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Mobilegeddon: Google straft Vollbild-Overlays ab

    Mobilegeddon: Google straft Vollbild-Overlays ab

(Grafik: Shutterstock)

Im Frühjahr dieses Jahres hat Google seine „Mobile Friendly“-Initiative gestartet, bei der Websites, die nicht für die Nutzung durch Mobilgeräte optimiert sind, in den mobilen Suchergebnissen abgestraft werden. Jetzt hat Google eine weitere Stufe des sogenannten „Mobilegeddon“ gezündet und geht gegen Websites mit übergroßen Overlays vor.

Mobilegeddon: Änderungen seit 2. November aktiv

Websites mit Hinweisen zur App-Installation, die die komplette Seite füllen und einen Großteil des eigentlichen Inhalts verdecken, werden von Google ab sofort nicht mehr als „Mobile Friendly“ eingestuft, heißt es auf Google+. Damit setzt Google seine Strategie fort, die im Frühjahr 2015 lanciert wurde und den Entwicklern vieler Portale Schweißperlen auf die Stirn trieb.

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Mobilegeddon: Google straft ab sofort Websites mit großem App-Download-Hinweisen ab. (Bild: Google Webmasters)

Der Verzicht auf Overlays wird Bewertungskriterium des „Mobile Friendly“-Tags, sodass Seitenbetreiber entsprechende Anpassungen an ihrer Website vornehmen sollten. Google empfiehlt, anstelle von „Full-Page-Interstitials“ auf nutzerfreundliche Lösungen wie Banner zu setzen. Searchengineland kürte den 2. November, den Tag des Rollouts dieser Änderung, deshalb zum zweiten Tag des Mobilegeddon.

Schon im Juli dieses Jahres sprach sich Google deutlich gegen Overlays aus. Das Unternehmen selbst nutzte Vollbildhinweise beim Öffnen des sozialen Netzwerks Google+, um Nutzer auf die dazugehörige App hinzuweisen. Nach der Durchführung einer Umfrage entschloss man sich aber gegen diese Werbung. Sie resultierte zwar in einer Klickrate von neun Prozent, doch die Anzahl der Besucher, die anschließend nicht wiederkehrten, betrug stattliche 69 Prozent. Nach Abschaltung des Overlays stieg die Nutzung der mobilen Google+-Website um 17 Prozent an.

via searchengineland.com

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5 Reaktionen
Martin
Martin

Ja der Fullsize-overlay ist extrem nervig. Teilweise bekommt man ihn in der übersicht und dann nochmals beim artikel. Und der button um ihm weg zu klicken ist definitv nicht mobil optimiert mit 30% wahrscheinlichkeit öffnet sich die Werbung beim schließen des overlays

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Sebastian
Sebastian

@Martin - Word !

@Andreas Floemer... Werden Seiten mit klassischer Interstitial Werbung den nun auch "abgestraft" ?

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Kai

Und beim öffnen des Artikels wird man mit einem Vollbild-Overlay (Werbung) begrüßt...

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Desktop-Webseiten
Desktop-Webseiten

"Jetzt hat Google eine weitere Stufe des sogenannten „Mobilegeddon“ gezündet und geht gegen Websites mit übergroßen Overlays vor"

Vielleicht bin ich ja der einzige dem das passiert, aber das bezweifle ich mal deutlich: Bei den Suchergebnissen am Handy hat man überwiegend "m.FOOBAR.com" oder "mobile.FOOBAR.com"-Ergebnisse. ABER: Wenn man draufklickt sind es oft normale normale Desktop-Webseiten wo mit mit zwei-Finger-Pinch-Zoom an den Content kommen muss :-(((((
Viel besser als Zilliarden-Cashburner-Startups ist hingegen z.b. Wikipedia. Man achte speziell darauf wo welche Teile auf der Desktop-Seite geometrisch liegen und wo sie in der linearen Mobil-Version liegen.
Denn HANDY=Linear. Desktop=2D. Und 2D+ ist bei UHD-TVs mit 4k auch noch nicht in den Köpfen von Cashburner-Webdesignern (oder auch Settopboxen-Interfaces) angekommen.

Aber gut das google sich jetzt zur Verbesserung bewegt. Evtl muss jede Teil-Firma bei Google endlich eigenständig wie ein Schlauchboot ganz alleine um gute Bilanz-Zahlen vor den Chefs kämpfen statt wie 90% vieler Aufkäufe im Großkonzern mit zigtausenden anderen Mitarbeitern vor sich hin zu stagnieren...
Zum erstem Mal müssen Aufkäufe also leisten statt beendet zu werden damit das Volk weiter 10 Jahre auf die Verbesserung (dann durch ein neues Startup) warten muss.

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Content First

@Desktop Webseiten: Ich geb Dir Recht, weil sich die Strategie ja auch "Content First" nennt, wenn man es positiv formuliert. Der Artikel erstickt halt leider in Negationen. Also um es positiv auszudrücken: Google bevorzugt auch für mobile Geräte Seiten, die zunächst mit Inhalten aufwarten. Das Wort "Abstrafung" ist deshalb fehl am Platz.

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