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3D-Drucker mit UV-Projektor: MoonRay begeistert Kickstarter-Community

3D-Drucker mit UV-Projektor: MoonRay begeistert Kickstarter-Community

Ein neuer sorgt derzeit auf für Furore. Bereits nach wenigen Tagen konnte der MoonRay von SprintRay über 300.000 US-Dollar einsammeln, und damit drei Mal soviel wie erwartet.

3D-Drucker mit UV-Projektor: MoonRay begeistert Kickstarter-Community

MoonRay: Leistbarer Highend-3D-Drucker. (Foto: SprintRay/Kickstarter)

MoonRay: Hohe Druckauflösung und kleiner Preis

Allzu bescheiden geben sich die Macher des 3D-Printers MoonRay nicht. Als den „besten Desktop-3D-Drucker der Welt“ bezeichnet das Team von SprintRay um Gründer und CEO Jasper Jing Zhang ihren 3D-Drucker auf Kickstarter. MoonRay solle das aktuelle Problem in der Branche lösen, das darin bestehe, dass 3D-Drucker entweder qualitativ hochwertig und teuer oder günstig aber nicht so gut seien.

MoonRay: Kleiner Highend-3D-Drucker startet auf Kickstarter durch. (Foto: SprintRay/Kickstarter)
MoonRay: Kleiner Highend-3D-Drucker startet auf Kickstarter durch. (Foto: SprintRay/Kickstarter)

Erreichen will SprintRay das beim MoonRay mit der Kombination aus einer hohen Druck-Auflösung, einem kleinen Gehäuse, das den Einsatz auf dem Schreibtisch möglich macht, sowie einem Preis, der für Künstler, Designer und Architekten leistbar sein soll.

UV-Projektor ermöglicht hohe MoonRay-Auflösung

Erreicht werden soll die hohe 3D-Druck-Qualität unter anderem durch den eigens entworfenen UV-Projektor RayOne. Der soll eine Auflösung 100 Mikrometer auf der X/Y-Achse und 20 Mikrometer auf der Z-Achse erreichen. RayOne härtet Schicht für Schicht ein flüssiges Photopolymer aus. Der UV-Projektor soll leiser laufen und weniger Temperatur entwickeln als die Konkurrenz. Dadurch erhöhe sich auch die Lebensdauer enorm, verspricht SprintRay.

Der MoonRay ist 28,1 x 38,1 x 50,8 Zentimeter groß. Der 3D-Drucker wird via Kickstarter ab 2.499 US-Dollar angeboten. Für Europa gilt allerdings ein Preis von 2.999 US-Dollar, im Handel soll das Gerät inklusive Versand später 3.499 US-Dollar kosten. Die Lieferung in die EU soll im Januar 2016 erfolgen.

Der Erfolg auf der Crowdfunding-Plattform kann sich jedenfalls sehen lassen. Das erhoffte Kampagnenziel von 100.000 US-Dollar war bereits nach wenigen Stunden erreicht. Aktuell stehen etwas mehr als 300.000 US-Dollar auf der Spendenuhr. Bis zum Ende der Kampagne sind noch 33 Tage Zeit.

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3 Antworten
  1. von Geschwindigkeit und Preis am 04.05.2015 (13:08 Uhr)

    Bei 2000-3000 Euro liegen auch jetzt schon die normalen Preise der "guten" Drucker. Schon vor 15 Jahren war der Zielpreis unter $1000.

    Adam Smiths Nähnadel-Fabrik-Fallstudie zeigt auf das überlineare Speed-Ups durch Arbeitsteilung entstehen können.
    Die Drucker sind bisher immer noch zu langsam. Die Frage ist also, ob man nicht besser Cutter nimmt und die Sachen dann zusammensteckt und dann fräsen lässt. Lego-Ähnliche Systeme gibts auch schon um große Volumina schnell aufzufüllen. Die Technologien von Stift-Plottern sind patentmäßig hoffentlich abgelaufen. Also könnte man damit schnell Erfolge kriegen.

    Size does matter. Man will ja keine mikroskopischen Modelle basteln sondern etwas was der Kurz/Weit-Sichtige Kunde der seine/ihre Brille nicht trägt in der Hand halten und betrachten kann. Wenn man auf einer Lage mehrere Teile parallel baut und dann zusammensteckt braucht man vielleicht auch weniger Zeit als wenn man das Teil an einem Stück baut.

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  2. von Aerendil am 04.05.2015 (13:11 Uhr)

    Alles, was nicht so funktioniert wie in diesem Beitrag, ist meiner Meinung nach nicht zukunftsfähig :-)

    http://www.ted.com/talks/joe_desimone_what_if_3d_printing_was_25x_faster

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  3. von bobban am 04.05.2015 (21:14 Uhr)

    An diesen Beitrag musste ich auch denken :-) . Die haben ja echt alles geklaut. Ne ne...

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