Rdio ist cloudbasiert und kann Musik auf alle Geräte streamen, auf denen ein Browser läuft. Für iPhone, Android und BlackBerry wird es aber ebenso eine App geben, wie für den Desktop. Die kleine Desktop-Anwendung ist auch in der Lage die Musik-Bibliothek von iTunes zu scannen, um die eigene Musiksammlung in der Cloud zu bereichern.
Follow-Prinzip zum Entdecken neuer Titel
Interessant und neu sind bei Rdio die Anleihen bei Social Networks wie Twitter und Facebook. Die Nutzer können sich untereinander vernetzen und erhalten dann automatisch Musikvorschläge von ihren Kontakten. Die Lieder, die im Rdio-Freundeskreis am häufigsten gehört werden, landen in einer speziellen Vorschlagsliste.
Ungelöste Probleme
Musik-Streaming ist noch ein relativ neuer Markt, für den sich aber sehr viele Nutzer interessieren. Angebote wie Pandora in den USA oder Spotify in Europa haben mit vielen Problemen zu kämpfen. Zunächst gilt es die Basis zu schaffen und möglichst alle Major-Label und möglichst viele der kleinen Independent-Plattenfirmen mit ins Boot zu holen. Parallel dazu muss eine solide technische Infrastruktur geschaffen werden, die ohne Probleme läuft und dabei möglichst benutzerfreundlich sein sollte.
Sind diese Punkte abgearbeitet, gibt es für die Startups noch viele rechtliche Dinge zu klären - und das meist für jedes einzelne Land. Ähnlich wie Spotify, dessen Deutschland-Start nach wie vor nicht in Sicht ist, dürfte es auch Rdio schwer haben, sich mit der Verwertungsgesellschaft GEMA auf ein für beide Seiten tragbares Modell zu einigen.

![Google Musik-Streaming als Spotify-Konkurrent kurz vor dem Start [Google I/O]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-464970_kopfhoerer_medium.jpg)







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