Motorola und Google unterstützen GNOME

Das GNOME-Projekt hat zwei prominente Unterstützer hinzugewonnen. Wie die GNOME Foundation mitteilt, haben sich Motorola und Google dem Beirat angeschlossen und unterstützen somit das Projekt finanziell. Der Grund dafür könnte in der Entwicklung von GNOME Mobile liegen.

Der Beirat (Advisory Board) der GNOME Foundation hat weiteren Zuwachs bekommen. Neben IT-Schwergewichten wie Hewlett-Packard, IBM, Intel, Nokia oder Sun Microsystems haben nun auch der Handyhersteller Motorola und Suchmaschinenmarktführer Google ihre Unterstützung für das GNOME-Projekt zugesagt.

Das Engagement von und könnte im Zusammenhang mit der Entwicklung von GNOME Mobile stehen, die als Plattform für Smartphones die Entwicklung von mobilen Anwendungen voranbringen soll. GNOME Mobile soll dazu über Standard-Desktop-Komponenten eine Entwicklungsplattform bereitstellen, auf die die Entwickler von mobilen Anwendungen ihre Applikationen aufbauen können.

Die GNOME Foundation besteht aus dem siebenköpfigen "Bord of Directors" (Vorstand), der Vorsitzenden Stormy Peters (Executive Director) und dem "Advisory Board", in dem Unternehmen und Organisationen sitzen, aber nur geringfügig Einfluss auf die weitere Entwicklung nehmen können. Die wirklichen Entscheidungen werden vom Vorstand getroffen. Der Beirat unterstützt das Projekt durch jährliche Mitgliedsbeiträge zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar.

Laut Pressemitteilung sollen die Gelder der neuen Board-Mitglieder auch zur Arbeit an Barrierefreiheit, Usability und Internationalisierung genutzt werden.

Das Ziel der GNOME Foundation ist es, eine freie und komplette Arbeits- und Entwicklungsumgebung für Unix- und unixverwandte Systeme zu schaffen, die unter GPL und LGPL veröffentlicht wird. GNOME ist zudem Teil des GNU-Projekts.

Weitere Artikel zu Google und Motorola

Das interessiert dich bestimmt auch

Deine Meinung


(wird nicht veröffentlicht)