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Mobile SEO: 7 Praxistipps für deine Website [SEO Campixx 2014]

Mobile SEO: 7 Praxistipps für deine Website [SEO Campixx 2014]

Auf der SEOCampixx 2014 hat Johann Moor, SEO-Constultant von gjuce, am Beispiel von Best-Practices konkrete für die Optimierung mobiler Websites geliefert. Wir fassen das Wichtigste für euch zusammen.

Mobile SEO: 7 Praxistipps für deine Website [SEO Campixx 2014]

Mobile SEO. (Foto: t3n)

Zuwachs der mobilen Suche – Abnahme der Desktop-Suche

Die Verbreitung mobiler Endgeräte steigt kontinuierlich, ebenso ihre Nutzungsdauer. Im vergangenen Jahr hat Google ermittelt, dass 61 Prozent der Deutschen täglich mit ihrem Smartphone im Internet surfen. „Mobile SEO“ gewinnt deshalb zwangsweise an Bedeutung. Eine Bedeutung, die auch Johann Moor von der Kölner Agentur gjuce in seinem Vortrag auf der SEOCampixx 2014 betont hat.

Gleich zu Beginn seines Vortrags macht Moor deutlich: „Mit dem Zuwachs der mobilen Suche sinkt die Nutzung der Desktop-Suche.“ Seitenbetreiber müssen deshalb reagieren, im besten Fall so schnell wie möglich. Google sagt schließlich ganz klar: „Falsch konfigurierte mobile Seiten führen langfristig zu einem schlechten Ranking“.

Mobile SEO: In Zeiten des Smartphones ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. (Foto: t3n)
Mobile SEO: In Zeiten des Smartphones ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. (Foto: t3n)

Die Ergebnisse von Google gleichen einander, unabhängig vom Endgerät. Bei korrekter Anwendung des Seitenbetreibers listet Google jedoch teilweise die mobilen Version einer Unterseite. Ein mobiler Index ist nicht geplant, der alte mobile Index für Feature-Phones kommt nicht länger zum Einsatz.

Mobile SEO, die „einwandfreie Erkennung und Weiterleitung von mobilen Nutzern“

Mobile Seiten sollen nicht ranken, betont Moor in seinem Vortrag. Google soll sie nur erkennen und darauf weiterleiten. Der zentrale Bestandteil des Mobile ist deshalb auch „die einwandfreie Erkennung und Weiterleitung von mobilen Nutzern auf die passende mobil optimierte Webseite“.

Hierfür müssen sich Seitenbetreiber für ein klares Domain- und URL-Konzept entscheiden, die einzelnen User-Agents erkennen und optimal weiterleiten sowie jede Form von Duplicate-Content oder Cloaking vermeiden. Moor empfiehlt: Wenn möglich, sollten auf beiden Versionen einer Webseite die gleichen Elemente und Inhalte stehen.

Die 3 URL-Konzepte des Mobile SEO

Aktuell kommen bei mobilen Websites drei verschiedene Konzepte zum Einsatz: Erstens das klassische Responsive Design, das die Webseite je nach Endgerät passend ausliefert; zweitens die gerätebasierte Ausgabe unter einer URL und drittens die gerätebasierte Ausgabe unter verschiedenen URLs.

  • Responsive Design: Google empfiehlt den Einsatz responsiver Websites. Dies reduziere Ladezeiten aufgrund der fehlenden Weiterleitung, heißt es. Dies ist aber bei weitem nicht immer der Fall, betont Moor. Schlecht optimierte responsive Websites haben teilweise deutlich längere Ladezeiten. Weitere Probleme sind die möglicherweise notwendige Neuentwicklung, die fehlenden Bannerformate und fehlende Browserkompatibilitäten.
  • Gerätebasierte Ausgabe unter einer URL: In diesem Fall wird je nach anfragendem Gerät der passende HTML-Code ausgeliefert. Voraussetzung ist eine gute Datenbank. Ein hilfreicher Webdienst zum Überprüfen der Funktionsweise ist Web-Sniffer.net, so Moor.
  • Gerätebasierte Ausgabe unter mehreren URLs: Dieses dritte Konzept basiert auf zwei Subdomains, die eine für Mobil- und die andere für Desktop-Geräte. Die Verknüpfung beider Websites erfolgt via „rel=alternate“ sowie „rel=canonical“ und soll sicherstellen, dass die mobile Version einer Webseite keinesfalls rankt. Voraussetzung ist erneut eine gute User-Agent-Datenbank.

Moor bevorzugt klar die dritte Methode. Sie machen in den meisten Fällen den meisten Sinn, erklärt er.

7 Praxistipps fürs Mobile SEO

Für Seitenbetreiber hat Moor noch einige Praxistipps auf Lager:

  1. Behandle den Googlebot genauso wie Mobilgeräte. Das heißt: identische Inhalte, identische Redirects.
  2. Prüfe die Robots.txt. Stelle sicher, dass der Googlebot auch auf die mobile Version deiner Webseite zugreifen kann.
  3. Prüfe die Google Webmaster Tools auf Crawlingfehler bei Smartphones und Feature-Phones.
  4. Prüfe deine Website auf fehlerhafte Redirects. Auch hier helfen die Google Webmaster Tools.
  5. Stelle sicher, dass die Weiterleitungen aufgrund fehlender Mobilseiten nicht zu Soft 404ern führen.
  6. Die Ladezeit der Website ist aufgrund der mobilen Funknetze besonders relevant, hier helfen die Google PageSpeed Insights.
  7. Folge der Empfehlung von Google und verlinke deine Desktop-Version, vermeide dabei mögliche Endlosschleifen aufgrund von Weiterleitungen.
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4 Antworten
  1. von Max am 17.03.2014 (15:25 Uhr)

    Nichts Neues, nichts, was wirklich helfen würde.

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  2. von Lars Budde am 17.03.2014 (16:18 Uhr)

    @Max Jemand, der nicht 100-prozentig im Thema steckt, findet hier sicher noch einen nützlichen Hinweis.

    Antworten Teilen
  3. von nichauser am 18.03.2014 (07:57 Uhr)

    Ich persönlich finde den Artikel zwar interessant, jedoch muss ich Max auch zustimmen. Auch für mich gibt es in dem Artikel jetzt nicht wirklich irgendwas hilfreichen zu lesen.
    Wir haben uns bei unserer Internetseite für Responsive Design entschieden. Doch welche dieser Tipps sind denn nun speziell hilfreich für Responsive Design? Das hört sich in meinen Ohren eher so an, als wäre das meiste davon für speziell mobile Internetseite, mit weiterleitung etc...
    Der einzige Punkt der mir auf den ersten Blick etwas weiter geholfen hat war Punkt 6 und der Hinweis auf Google PageSpeed Insights. Das werde ich bei Gelegenheit aufjedenfall einmal ausprobieren.

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  4. von Eduard am 18.03.2014 (07:58 Uhr)

    @Max: kein Kommentar, der wirklich helfen würde...

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