gibt die Karte zurück. Sowas wie Itchy&Scratchy-Dollars aber möglicherweise beliebter... Es gibt Ausstellungs-Messen wie Cebit, Ordermessen wie die Games-Messen, Spielwaren-Messen, vielleicht die IFA-Fachbesucher-Tage oder andere Industriemessen aber auch Einkaufs-Messen oder Flohmärkte oder Sammler-Märkte wo man sowas als zusätzliche Alternative zu Bargeld etablieren kann.

    Zigaretten-Automaten, Bahnautomaten, Flughäfen und Bahnhöfe mit hoher ausländischer Kundenbewegung könnten als erste auf NFC wechseln. Ob es für Aldi, Lidl usw rentiert, müsste man dann sehen. Kleine Händler mit Individual-Bezahlung kämen auch in Betracht. Die hängen aber an den EC-Systemen der entsprechenden Dienstleister. Allerdings nutzen auch die ihre Phones und Apps so das man statt Miet-EC-Lese-Geräte immer mehr Handy-Basiert bezahlt. Ein Aufkleber "(NFC)" an der Kasse und Geschäfts-Tür reicht ja.

    Hier in Deutschland ist es normal mit EC-Karten am Supermarkt zu zahlen. In USA inzwischen aber auch laut CNBC: "Auch Leute mit festem Einkommen die sich nicht von Monat zu Monat von Kreditkarten-Rechnung zu Kreditkarten-Rechnung hangeln bezahlen Kleinkram wie bei Starbucks mit ihrer Kreditkarte statt Bargeld rumzuschleppen. Das gab es früher nicht.". Da kommt NFC gerade recht.
    Speziell wenn man es richtig macht, kann man einen besseren Schutz und Schutzgefühl bieten als die EC-Karten und Kreditkarten und die Konversion verstärken.
    - Kreditkarten haben keine Online-Abfrage der Transaktionen
    - Kreditkarten melden sich nicht per Email wenn ich mehr als 123 Euro bezahlen "will"
    - Gleiches für EC-Karten. Ich will mTAN per SMS oder Email bei Zahlungen ab xx Euro einstellen können. Für Wocheneinkäufe bei Aldi o.ä. werden die Limits nur für diesen Händler oder diese Filiale natürlich hochgesetzt um die Kasse nicht zu blockieren.
    ...
    NFC (unter iOS weil das schlauer ist) könnte das problemlos erbringen. Bei iTunes und Amazon kriege ich eine Email wenn die Geld von mir abziehen. Tja. Bei Sparkassen und Kreditkarten nicht (und nein, ich werde nicht wechseln). Mal sehen wessen Moral und Kundenorientierung die NFC-Chips liefern werden.

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  2. von smosig am 12.11.2012 (23:37Uhr)

    Diplom-Umfrage Mobile Payment - bitte teilnehmen:

    http://edu.surveygizmo.com/s3/1077699/Mobiles-Bezahlen-und-Mobiles-Marketing

    Und bitte den Link an alle weitergeben. Jeder Teilnehmer mehr hilft.
    Danke
    Stefan Mosig

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