Hier sind einige Dinge, die in diesem Jahr bei den Kunden landen werden. Vieles war schon im vergangenen Jahr erhältlich, aber könnte in diesem Jahr den großen Durchbruch schaffen:
1. Tablets ersetzen PCs
Die iPads, darunter auch das neue mini, beherrschen weiter den Tablet-Markt. Aber auch Android-Modelle kommen in Schwung. Aber die große Umwälzung ist, dass Tablets weiter die Rolle von Laptop-PCs untergraben.
Die Verbraucher nutzen die Tablets für immer mehr Aufgaben, für die sie früher den Laptop angeworfen haben. Ganz verschwinden werden traditionelle Computer nicht – sie werden immer noch für Aufgaben etwa mit hohem Datenvolumen benötigt. Aber die Kunden kaufen immer seltener einen neuen Laptop und geben ihr Geld stattdessen für Tablets aus. Diese lösen auch ein weiteres Gerät ab: Das elektronische Lesegerät, den E-Reader. Viele Analysten hatten erwartet, dass Windows 8 diesen Trend anhält oder gar umkehrt. Doch erste Anzeichen deuten darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.
2. Hardware und Software verschmelzen
Das Apple-Modell breitet sich aus. Der Vorreiter aus Cupertino bietet von der Hardware, dem Betriebssystem, den wichtigsten Apps und dem Internetbrowser eine Rundumversorgung. Auch andere Unternehmen arbeiten daran. Im Oktober stellte Microsoft seinen ersten Computer, das Surface-Tablet vor. In den nächsten Wochen soll eine verbesserte Version folgen. Ich wäre nicht überrascht, wenn Microsoft in diesem Jahr auch ein Smartphone vorstellt.
Auch Google will wie Apple werden. Unter der Marke Nexus werden mittlerweile ein Smartphone und zwei Tablets verkauft. Die Produkte werden von Partnerunternehmen hergestellt, aber das Design stammt von Google. Mit dem eigenen Hardware-Unternehmen Motorola Mobility dürfte dieses integrierte Modell vertieft werden. Bei Motorola sind ehemalige Google-Manager an Bord. Es gibt erste Berichte, nach denen Android auf den neuen Geräten von Motorola tief verwurzelt ist.
3. Apple denkt Fernsehen neu
Samsung und andere Hersteller produzieren bereits Fernseher, die sich mit dem Internet verbinden, Onlinevideos streamen und Apps ausführen können, und das alles ohne ein spezielles Zusatzgerät. Aber sie sind oft unhandlich, und ihre „Smart TV"-Funktionen sind beim Verbraucher noch nicht angekommen. Das könnte sich in diesem Jahr ändern.
Allenthalben wird erwartet, dass Apple endlich seinen eigenen Fernseher vorstellt, auf dem Internet und Fernsehprogramm nahtlos verschmelzen. Viele, darunter auch ich, hatten damit schon 2012 gerechnet, aber noch verhandelt Apple offenbar mit Medienunternehmen über die Inhalte. Unterdessen gewinnt Apples kleine Box Apple TV an Beliebtheit. Über eine Funktion namens AirPlay lassen sich damit auch Audio- und Videoprogramme auf Laptops, Tablets und Smartphones nutzen.
4. Smartphones werden billiger
Fast auf der ganzen Welt gib es Smartphones. Aber sie sind immer noch teuer – in der Regel etwa 150 Euro mit einem Zweijahresvertrag. Und mit den monatlichen Gebühren ist man schnell bei 75 Euro, vor allem wenn man große Datenmengen nutzt – eigentlich die Grundfunktion eines Smartphones. Schon jetzt gibt es aber einige Modelle bei Vertragsabschluss deutlich billiger oder gar umsonst. 2013 dürfte es bessere Smartphones noch billiger geben, besonders die mit dem dominanten Betriebssystem Android und der bisher noch wenig nachgefragte Plattform Windows Phone.
5. Musikspieler werden besser und teurer
Audiophile und Künstler haben sich noch nie mit den komprimierten Musikdateien anfreunden können, die jetzt auf jedem iPod und Smartphone zu finden sind. Sie beklagen sich darüber, dass die ursprüngliche Qualität der Aufnahme reduziert ist, weil die Lieder für minimale Dateigrößen und Downloadzeiten optimiert sind. Sie werden zudem oft von CDs und nicht von den Masterbändern erstellt.
2013 wird es mehr tragbare Musikspieler geben, die eine höhere Qualität bieten. Der koreanische Elektronikhersteller iRiver hat den Astell & Kern AK 100 vorgestellt. Für umgerechnet etwa 530 Euro bietet dieser Musik in hoher Klangtreue. Der legendäre Rocker Neil Young steckt hinter einem zweiten Unternehmen, Pono, das ähnliche Pläne hat. Neben dem Preis gibt es allerdings eine weitere Schattenseite. Die Dateien sind zehn bis 20 Mal so groß wie normale digitale Songs. Auf einen bestimmten Speicher passt also weniger Musik.
6. Die Technik überwacht Fitness und Gesundheit
2012 kamen sensorenbepackte Armbänder wie das Nike+ FuelBand und das Jawbone Up in den Handel. Diese messen, wie viele Schritte ihr Besitzer am Tag geht, wie gut er schläft und andere Gesundheitsindikatoren. 2013 wird sich dieser Trend fortsetzen, in anderen Formen und mit verbesserten Sensoren. Ein neues Produkt, das Basis, ist eine Uhr, die den Ruhepuls misst. Alle diese Geräte arbeiten mit mobilen Apps oder browserbasierten Programmen zusammen, um den Fortschritt zu überprüfen.
7. Das Internet kontrolliert alles
Ein weiterer Trend, den ich für 2013 sehe, ist der Siegeszug von Apps und Geräten, mit denen sich viele Gegenstände des Alltags drahtlos steuern lassen, von Lampen über Küchengeräte. Und es wird mehr „smarte" Geräte geben, wie etwa das intelligente Thermostat, das mit dem WLAN verbunden ist.
Das sind nur einige der Entwicklungen, die wahrscheinlich die Landschaft der Verbraucherelektronik bestimmen werden. Auch andere bleiben im Vordergrund, wie etwa die immer stärkere Rolle der Cloud oder von Remoteservern, die Inhalte speichern und eine bessere Zusammenarbeit ermöglichen. Eins ist sicher: Es wird Dinge geben, die hier nicht aufgelistet sind und die uns alle überraschen werden.
Weitere Informationen
- Der Kampf der Tech-Titanen geht 2013 weiter - wsj.de
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- Mega-Trends 2013: Das sagen Experten voraus - t3n-News
von Walter S. Mossberg
Ursprünglich publiziert bei wsj.de










von Sebastian Niemann via facebook 11.01.2013 (17:05Uhr) 1.
Das ist der größte schwachsinn den ich in den letzten Jahren gelesen habe. 1. Tablets werden den PC nie ersetzten, denn deren Dateisysteme sind außer bei Android und dem kommenden Surface Pro nicht so gestaltet, dass man Herr über seine eigenen Daten ist, man kann sie nicht richtig in Netzwerke einbinden von Administrierbarkeit mal ganz zu schweigen abgesehen von Tablets mit Windows 8, Android oder Linux. IM Privaten bereich mag es ein, denn den meisten reicht schließlich ein bisschen Facebook (Das Internet kennen viele schon gar nicht mehr) ein bisschen E-Mail und ab und zu mal einen Textschreiben. Da Adobe aber gerade alle Tablet Programme eingestampft hat bestätigt das meine Meinung, dass man am Tablet nicht arbeiten kann. Ich stelle mir gerade auch noch vor wie im Verwaltung- und Finanzbereich Excel Tabellen auf dem Tablet bearbeitet und angelegt werden und 2/3 aller Mitarbeiter nach einer Woche krank sind wegen starker Rückenschmerzen. 2. Bedingt und ich hoffe nicht, Dann wird man ja noch mehr von Apple fremdbestimmt und wie ein 2 Jähriger behandelt. 3. Apple entdeckt das Fernsehen neu? Bitte, da ist Microsoft mit der Xbox jetzt schon weiter. 4. Sicher? Denn wie viele etwas kostet hängt immer vom Durchschnittseinkommen der Gesellschaft ab, da sehe ich im Moment eher das Gegenteil auf uns zukommen, oder die Dinger werden günstiger weil die Kaufkraft sinkt. Oder es ist wieder t3n Logik, und es ist mit Smartphone das iPhone gemeint. Ja das muss günstiger werden, die Konkurrenz ist härter geworden. 5. Hm Ja mag sein. Ich glaube ehr dass sich Streaming durchsetzt und der Besitz eigener Musik und Film Dateien rückläufig sein wird. 6. Haben wir das nicht schon? 7. Das Internet? wirklich ich hoffe nicht, aber Netzwerke werden wichtiger das stimmt.