Zu den vielfätigen Anforderungen an die Browser von heute gehört auch der Umgang mit strukturierten Daten. Das W3C hat die Anforderungen an eine solche Speicherung bereits dokumentiert. Eine Möglichkeit dies zu realisieren wäre demnach eine teilweise Implementierung der Datenbanksprache SQL in Webseiten. Das allerdings würde die Web-Entwicklung deutlich komplizierter machen und hätte noch weitere Nachteile. Aus den Mozilla Labs kommt nun eine alternative Lösung: Statt auf SQL setzt Mozilla auf die freie Datenbank CouchDB.
CouchDB sei im Vergleich zu SQL deutlich einfacher und würde viele der geforderten semantischen Funktionen an JavaScript weiterleiten. Zudem versteht sich die Datenbank sehr gut mit Multi-Prozessor-Kernen und kann deren Leistung besser ausnutzen.
Hier gibt es einen ersten Eindruck wie eine solche Web Storage API aussehen könnte.





3 Answers
von Sebastian Gebhard 23.04.2009 (09:32Uhr) 1.
Geht es darum Browser-interne Daten (Browsereinstellungen, Plugin-konfigurationen) zu speichern oder dass eine Website Daten beim Besucher speichern kann (als mächtigere Alternative zu Cookies)?
von Gast 23.04.2009 (14:01Uhr) 2.
Ich glaube es geht eher um Sessiondaten um evtl WebApplikationen Offline verfügbar zu machen. Natürlich könnte man auch Daten die früher in Cookies gespeichert waren dort mit der Session ID ablegen...
von Falk Hedemann 24.04.2009 (15:15Uhr) 3.
Bei der Diskussion geht nicht um herkömmliche Speichervorgänge wie Browsereinstellungen oder Cookies, sondern um Daten die beispielsweise von modernen Web-Anwendungen generiert werden, die über den Browser ausgeführt werden. Die Fähigkeit diese Daten durch den Browser in einer Datenbank abzulegen wird eine Komponente von HTML5 sein.