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moj.io verbindet Autos mit Smartphone und Apps

Das kanadische Telematik-Unternehmen moj.io hat ein gleichnamiges Gerät entwickelt, mit dem sich Autos via UMTS mit und verbinden lassen. Damit soll es etwa möglich sein, das eigene Auto aus der Entfernung zu überwachen und beim Fahren automatische Nachrichten zu versenden. moj.io ist derzeit auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo auf der Suche nach Investoren.

moj.io verbindet Autos mit Smartphone und Apps
moj.io mit dem On-Board-Diagnosesystem des Autos verbinden

moj.io: Smartphone-Apps überwachen das Auto

moj.io wird mit dem On-Board-Diagnose-System des Autos verbunden und funktioniert bei jedem Modell, das nach 1995 gebaut wurde, wie es in einer entsprechenden Pressemitteilung heißt. Via UMTS wird der Bordcomputer mit dem Internet verbunden und macht es so für Smartphone-Apps möglich, Daten auszutauschen.

moj.io bietet Auto-Diagnose via Smartphone-App

Mithilfe spezieller Apps kann der Fahrzeugbesitzer so überprüfen, ob sein Wagen noch genügend Benzin hat, nach einem Diebstahl oder dem Abschleppen die genaue Position orten oder während des Fahrens automatisierte Textnachrichten schicken – zum Beispiel, dass er in wenigen Minuten am Treffpunkt ankommen wird.

Aktuell hat moj.io acht kostenlose Apps im Angebot, die für iOS, Android und Windows Phone geeignet sind. Für die Sicherheit soll eine eigens gewählte persönliche PIN sorgen. Darüber hinaus lädt das Unternehmen aber Entwickler ein, sich über die offene Plattform an der Entwicklung weiterer Apps zu beteiligen. Aktuell funktioniert moj.io nur in den USA und Kanada. Das Gerät soll im Sommer 2013 auf den Markt kommen.

Wer sich jetzt dazu entscheidet, das Projekt finanziell zu unterstützen, kann ein moj.io zum Preis von mindestens 89 US-Dollar erwerben und bekommt die ersten drei Monate geschenkt. Danach kostet das System für Indiegogo-Investoren 7,99 US-Dollar im Monat oder 79 US-Dollar pro Jahr. Noch erfreut sich die moj.io-Idee aber offenbar keiner allzu großen Beliebtheit. Aktuell haben 37 Unterstützer insgesamt knapp 4.600 US-Dollar beigesteuert. Ziel ist es, innerhalb der kommenden 32 Tage die 100.000-US-Dollar-Marke zu erreichen.

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Eine Antwort
  1. von Stephan am 07.12.2012 (08:18 Uhr)

    Super Idee, aber den Usecase "wenn das Auto gestohlen wurde" sehe ich nicht als eine
    Mehrwert, wenn das Gerät so visuell prominent im Fahrerbereich eingesteckt / sichtbar ist wie
    im Video gezeigt. Das werden die Diebe dann doch einfach entfernen, und dann war es das schon mit dem Wiederfinden des Autos. Das hat jemand nicht zuende gedacht.

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