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Teures Multitasking: 450 Milliarden US-Dollar kostet die kleine Ablenkung zwischendurch [Infografik]

Teures Multitasking: 450 Milliarden US-Dollar kostet die kleine Ablenkung zwischendurch [Infografik]

Konzentration ist alles: Wer sich konzentriert und nicht gezwungen ist, ständig Multitasking zu praktizieren, erledigt seine Aufgaben effektiver und stressbefreiter. Eine liefert Zahlen.

Teures Multitasking: 450 Milliarden US-Dollar kostet die kleine Ablenkung zwischendurch [Infografik]

Teures Multitasking. (Bild: Flickr-Torn Dollar Bill / CC-BY-2.0)

Wer Multitasking kann, ist klar im Vorteil – denn in vielen Büros sind Vorgesetzte und Angestellte gleichermaßen gezwungen, sich in dutzende Aufgabenstellungen am Tag hineinzuversetzen und sie parallel zu erledigen. Tatsächlich können aber die wenigsten diesen Umstand vernünftig handhaben. Sich nicht auf eine Sache länger konzentrieren zu können, bedeutet schlichtweg, dass Personen auch länger brauchen, um sie zu vollenden. So weit, so bekannt. Was viele allerdings in dem Zusammenhang weniger ahnen dürften ist, dass ein Großteil der zusätzlichen Zeit benötigt wird, um sich nach einer Unterbrechung wieder in die Aufgabe hineinzudenken.

Multitasking kostet Zeit, und Zeit ist Geld

Laut Forschern benötigen Menschen durchschnittlich bis zu 25 Minuten, um gedanklich wieder in der eigentlichen Aufgabenstellung zu sein. Das hängt natürlich sehr davon ab, woran die Person arbeitet: Ein Kreativarbeiter, der in eine bestimmte Art von Stimmung versetzt werden muss, um seine Arbeit zu vollenden, wird mehr Zeit benötigen als eine Person, die Akten abheftet. Dennoch wird jedes Mal ein Neustart angesetzt, der Zeit frisst. Und Zeit ist ja bekanntlich Geld – wie der Collaboration-Tool-Anbieter fuze.com in seiner Infografik aufzeigt, sollen es jährlich sogar 450 Milliarden US-Dollar in Bezug auf die gesamte Weltwirtschaft sein, die Unternehmen durch die Tücken des Multitaskings durch die Lappen gehen. Ein Blick auf die Grafik lohnt sich.

Ein Klick auf den Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Konzentration ist alles! Die hohen Kosten des Multitasking. (Infografik: fuze.com)
Konzentration ist alles! Die hohen Kosten des Multitasking. (Infografik: fuze.com)

Übrigens: Ein ganz anderer Zeitfresser, der die Unternehmenswelt jährlich bis zu 37 Milliarden US-Dollar kosten soll, ist das Meeting. Im Artikel „Das 37-Milliarden-Dollar-Grab: Die 10 teuersten Meeting-Fehler – und wie du sie vermeidest“ erklärt unser Autor Daniel Hüfner euch, wie Besprechungen effektiver gestaltet.

via www.inc.com

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3 Antworten
  1. von Saenic am 21.09.2014 (19:33 Uhr)

    Total dämlicher Beitrag. Toilettenpausen, Raucherpausen, Mittagspausen, Meetings, Telefonanrufe, usw. kosten die Weltwirtschaft jährlich auch einen Milliardenbeitrag. Am besten stecken wir also unsere Arbeitssklaven in schalldichte Einzelzimmer Wohnklos, geben ihnen intravenös Kaffee und Nahrung und verbieten das Rauchen ganz. Natürlich darf dann von "nine to five" keiner stören.

    Manchmal tut so eine kleine Ablenkung nebenbei auch ganz gut um den Kopf von seinem Problem frei zu bekommen und dann von vorne anzufangen, nachdem man mit dem Kollegen über was anderes geredet hat.

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    • von Ruhefan am 23.09.2014 (08:45 Uhr)

      Du übertreibst genauso wie der Artikel. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es sind auch nicht alle gleich betroffen. Extrem schwierig ist es im Home-Office.

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  2. von Johannes am 23.09.2014 (13:50 Uhr)

    Es gibt Studien, dass man optimal lernt (und folglich auch arbeitet), wenn man ca. alle 15-20 Minuten für etwa 1-2 Minuten Pause macht. Jede Stunde 5-10 Minuten Pause folgt knapp dahinter (Quelle leider gerade nicht verfügbar). Überschreitet man diese kurze Pausenzeit nicht, sind die kleinen Ablenkungen super, weil man nicht aus dem Thema rauskommt, aber schnell Energie schöpfen kann.
    Etwas anderes ist es, wenn man diese Pausen nicht selbst wählt, sondern jemand mitten im Gedankengang reinplatzt/stört. So zum Beispiel Outlook mit seinen Emailbenachrichtigungen, die habe ich komplett deaktiviert.

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