US-amerikanischen Kunden macht Motorola seit neuestem ein besonderes Angebot: Sie erhalten einen Rabatt in Höhe von 100 US-Dollar statt eines Updates auf Android 4.1 Jelly Bean, wenn sie ein neues Motorola-Modell erwerben und ihr altes Smartphone kein Update erhält. Unfreiwilligerweise unterstreicht der Marketing-Schachzug des US-Unternehmens dabei die aktuell größte Schwäche des Betriebssystems: die späten Updates auf neue Android-Versionen durch Hardwarehersteller und Mobilfunkunternehmen.
Motorola schenkt Kunden 100 US-Dollar Rabatt statt eines Updates auf Android 4.1 Jelly Bean
Im Vergleich zu Mitbewerbern macht Motorola einen guten Job. Der Hardwarehersteller informiert die eigenen Kunden auf einer Übersichtsseite über den Veröffentlichungszeitpunkt kommender Android-Updates, schreibt The Verge. Besitzer eines Droid Razr HD erfahren dort beispielsweise, dass ein Update auf Android 4.1 Jelly Bean noch in diesem Jahr erscheinen soll.
Geräte wie das Atrix 2, Atrix 4G und Droid 3 erhalten hingegen kein Update. Sie laufen weiterhin auf Android 2.3 Gingerbread. US-amerikanische Besitzer dieser Smartphone-Modelle haben nun aber die Möglichkeit, ein neueres Motorola-Gerät zum vergünstigten Preis zu kaufen. Das US-Unternehmen zahlt für ausbleibende Updates auf Android 4.1 Jelly Bean ganze 100 US-Dollar, die beim Kauf eines neueren Modells als Rabatt berechnet werden. Den vergünstigten Kauf können Kunden über die entsprechende Landingpage der Motorola-Website einleiten.
Das Angebot von Motorola gilt vorerst nicht in Deutschland
Kunden außerhalb der USA müssen sich noch gedulden. Das Angebot soll auch in anderen Märkten eingeführt werden, genauere Informationen stellt Motorala aber nicht zur Verfügung. Ob bald auch deutsche Kunden die neuen Smartphone-Modelle zum Rabattpreis kaufen können ist deshalb unklar.



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von Jonas Ah via facebook 22.10.2012 (11:18Uhr) 1.
Das läuft dann bei jedem Update ähnlich und Motorola verdient sich eine goldene Nase ;-)
von Pascal Acab via facebook 22.10.2012 (11:25Uhr) 2.
Alles ist Marketing und Imagepflege, was dem Kunden zur Gute kommt. Kein Unternehmen hat was zu verschenken, jedes Unternehmen will Value kreieren.
von Dennis 22.10.2012 (14:04Uhr) 3.
"Unfreiwilligerweise unterstreicht der Marketing-Schachzug des US-Unternehmens dabei die aktuell größte Schwäche des Betriebssystems: die späten Updates auf neue Android-Versionen durch Hardwarehersteller und Mobilfunkunternehmen."
..meiner Meinung nach ist das keine Schwäche des Betriebssystems, sondern eine Schwäche der Gerätehersteller! Ich kann mich bei meinem Nexus S mit JellyBean nicht über zu spät kommende Updates beschweren! :)