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Moto G Plus im Hands-On: Lenovos Mittelklasse mit iPhone-6s-Plus-Kamera [Galerie]

    Moto G Plus im Hands-On: Lenovos Mittelklasse mit iPhone-6s-Plus-Kamera [Galerie]

(Foto: t3n)

Die ersten Smartphones von Moto sind da. Die Lenovo-Tochter hat mit dem Moto G4 und dem Moto G Plus zwei neue Smartphone-Modelle vorgestellt, die an die Erfolge der Vorgänger anschließen sollen. Wir haben einen ersten Blick auf die beiden 5,5-Zoller werfen können.

Neues Moto G im Doppelpack: Plus-Version kommt mit Fingerabdruckscanner

Das „große“ Moto G Plus besitzt einen Fingerabdrucksensor. (Foto: t3n)
Das „große“ Moto G4 Plus besitzt einen fast quadratischen Fingerabdrucksensor. (Foto: t3n)

Motorola beziehungsweise Lenovo, der Mutterkonzern des Unternehmens, geht in diesem Jahr einen neuen Weg: Anstelle von nur einem Moto-G-Modell gibt es gleich zwei: das Moto G4 und das Moto G4 Plus. Ersteres ist die günstigere Variante, mit leicht schwächerer Ausstattung. Das G4 Plus besitzt neben einem frontseitigen Fingerabdrucksensor eine bessere Kamera, die laut den Experten von DXOMark auf dem Niveau des iPhone 6s Plus und Nexus 6P (Test) liegen soll, was für ein 300 Euro-Smartphone äußerst ansehnlich ist.

Im Unterschied zum Vorjahresmodell, das ein Fünf Zoll in der Diagonale messendes HD-Display mit 1.280 x 720 Pixeln besitzt, verfügen die beiden neuen G-Varianten über ein 5,5-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung. Damit besitzen die beiden Geräte trotz des größeren Displays eine höhere Pixeldichte – 293 ppi gegen 400 ppi. Außerdem haben beide Moto-G-Modelle den neuen Mittelklasse-Prozessor Snapdragon 617 von Qualcomm unter der Haube, der von zwei Gigabyte RAM unterstützt wird. Das System läuft absolut flüssig ohne Ruckler oder lange Wartezeiten – unter anderem dürfte das auch am stark reduzierten Android liegen, denn Lenovo verzichtet bewusst auf umfangreiche Anpassungen.

Die Rückseite des Moto G4 Plus. (Foto: t3n)
Die Rückseite des Moto G4 Plus ist austauschbar. (Foto: t3n)
Powerbutton und Lautstärkewippe des Moto G4 (Plus) wirken hochwertig. (Foto: t3n)

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Der 3.000 Milliamperestunden-Akku unterstützt die Schnellladelösung Turbo-Charge, die Quick Charge 2.0 entspricht – der Snapdragon-Prozesor unterstützt eigentlich auch Quick Charge 3.0. Laut Lenovo habe man sich gegen die neuere Technologie entschieden, da die noch schnellere Ladetechnologie sich negativ auf den Akku auswirkt. Mit Quick Charge 2.0 bekommt man den Akku auch innerhalb von 15 Minuten soweit aufgeladen, dass das Phone wieder für etwa sechs Stunden Saft hat.  Vermutlich um Kosten zu sparen, liegt nur dem etwas teureren Plus-Modell das entsprechende Turbo-Charge-Ladegerät bei – dem Moto G4 hat Lenovo lediglich einen Standardlader beigelegt.

Drei Schächte: Trotz Dual-SIM-Funktion lässt sich der interne Speicher per microSD-Karte erweitern. (Foto: t3n)
Drei Schächte: Trotz Dual-SIM-Funktion lässt sich der interne Speicher per microSD-Karte erweitern. (Foto: t3n)

Der interne Speicher der neuen Moto-G-Varianten beträgt 16 Gigabyte, von dem elf Gigabyte zur Verfügung stehen – wem das nicht genügt, kann den microSD-Karteneinschub benutzten, um Speicherkarten mit bis zu 128 Gigabyte einzulegen. Weiter sind LTE nach Cat. 4 an Bord sowie NFC, GPS, Dual-Band-WLAN nach n-Standard und Bluetooth 4.1 LE. Sowohl das Moto G4 als auch das G4 Plus sind 153 x 76,6 x 7,9 bis 9,9 Millimeter groß und wiegen 155 Gramm. Beide unterstützen außerdem Dual-SIM-Technik . Im Unterschied zu anderen Geräten kann der microSD-Slot bei den Moto G4s genutzt werden, obwohl bei SIM-Slots belegt sind, außerdem wird die Android-6.0-Funktion „Adoptable Storage“ unterstützt, sodass der externe mit dem internen verbunden werden kann. Es wird allerdings empfohlen, eine schnelle MicroSD-Karte zu benutzen, da ansonsten das System ausgebremst wird.

Moto G4 in Bildern

Moto G4. (Bild: Lenovo)

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Die Unterschiede zwischen Moto G4 und Moto G4 Plus

Moto G4 und G Plus. (Foto: t3n)
Moto G4 und G4 Plus – der Button unter dem Display des Plus-Modells fungiert ausschließlich als Fingerabdrucksensor und ist kein Homebutton. Die Steuerung findet über die Onscreen-Buttons statt. (Foto: t3n)

Abgesehen vom Fingerabrucksensor auf der Vorderseite ist der markanteste Unterschied zwischen den beiden Modellvarianten in der Kamera zu finden: das Moto G4 Plus besitzt einen 16-Megapixel-Sensor mit f/2.0-Blende, Laser- und Phasenerkennungsautofokus (PDAF), die beim Fokussieren helfen sollen. Das Moto G4 besitzt hingegen wie das Vorjahresmodell eine 13-Megapixel-Kamera mit f/2.0-Blende und Doppel-LED-Blitz. Die Fünf-Megapixel-Frontkamera mit Weitwinkel ist bei beiden wiederum gleich. Fotosamples, in voller Auflösung, die wir mit dem G4 Plus geschossen haben, findet ihr auf Google-Photos. Für ein 300-Euro-Smartphone produziert die Kamera Fotos mit beeindruckender Schärfe.

Moto G4 Plus Fotosample. (Foto: t3n)

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Eine Eigenschaft, die den beiden neuen Moto-G-Varianten fehlt, aber im alten Moto G3 (2015) vorhanden ist: der Schutz vor Wasser- und Staub nach IPX7. Die 2016er-Modelle haben lediglich eine wasserabweisende Beschichtung. Softwareseitig ist Android 6.0.1 Marshmallow auf den Smartphones vorinstalliert, das sich beinahe an Googles Stock-Android anlehnt. Die hauseigene Kamera-App wurde überarbeitet und bietet nun manuelle Einstelloptionen – ideal für die verbesserte Kamera des G4 Plus.

Moto G Plus in Bildern

Moto G4 Plus. (Bild: Lenovo)

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Moto G4 und G4 Plus ab Juni erhältlich

Die beiden Varianten des Moto G sollen ab Mitte Juni in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel kommen – das kleine Modell schlägt mit 249 Euro und das G4 Plus mit 299 Euro zu Buche. Die Gehäuserückseiten können gegen bunte Rückseiten ausgewechselt werden. Wem das nicht genügt, hat die Möglichkeit, sich ein Moto G nach eigenem Gusto im Moto Maker zusammen basteln zu können. Falls euch die neuen Moto-Gs zu groß sein sollten: das letztjährige Modell wird auch weiterhin angeboten – zum Preis von 159 Euro für die Acht-Gigabyte-Version und 199 Euro für die Variante mit 16 Gigabyte.

Zur Info: Lenovo, der Mutterkonzern Motorolas, vermarktet die neuen Modelle mittlweile ohne den Markennamen Motorola. Stattdessen ist auf der Front nur noch das Moto-Logo mitsamt der Modellbezeichnung zu sehen. Rückseitig wird Lenovo als Hersteller genannt, begleitet von der URL motorola.com. Motorola soll fungiert zwar weiterhin weitgehend unabhängig, so ein Unternehmenssprecher, Lenovo tritt aber prominent als Mutterkonzern in Erscheinung.

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