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Motivation mit Schreckensvision: BMW ängstigt Mitarbeiter mit Foto von Elon Musk

    Motivation mit Schreckensvision: BMW ängstigt Mitarbeiter mit Foto von Elon Musk
(Foto: Phil Stafford / Shutterstock.com)

BMW schwört seine Mitarbeiter mit einer ganz besonderen Schreckensvision auf die Elektroauto-Zukunft ein – mit einem Foto von Elon Musk. Der „elektrische Angriff“ müsse „sehr ernst“ genommen werden.

BMW schwört Mitarbeiter auf Herausforderung Elektroautos ein

Elon Musk hat mit Tesla und seiner Vision der Elektroauto-Zukunft die Branche ordentlich durchgeschüttelt. Vom Aktienwert her spielt das Startup schon in einer Liga mit den wertvollsten Autobauern Ford und General Motors. Auf dem US-Luxusautomarkt hat Tesla mit dem Model S die Konkurrenz um Mercedes und BMW längst hinter sich gelassen. Kein Wunder, dass Traditionsmarken ihre Mitarbeiter auf den rasanten Wandel einschwören. Bei BMW nutzt man zur Motivation eine ganz besondere Schreckensvision: ein Foto von Elon Musk.

Elon Musk soll BMW-Mitarbeiter auf die Elektroauto-Zukunft einstimmen. (Foto: dpa)

In einem Auditorium auf einem stillgelegten Flughafen in der Nähe von München hat der deutsche Autobauer seit Januar 14.000 Ingenieure, Verkaufsmitarbeiter und Fabrikmanager – das sind rund zehn Prozent der Belegschaft – zu Ein-Tages-Events geladen, bei denen sie für die Zukunft fitgemacht werden sollen. Auf dem großen Bildschirm läuft eine Art Horrorfilm, in dem unter anderem ein Mercedes-Luxuswagen, SUVs von Porsche und Jaguar sowie das Porträts des Tesla-Chefs auftauchen, wie die US-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

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BMW im Bereich Elektroautos zurückgefallen

Wenn Elon Musk auftaucht, sagt der Sprecher, dass man sich mitten in einem „elektrischen Angriff“ befinde, der „sehr ernst“ genommen werden müsse. Ziel der Motivationsveranstaltung: Die BMW-Mitarbeiter sollen begreifen, dass der Markt sich in einer Weise verändert, wie es so noch vor wenigen Jahren nicht zu erwarten war. BMW ist dabei von einem Markttreiber zum Mitläufer geworden. Im Bereich Elektroautos sei BMW zurückgefallen, zitiert Bloomberg den Union-Investment-Fonds-Manager Ingo Speich, der fast ein Prozent an dem Konzern besitzt.

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Neben der Filmvorführung schickt BMW seine Mitarbeiter laut dem Bericht auch auf eine BMW-Teststrecke, wo über Carsharing-Apps, Lasersensoren und Akkus für Elektroautos diskutiert wird. Dabei werden Vorzeigeprototypen wie ein selbstfahrender iNext und ein Mini vorgeführt, der seine Farben entsprechend der Gemütsverfassung seines Fahrers verändert. BMW hat die Eventreihe mit dem Titel „Next Experience“ gegenüber Businessinsider bestätigt. Von Angstmache will BMW dabei allerdings nicht sprechen.

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Eine Reaktion
R.Kiok
R.Kiok

Die Familie Quandt - Klatten zeigt ein reaktionäres Verhalten. Siehe bei BMW der Umgang mit Leiharbeitern, dann ein Management das nur in Quartalszahlen denken kann. Dadurch sind die Probleme hausgemacht, aber bei Absolventen der Sekundarsfufe 2 herrscht der Autismus vor, dass diese keine Fehler machen und die anderen die Schlimmen sind. Jetzt versucht man mit Horror und Psychoterror das Ruder herumzureissen. Ich kann es nur als Projekt Totgeburt eines Dinosauriers bezeichnen. Selbstdiagnosefähigkeit im Management ist definitiv Null.

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