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Dreist: Mobiles Surfen ist fast nirgends so teuer wie in Deutschland

Einer neuen Studie nach ist mobiles Surfen in Deutschland deutlich teurer als in vielen anderen europäischen Ländern. Grund: fehlender Wettbewerb wegen zu weniger Anbieter.

Mobiles Surfen: Kaum irgendwo so teuer wie in Deutschland

Skandinavien, das Baltikum oder die britischen Inseln dürften deutschen Smartphone-Nutzern, die gerne unterwegs Surfen, wie das Mekka für mobiles Internet vorkommen. Denn in Ländern wie Litauen oder Estland sowie Dänemark, Finnland, Irland oder Großbritannien bekommt man für 30 Euro mindestens 100 Gigabyte Datenvolumen pro Monat. Davon können deutsche Nutzer nur träumen. Die einzige unbegrenzte Flatrate kostet hierzulande satte 199,95 Euro.

Mobiles Surfen: Deutschland in puncto niedrige Preise fast Schlusslicht. (Grafik: Rewheel)

Die Vergleichsstudie des finnischen Beratungsunternehmen Rewheel unter den 28 Ländern der EU nur auf Platz 20. Hier bekommen Nutzer zum Preis von maximal 30 Euro höchstens 15 Gigabyte Datenvolumen im Monat (Preis: 24,99 Euro). In zehn EU-Ländern gibt es für das Geld unbegrenztes mobiles Datenvolumen – in Litauen werden dafür sogar nur 15,75 Euro fällig. In weiteren drei europäischen Ländern bieten Mobilfunkprovider immerhin 100 Gigabyte für bis zu 30 Euro pro Monat an.

Gute Nachrichten für viele Mobilfunknutzer: Im Schnitt sind die Gigabyte-Preise in der EU im Vergleich zur ersten Jahreshälfte um rund 30 Prozent gefallen, in Italien sogar um mehr als die Hälfte. Deutschland ist dagegen neben Südkorea, Kanada, den USA und Japan eines der explizit in der Studie genannten Länder, in denen die Provider „noch immer exorbitant hohe Gigabyte-Preise verlangen“.

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Zu wenig Wettbewerb: Mobiles Surfen in Deutschland „exorbitant“ teuer

Laut Torsten Gerpott, Telekommunikationsexperte an der Universität Duisburg-Essen, liegt das daran, dass es in Deutschland zu wenig Wettbewerb gebe. Zusätzlich zu den drei Netzbetreibern (Telekom, Vodafone und O2) gebe es nur wenige Anbieter ohne eigenes Netz, so Gerpott gegenüber tagesschau.de. Newcomer, die, koste es was es wolle, Marktanteile erobern wollten, gebe es nicht. Die Netzbetreiber selbst sehen dagegen die Größe des Landes und die teuren Mobilfunkfrequenzen als Gründe – diese Argumente will Gerpott aber nicht gelten lassen.

Interessant in diesem Zusammenhang: Aus für Roaming-Gebühren in der EU – Ab sofort surfen und telefonieren ohne Zusatzkosten

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