Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Musik-Streaming-Dienste in Deutschland – Wer bietet was? [Infografik]

ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Es gibt bereits eine Handvoll dieser Services wie , Napster Grooveshark und Last.fm, doch dank eines Vertragswerks, auf das sich die Verwertungsgesellschaft GEMA und der Hightech-Verband BITKOM geeinigt haben, wird der Markt in den kommenden Monate weiter wachsen. Grafiker.de hat eine Infografik mit dem Status quo der Services erstellt und mit weiteren nützlichen Daten garniert.

Musik-Streaming-Dienste in Deutschland – Wer bietet was?  [Infografik]

Musik-Streaming-Dienste - Bereitschaft zu zahlen steigt

Die Informationen der Infografik, die frisch in diesem Dezember veröffentlicht wurde, stammen zum Teil von Destatis (statistisches Bundesamt) sowie den einzelnen Musik-Streaming-Anbietern. Nach diesen Daten nutzen nur 28 Prozent der Internetuser das Web zum Streamen von Musik. Von diesen setzt der Großteil von 75 Prozent auf kostenlose Angebote, nur sechs Prozent setzen ausschließlich auf Bezahlinhalte und 19 Prozent nutzen beide Formen. 40 Prozent der Befragten gaben an, für Musik aus dem Internet zu zahlen. Wie viel Geld sie monatlich dafür durchschnittlich ausgeben würde, ist der Grafik nicht zu entnehmen.

Die Infografik bietet einen Überblick der Reichweite und des Musik-Angebots von Last.fm, Grooveshark, Napster und Simfy. Demnach verfügt Last.fm mit ca. 65 Millionen Songs  über die größte Musikauswahl, gefolgt von den anderen Diensten die zwischen 13 und 15 Millionen Songs parat haben. In Deutschland ist laut Grafik Last.fm der beliebteste Service, anschließend kommen Grooveshark und der relativ junge Service Simfy.

Lediglich mit ihren Eckdaten gegenübergestellt wurden Deezer, MyMusic, Sonys Qriocity, der vor wenigen Tagen gestartete Service rara.com, Rhapsody und Spotify. Einige dieser Services sind hierzulande (noch) nicht verfügbar. Der in anderen Ländern sehr beliebte Musik-Streaming-Dienst Spotify wird voraussichtlich seinen Dienst auch hierzulande aufnehmen. Allerdings hört es damit nicht auf. Auch Rdio.com und eine Reihe weitere Dienste können wir bald in Deutschland nutzen.

Wie viel Geld würdet ihr für einen guten Streaming-Service mit unbegrenzter Musik-Flatrate im Monat übrig haben? 

Weitere Details zu Musik-Streaming-Diensten gibt es in der vollständigen Infografik:

Musik-Streaming-Dienste in Deutschland - Dezember 2011 (Bildquelle: Grafiker.de)

Weiterführende Links:

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
2 Antworten
  1. von otomo am 24.12.2011 (15:52Uhr)

    Simfy finde ich in der Theorie schon ganz brauchbar. Leider ist die mobile App für Android im täglichen Gebrauch ziemlich sperrig und offline syncen dauert ewig. Und das ist die Platform für den ich den Service am meisten benutze. Bin öfter am überlegen mein Abo deswegen wieder zu kündigen.

    Pulse wurde hier nicht erwähnt und bietet wohl einen ähnlichen Service wie simfy inkl. mobilem Client. Keine Ahnung ob der mehr taugt.

    Antworten Teilen
  2. von otomo am 24.12.2011 (15:57Uhr)

    hab mich vertan. meine nicht pulse, sondern myjuke.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Musik-Streaming
45 Millionen Songs – kostenlos: HipHop will das „Popcorn Time“ für Musik sein
45 Millionen Songs – kostenlos: HipHop will das „Popcorn Time“ für Musik sein

HipHop soll Musikstreaming einfach und kostenlos machen. Die App für OS X, Windows und Linux greift dabei auf YouTube zurück. Neben teilweise schlechter Qualität gibt es noch einen weiteren … » weiterlesen

Amazon Instant Music: Prime-Kunden sollen kostenlosen Streaming-Dienst erhalten
Amazon Instant Music: Prime-Kunden sollen kostenlosen Streaming-Dienst erhalten

Amazon will offenbar noch innerhalb der nächsten Wochen einen eigenen Musik-Streaming-Dienst auflegen. Mehrkosten sollen für die bereits zahlenden Prime-Kunden des Internet-Versandhändlers nicht … » weiterlesen

YouTube startet Musik-Streaming-Dienst – und entfernt dafür Indie-Labels
YouTube startet Musik-Streaming-Dienst – und entfernt dafür Indie-Labels

Alle Anbieter, mit denen sich YouTube für seinen neuen Bezahldienst nicht einigen konnte, verschwinden in den nächsten Tagen von der Video-Plattform. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n 36 jetzt kostenfrei probelesen! Alle Inhalte des t3n Magazins Diesen Hinweis verbergen