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Mobilegeddon-Auswirkungen doch deutlich härter als zunächst erwartet

    Mobilegeddon-Auswirkungen doch deutlich härter als zunächst erwartet

Auswirkungen des „Mobilegeddon“ jetzt deutlich spürbar. (Grafik: google.com)

Die unter dem Namen „Mobilegeddon“ bekannt gewordenen Änderungen des Google-Algorithmus haben offenbar doch stärkere Auswirkungen als gedacht.

Mobilegeddon: Erst kaum, nun heftige Änderungen

Direkt nachdem das Google-Update mit dem Unheil verkündenden Spitznamen „Mobilegeddon“ ausgerollt wurde, hatten erste Analysen nur geringe Auswirkungen festgestellt. Das hat sich jetzt aber massiv geändert, wenn man einer Studie der US-Beratungsgesellschaft Stone Temple Consulting Glauben schenken kann. Deren Untersuchungen haben ergeben, dass fast die Hälfte der nicht auf die mobile Endgeräte optimierten URLs mittlerweile schlechtere Rankings haben.

Google-Update: Erste Auswirkungen des Mobilegeddon auf nicht optimierte und optimierte Websites. (Grafik: Stone Temple Consulting)
Google-Update: Erste Auswirkungen des Mobilegeddon auf nicht optimierte und optimierte Websites. (Grafik: Stone Temple Consulting)

Genau genommen ging es für 46,6 Prozent der nicht optimierten Websites bergab, bei den für die mobile Nutzung optimierten Seiten waren es nur 25,4 Prozent. Dass es gleichzeitig aber auch Ranking-Verbesserungen für 19,5 Prozent der nicht optimierten und 30,1 Prozent der optimierten URLs gab, erklärt Stone-Temple-CEO Eric Enge mit dem im untersuchten Zeitraum (Mitte April bis Mitte Mai 2015) ebenfalls ausgerollten Qualitätsupdate von Google.

Google bezeichnet die im Rahmen von Mobilegeddon angeleierten Änderungen seines Such-Algorithmus als schwerwiegender, als die des Penguin- und Panda-Updates. Bisher blieben die Hinweise auf solch heftigen Auswirkungen aber aus.

Mobilegeddon-Auswirkungen erst Spitze des Eisbergs

Für Eric Enge steht fest, dass die in seiner Studie entdeckten Ranking-Änderungen erst die Spitze des Eisbergs seien. Google, so Enge, teste bei allen seinen Updates zuerst in kleinerem Umfang, bevor die neuen Algorithmen in großem Stil umgesetzt würden. Die volle Bedeutung des Google-Updates für Website-Betreiber könnte sich so erst in einigen Wochen oder gar Monaten zeigen.

Überraschend: Zum Ende der Untersuchung waren mehr als ein Drittel (35,6 Prozent) der untersuchten Top-Ten-URLs noch immer nicht auf die mobile Darstellung optimiert.

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2 Reaktionen
Emmi
Emmi

"Zum Ende der Untersuchung waren mehr als ein Drittel (35,6 Prozent) der untersuchten Top-Ten-URLs noch immer nicht auf die mobile Darstellung optimiert. "

Aha. Also 3,56 von 10 URLs ("top ten") waren nicht optimiert...

Antworten
Tim
Tim

Nicht Domain mit URL verwechseln... Es kann gerne davon ausgegangen werden, dass eine große Anzahl von Seiten einer Domain untersucht worden sind.

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